Kirche während der Corona-Pandemie

 
 
 

 

22.05.2020

 

Ab 28. Mai dürfen wieder Gottesdienste gefeiert werden!

 

 

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22.05.2020 

 

Jetzt ist es offiziell: Ab 28. Mai dürfen wieder Gottesdienste gefeiert werden!

 

 

Finden Sie alle Informationen dazu in diesem Dokument:

Rahmen-Schutzprogramm Alpnach

 

Die Schweizer Bischofskonferenz hat im April allen Pfarreien des Landes ein Rahmen-Schutzkonzept zukommen lassen, das verbindlich einzuhalten ist.

 

Es sind einschneidende und gewöhnungsbedürftige Bedingungen, die das Seelsorgeteam an die Gegebenheiten hier vor Ort angepasst hat.

 
 

 

22.05.2020

 

Bundesrat erlaubt Gottesdienste ab 28. Mai

Nach dem Gespräch von Bundesrat Alain Berset mit dem Rat der Religionen hat der Bundesrat heute bekannt gegeben, dass Gottesdienste ab dem 28. Mai wieder möglich sind.

 

https://www.kath.ch/newsd/gottesdienste-an-pfingsten-moeglich/

 

Quelle und Erlaubnis für Verlinkung:© Katholisches Medienzentrum, 17.04.2020 

 

 

https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen/bundesrat.msg-id-79204.html

 

Medienmitteilung BAG vom 20. Mai 2020

 
 
 

  

02.05.2020

 

https://www.kath.ch/newsd/bundesrat-weiterhin-keine-gottesdienste-2/

 

https://www.kath.ch/newsd/bundesrat-weiterhin-keine-gottesdienste/

 

Bundesrat: Weiterhin keine Gottesdienste

«Die Krise ist noch nicht vorbei», sagt Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga. Für den Bundesrat bedeutet das: weiterhin keine Gottesdienste.

 

Quelle und Erlaubnis für Verlinkung:© Katholisches Medienzentrum, 17.04.2020 

 
 
 

 

02.05.2020

 

zur allgemeinen Lage

 

Die aktuellen Verlautbarungen des Bundes versprechen eine gewisse Lockerung des „Lockdowns“ im Zusammenhang mit der Pandemie. Diese soll in drei Schritten vor sich gehen.

 

Für unser Pfarreileben und das öffentliche Feiern von Gottesdiensten heisst das, dass wir uns weiter gedulden müssen. Wir bleiben vermutlich bis zum 8. Juni im „Stand-by-Modus“. Es finden also im Mai keine Pfarreiveranstaltungen und öffentliche Gottesdienste statt.

 

Die Pfarrkirche und Kapellen bleiben weiterhin täglich geöffnet. 

 

Haben Sie eine Frage, ein Anliegen, eine Sorge, die Sie mit uns teilen wollen? Greifen Sie zum Hörer und rufen Sie uns an.

Wir sind für Sie da.  Kontakte Seelsorgeteam(inkl. Handy)

 

 

Wir wünschen Ihnen gute Gesundheit, Zuversicht und Lebensfreude. Gott behüte uns.
Ihr Seelsorgeteam

 
 

 

23.03.2020

 

Coronavirus_Übersicht Angebote Obwalden_20200323.pdf

Hier die Übersicht über Hilfsangebote während der Corona-Krise in allen Gemeinden des Kantons Obwalden, zusammengefasst von Pro Senectute. Diese Übersicht wird regelmässig aktualisiert und auf der Webseite www.obwalden-hilft.ch freigeschaltet. 

 

Zögern Sie nicht, für seelsorgerische Gespräche bei uns anzurufen. Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie! 041 670 11 32

 
 
 

 

27.03.2020

 

Gedanken von Pfarrer Thomas Meli zu dieser ausserordentlichen Situation

Wegen der Corona-Pandemie ist der Pfarreibetrieb sehr stark eingeschränkt. Besonders schmerzlich ist für mich die Absage der Osterfeierlichkeiten, gehören sie doch zum Zentralsten des Kirchenjahres und des christlichen Glaubens. So etwas hätte ich mir in den kühnsten Träumen nicht auszumalen gewagt! Darum erhalten für mich die Fastenzeit und die Karwoche in diesem Jahr eine besonders tiefgründige Prägung.

Diese aussergewöhnlichen Zeiten erfordern aussergewöhnliche Massnahmen. Das ist die jetzt oft gehörte Maxime. Die Lage, in der wir augenblicklich leben, ist nicht zu unterschätzen. Denn die Kirche ist mit ihren jahrtausendalten Traditionen, Rhythmen und Riten ein ethisch-moralischer Garant für den geordneten Ablauf in einer menschlichen Gemeinschaft. Die zwangsweise Schliessung zeigt jetzt tatsächlich eine Ausnahmesituation an.

 

So aussergewöhnlich diese Zeit ist, in der wir stecken, können wir die Gelegenheit beim Schopf packen und daraus lernen. Denn Seuchen haben die Menschen immer wieder heimgesucht. Und wenn es in der Geschichte eine Konstante gibt, dann die, dass Menschen auf ähnliche Bedrohungen ähnlich reagieren.

In Geschichtsbüchern etwa liest man über die Pest im Mittelalter, dass man die Gefahr damals langsam herankommen sah, sie aber dennoch nicht abwenden konnte. Auch damals schon waren die Reaktionen der Bevölkerung absehbar. Und es ist all das nachzulesen, was jetzt auch wieder zu beobachten ist. Alles findet man hier: die Gewissheit, dass Fremde gefährlich sind, den Streit der Behörden, die verzweifelte Suche nach dem Patienten null, die Verachtung von Fachleuten, die Jagd nach Krankheitsüberträgern, die Gerüchte, die verrücktesten Heilmittel, das Hamstern von Lebensmitteln, den Ausnahmezustand.

 

Die grösste Gefahr aber ist nicht die Krankheit, das Virus oder die Pest. Die grösste Bedrohung ist die Vergiftung des Zwischenmenschlichen. Es ist ein urzeitlicher Instinkt, einen unsichtbaren Feind überall zu vermuten. Man ist geneigt, alle Mitmenschen als Bedrohung und potenzielle Angreifer zu sehen. Anders als im Mittelalter haben wir heute eine moderne Medizin an unserer Seite, ihre Fortschritte und Sicherheiten. Das ist ein grosses Glück. Nun gilt es die Menschlichkeit und den Respekt vor jedem Lebewesen als das Kostbarste zu erhalten. Erst wenn man diese preisgibt, hat die Pest gewonnen.

 

Thomas Meli