Älplerchilbi im Dorf

Am Samstag, 3. November wurde in Alpnach die Älplerchilbi 2018 gefeiert. Nach einem feierlichen Einzug der Älplerinnen und Älpler in festlicher Tracht und in Begleitung mit der Neunermusik begann in der voll besetzten Pfarrkirche der Erntedankgottesdienst zum Thema «Heimat». Musikalisch wurde er von Alphorn und dem Jodlerclub Alpnach mitgestaltet. Nach dem Gottesdienst konnte man sich beim Volksapéro begegnen und sich austauschen, derweil die Wilden ihre Spässe trieben und die Neunermusik und der Jodlerclub die Gäste mit Beiträgen unterhielten.

 

 

 

 
 
 
 

Totengedenken an Allerheiligen

 

 

In einer voll besetzten Kirche wurde an Allerheiligen der Verstorbenen dieses Jahres gedacht. Der berührende Gottesdienst wurde von himmlischen Harfenklängen musikalisch gestaltet. Vor dem Altar stand das Tor des Himmels mit leicht geöffneten Türflügeln. Dazwischen strahlte ein dezentes Licht als Symbol für das Geheimnis des göttlichen Lebens. An beiden Türen wurden die Namen der Verstorbenen seit Allerheiligen 2017 angebracht und es wurde für jeden einzelnen eine Kerze angezündet.

 

 
 
 
 

Kinderaugen leuchten!

Die "Lismergruppe" der Frauengemeinschaft Alpnach hat am Dienstag, 30. Oktober 2018 den Kindern der Klasse 2a verschiedenfarbige Mützen übergeben.

Jede Mütze ist einzigartig und mit einem Leuchtfaden gestrickt. In der Dunkelheit und im Strassenverkehr schützen diese Mützen die Kinder.

 

Im Religionsunterricht haben die Kinder gelernt, dass es uns mit warmen Ohren wohl ist. Dieese Mützen haben eine symbolische Bedeutung:

-Es wäre schön, wenn auch Kinder die auf der Schattenseite dieser Welt stehen, die liebevolle Wärme spüren dürften.

-Gerade im Missionsmonat Oktober denken wir an alle Kinder, die es nicht so gut haben wie wir.

 

Marie-Pierre Böni, Pastoralassistentin

 

 
 
 
 

Kantonaler Minitag vom 20.10.2018 in Giswil

"Die Olympischen Minispiele sind hiermit offiziell eröffnet!" Mit diesen Worten starteten ca. 60 Ministrierende in kunterbunt durchmischten Gruppen in den Samstagnachmittag, voller Spannung, Spass, Adrenalin, Kampfgeist und Teamwork. Dieses Jahr fand der Minitag in Giswil unter dem Motto "Olympiade" statt. Viele Ministrantenleitende aus diversen Gemeinden unterstützten diesen Anlass mit ihrem grossartigen Einsatz, sei es beim Betreuen der Minis und den unterschiedlichen Posten, mit Fotografieren, Anleiten, Einstudieren und vielem mehr. Besonders die gastgebenden Minileitenden aus Giswil haben einen grossen administrativen Aufwand geleistet. Sie organisierten Soundanlage, Essen, Infrastruktur, 20 Minuten Gottesdienst, das Olympische Feuer und Ambiente mit Fackeln beim Abendessen. Die Nachhausefahrt zeigte müde, aber glückliche Gesichter der Ministrierenden und man hörte Aussagen wie: "Cool wars!", "Lecker Hamburger waren das!", "nächstes Jahr gewinnen wir.", "ich wusste gar nicht, dass so viele in Obwalden ministrieren", "ist halt schon super so ein Mini zu sein." Daraus lässt sich schliessen, dass der diesjährige kantonale Minitag ein voller Erfolg war.

 

 
 
 
 

Dorfchilbi am 14. Oktober

Bei strahlendem Wetter mit angenehmen Temperaturen ging die Dorfchilbi zum Thema: „Natur pur – bim Bärgbuur“ über die Bühne. Eröffnet wurde der Chilbitag mit dem Kirchweihgottesdienst in der Pfarrkirche, der vom Jodelclub Bärgröseli mit Jodelliedern und „Juitzern“ musikalisch gestaltet wurde. Pfarrer Thomas Meli nahm in seiner Predigt den ersten Teil des Mottos auf, indem er für eine saubere und intakte Natur warb, die heute immer mehr bedroht sei, durch Verschwendung, Gigantismus und Unaufmerksamkeit.

Nach dem Gottesdienst spielte die Musikgesellschaft Alpnach. Der Pfarreirat servierte einen Apéro. Auf der Brünigstrasse und dem Pfarreizentrumsplatz wurden Stände für den Chilbiverkauf dekoriert und diverse Pfarreivereine und -gruppen sorgten für die Aufbauten der diversen Spiele und Attraktionen für Kinder und Erwachsene. Die Frauengemeinschaft sorgte für das leibliche Wohl. Das Seelsorgeteam dankt den vielen Freiwilligen herzlich für ihr Engagement für einen reibungslosen Ablauf der Dorfchilbi 2018. Schön, dass in diesem Jahr wieder mehr Personen am Gottesdienst und an der Chilbi teilnahmen.   

 

 
 
 
 

Vom Aufgang der Sonne…

Am Sonntag, 23. September lud der Pfarreirat Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum Sonnenaufgang auf den Pilatus ein.

Pünktlich um 06.15 Uhr versammelten sich die 89 angemeldeten Personen zum Einsteigen in die steilste Zahnradbahn der Welt in Alpnachstad. 13 Personen waren zu diesem Zeitpunkt bereits zu Fuss unterwegs auf Pilatus Kulm. Die Auffahrt startete in Dunkelheit. Aber bereits nach kurzer Zeit begann die Dämmerung. Man konnte während der Fahrt Gewölk, Nebel aber auch freie Stellen am Firmament gut erkennen. Oben angekommen bot sich ein zauberhaftes Bild auf die Leuchtenstadt Luzern und den Vierwaldstättersee. Präzise um 07.15 Uhr zeigten sich vereinzelte Sonnenstrahlen durch die Wolken und verwandelte die Landschaft in ein wunderschönes Lichtgebilde.

 

Um 07.30 Uhr begann der Gottesdienst im Konferenzsaal unter dem Hotel Kulm. Die Leute sassen vor grossen Fenstern mit freiem Blick Richtung Obwalden und an runden Tischen. Das Frühstücksbuffet war bereits aufgebaut und verströmte einen feinen Duft. Der Gottesdienst wurde zum Thema: «Vom Aufgang der Sonne» ansprechend gestaltet.

 

Nach dem Frühstück zeigte sich die Sonne in vollem Glanz und die Leute konnten so lange, wie sie wollten, auf dem Pilatus bleiben und den Sonnentag geniessen.     

 

 

 
 
 
 

Bikepilgerweg mit den sportlichen Firmanden

 

Wieso gehen Menschen auf Pilgerreise?

Wie bin ich unterwegs? Ist mein Bike in Ordnung, ist meine Kette gut geschmiert?

Moment… Bike? Kette? Genau, Pilgern ist nicht nur zu Fuss, sondern auch mit dem Fahrrad möglich. In unserem Fall jedoch nicht bis Santiago de Compostela oder bis Lourdes.

Die Route des Bikepilgerwegs führte uns nach Stans, anschliessend eine Forsttrasse hoch bis zur Ober Stockmatt und via Obbürgen, Stansstad wieder nach Alpnach. Aber Alpnach ist doch kein bekannter Pilgerort? Nun; in meinen Augen ist Pilgern nicht nur das Erreichen des Ziels, sondern insbesondere das Unterwegssein, die Erfahrungen und Erlebnisse –die sind für mich heilig. Diese werden in meiner Erinnerung bleiben und diese kann uns niemand wegnehmen. Und da wir schliesslich wieder in Alpnach, unserer Heimat ankamen überlasse ich es allen selbst, ob sie ihre Heimat vielleicht nicht auch als heilig und deshalb als Pilgerort betrachten.

 

Ein herzlicher Dank gilt den zwei motivierten Jugendlichen und der Firmbegleiterin! Christian Gwerder

 

 
 
 
 

Minileitungsteam-Ausflug in die "Adventure Rooms"

"Hier ist noch ein Gegenstand, können wir den für irgendwas brauchen?!"

"Verflixt, wir brauchen vier Zahlen und die Reihenfolge muss stimmen…"

"Jeeeh, das Schloss ist offen, der Code stimmt! Wir haben das Rätsel geknackt und sind draussen!"

 

Diese und weitere Aussagen waren vor kurzem auf dem Ausflug der Minileitenden zu hören. Denn in den "Adventure Rooms" in Emmenbrücke ging es darum, das Rätsel so schnell wie möglich zu lösen und in den zweiten Room – respektive aus dem zweiten Room – raus zu kommen. Teamarbeit und etwas Köpfchen waren gefragt. Einzelkämpfer wären nicht weit gekommen. Doch die Motivation und das sensationelle Teamwork führte dazu, dass mind. eins von zwei Rätseln gelöst werden konnte.

Ein toller Ausflug der bestimmt allen in bester Erinnerung bleiben wird.

 

 
 
 
 
 

Ministrantenausflug in den Tierpark Goldau

Wo sitzt der Laubfrosch? Was trägt ein Steinbock auf dem Kopf? Mach ein Selfie mit einem Reh! Finde die schönste und grösste Feder! – Diesen und weiteren Fragen und Aufgaben stellten sich 34 Ministrierende im Tierpark Goldau, begleitet und unterstützt von engagierten Mini – Leiterinnen und Leitern.

Mit dem Zug via Luzern nach Goldau und anschliessend zu Fuss, war die ganze Gruppe bei angenehmen Temperaturen und ohne einen Tropfen Regen den ganzen Tag unterwegs. Am Mittag haben sich alle mit einer Wurst vom Grill und Picknick aus dem Rucksack gestärkt und die Atmosphäre in der Schar genossen.

Nachmittags verweilten die Minis, erneut aufgeteilt in Gruppen, im Park und besuchten die Tiere, die sie noch nicht gesehen hatten oder noch einmal genauer unter die Lupe nehmen wollten. Zum Abschluss und als Belohnung für, die am Morgen gelösten Aufgaben, erhielten die Minis eine leckere Glace.

Mit schönen Erinnerungen verabschiedeten sich die Minis voneinander und hatten nachher zu Hause sicherlich viel von den Erlebnissen des Tages zu erzählen.

 

 
 
 
 

Seniorenausflug ins Taminatal

 Bei schönstem Wetter fuhren 59 Seniorinnen und Senioren mit dem Car am Mittwoch, 29. August von Alpnach ins St. Galleroberland nach Bad Ragaz. Dort befindet sich die schmale, enge und etwas «gefürchige» Einfahrt ins Taminatal, wo zuhinterst die Heilquelle mit 36,5 Grad seit Jahrhunderten aus dem Boden entspringt und sprudelt. Bereits im Mittelalter wurde eine «Bäderanstalt» errichtet. Sie gilt als das älteste barocke Bad, das in der Schweiz erhalten ist. Im Speisesaal des ehemaligen Badehotels befindet sich eine stattliche Gallerie mit vielen berühmten Namen, welche schon in der Taminaschlucht in die Heilquelle gestiegen sind.

Vor Jahren wurden die Bäder und das ehemalige stolze Hotel aufwändig restauriert. Im Innern befindet sich heute ein Museum, das die Anfänge des Bades bis in die Neuzeit dokumentiert. Nach 1600 wurde das Heilwasser mittels Holzröhren bis nach Ragaz hinuntergeführt, wo bis zum heutigen Tag eine beachtliche und berühmte Heilbäderstation entstanden ist und geführt wird.

 

 
 
 
 

Besichtigung des Marinecenters Herzog

150 Personen, darunter Kinder und Jugendliche, kamen am Samstag, 25. August zur Besichtigung des Marinecenters Herzog in Alpnachstad. von Weitem sichtbar ist das grosse Gebäude direkt am Alpnachersee gelegen. Aber wie sieht es im Innern aus? Die Besucherinnen und Besucher hörten wie die Schiffe, Boote, Yachten gewartet, gepflegt und aus dem Wasser gehoben und in den riesigen Hallen im Winter parkiert werden. Hebebühnen, Krane, Lifte und viel Hydraulik sind dazu nötig. Schadhafte Schiffe werden im Marinecenter repariert und in der Malerei frisch gestrichen.

 

In der grossen Schiffshalle wurde nach der Besichtigung ein Gottesdienst zum Thema: «Ein Schiff das sich Gemeinde nennt» gefeiert. Er wurde vom Saxophon-Quartett «Caramujo» bestens musikalisch gestaltet. Nach dem Gottesdienst zauberte Josa Allamand herrliche Grilladen, verschiedene Salate und Croquetten auf den Tisch. Besucherinnen und Besucher waren sich einig: Es war ein schöner, interessanter und gediegener Anlass.

 

Das Seelsorgeteam dankt dem Marinecenter unter der Leitung von Ivo Herzog herzlich für das Gastrecht.