«Jedi und jedä hät äs Jöbli»

Zu diesem Motto fand am Sonntag, 30. Juni die Ministranten-Aufnahme von 10 neuen Minis statt. Ausgehend davon, dass die meisten von uns zu Hause, in der Schule, in einem Verein und in den Freizeitaktivitäten «ein Jöbli» wahrnehmen wofür sie verantwortlich sind, so tragen auch Ministrantinnen und Ministranten die Verantwortung, dass im Gottesdienst, je nach Feierlichkeit, alles gut funktioniert.

Auch Jesus legt in seiner Botschaft vom Gottesreich Wert darauf, dass eine Gemeinschaft nur funktionieren kann, wenn alle am gleichen Strick ziehen und gemäss ihren Begabungen Verantwortung übernehmen.

Die neuen Minis gaben im Aufnahmegottesdienst ihrer Bereitschaft Ausdruck, mit ihrem Dienst Jesus ihre Liebe zu erweisen. Dafür ernteten sie von der ganzen Gottesdienstgemeinschaft einen mächtigen Applaus.

Im Aufnahmegottesdienst wurden auch die älteren Minis der 3.IOS als Hilfsleiterin/Hilfsleiter ins Alpnacher Minileitungs-Team aufgenommen.

Allen Ministrantinnen und Ministranten gehört ein herzliches Vergelt’s Gott für ihren Einsatz im Gottesdienst an Sonn- und Feiertagen, im Minilager und bei allen Aktivitäten das ganze Jahr hindurch.

 

 
 
 
 

Sommeraktion in der Familienecke

Am Samstagmorgen, 22. Juni fand in der Familieneckein der Pfarrkirche eine Sommeraktion statt für Kinder bis zur 1. Klasse in Begleitung einer erwachsenen Person. Zum Thema: „Wasser ist Leben“ lernten die Kinder die Bedeutung von Wasser im Leben und Alltag von Menschen kennen. Dass Wasser auch im christlichen Glauben eine wichtige Bedeutung hat, wurde in der Geschichte von Jona verdeutlicht.

Schliesslich bastelten die Kinder ein wunderschönes Aquarium, wo sie selber bemalte Fische hineinhängen konnten.

Dieses Aquarium steht jetzt während den Sommerwochen in der Familienecke. Eltern sind mit kleinen Kindern eingeladen, die Jonageschichte zu lesen, Fische zu bemalen und im Aquarium zu platzieren.

 

 
 
 
 

Zämä Träffä im Kernwald

Bei schönstem Sommerwetter machten sich am Sonntagmorgen,

23. Juni Pfarreimitglieder aus Ennetmoos, Kerns, Kägiswil und Alpnach auf den Weg zum Kernwald zum Zämä-Träffä-Gottesdienst in Zubersrüti. Nach dem starken Regen am Vorabend duftete der Wald besonders intensiv und leuchtete in sattem Grün. Die Gemeindeleiter der genannten Pfarreien gestalteten einen eindrücklichen Gottesdienst, der von der Schwyzerörgeli Gruppe "Rund ums Stanserhorn" musikalisch gestaltet wurde. Das Evangelium von der Brotvermehrung wurde dahingehend umgesetzt, dass jede Pfarrei etwas zum Teilen mitgebracht hatte: Sternenbrote aus Alpnach, Wein aus Kägiswil, Wasser aus Kerns und die Musik aus Ennetmoos. Diese Gaben machen nicht nur das Leben aus, sondern ermöglichen auch Gemeinschaft. Und diese wurde auf sympathische Weise sehr spürbar!  

Nach dem Gottesdienst gab es einen Apéro mit Wein und Brot und anschliessend versorgten sich die Sternmarsch-Wanderer aus dem Rucksack. Gegen 150 Personen nahmen teil. Schön war’s!

 

 
 
 
 

"Spieglein Spieglein…

… an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?" – NEIN, wohl eher: "… hab ich mein Verhalten in der Hand!"

 

Das sind sich die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse auf dem Versöhnungsweg bewusst geworden. Sie sind mit ihren Begleitpersonen durch verschiedene Räume im Pfarreizentrum auf dem Versöhnungsweg gewesen. Auf diesem Weg haben sie den Spiegel vorgehalten bekommen und genau hingeschaut. Nicht nur ihr Äusseres sondern auch ihr Inneres, ihr Gewissen erforscht. So bereiteten sie sich auf den Versöhnungsgottesdienst vor, wo sie das erste Mal das Sakrament der Versöhnung empfangen haben.

Damit sie auch im Alltag nicht vergessen immer wieder in den Spiegel zu schauen und sich selbst zu reflektieren, haben die 4. Klässler/innen auf dem Versöhnungsweg einen Spiegel verziert. Dieser Spiegel hat nun hoffentlich in ihrem Zimmer einen guten Platz bekommen. Er soll sie an den Versöhnungsweg und die Dinge erinnern, auf welche es im Leben wirklich ankommt.

 

 
 
 
 

Gartenprojekt von Jugendlichen

Emanuel, Jonas, Pascal, Patrick, Robin und Simon wurden vor einem Jahr gefirmt. Den Jugendlichen ist es wichtig, sich auch nach der Firmung für die Pfarrei zu engagieren und "Kirche zu sein". Sie starteten am vergangenen Samstag, 01.06.2019 ein Gartenprojekt vor dem Seiteneingang der Pfarrkirche und setzten mit dem Garten ein schönes und starkes Zeichen. Das Projekt soll noch in der Woche 23 fertiggestellt werden.

 

Der Steingarten hat mehrere Ziele:

  • ein Ort der Begegnung, sei es vor oder nach dem Gottesdienst oder während eines Friedhofbesuches
  • den «langweiligen» Rasen ästhetisch aufwerten
  • ein «gutes Stück Heimat» repräsentieren
  • aufzeigen, dass sich Jugendliche nach wie vor für die Kirche interessieren und sich dafür engagieren
  • die Möglichkeit für Ruhe und Erholung
  • mit möglichst viel einheimischem Material arbeiten
  • folgende Aussagen aufnehmen: "Nimm der es bitzeli Ziit" oder "Nimm Platz – Gott hed immer Ziit und es offnigs Ohr für dich"

 

Wir freuen uns, wenn Sie sich Zeit nehmen, um auf der Sitzbank Platz zu nehmen und den Garten zu geniessen.

 

Herzlichen Dank an alle Unternehmen, welche die Umsetzung des Projekts möglich gemacht haben.

 

 
 
 
 
 
 

Firmung in Alpnach

27 junge Frauen und Männer haben am Samstag, 18. Mai 2019 das heilige Sakrament der Firmung von Martin Kopp empfangen. Die Jugendlichen haben mit ihrem grossen Engagement vor und während dem Gottesdienst ihren ganz eigenen Akzent gesetzt. Treu nach ihrem selbstgewählten Motto "S' Läbä läbä – Hiä und jetzt" haben die Firmandinnen und Firmanden die Kirche mit grossen und kleinen Dekorationen geschmückt, eindrücklich und sehr schön musiziert, Dialoge mit Tiefgang vorgetragen und sich zu beginn des Gottesdienstes mit einem selbstzusammengestellten Video vorgestellt. An dieser Stelle danken wir allen, die den Gottesdienst mitgestaltet und mitgefeiert haben.

Die Firmandinnen und Firmanden haben es selbst gesagt: "Wahrscheinlich leben wir unser Leben im Moment der Firmung so bewusst wie sonst nicht jeden Tag."

Auf jeden Fall wünschen wir unseren Neugefirmten und allen Pfarreiangehörigen, dass sie alle, gestärkt durch den Heiligen Geist, ihr Leben leben können, bewusst im Hier und Jetzt.

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 

Firmreise München und Dachau

Auch dieses Jahr startete die Firmreise morgens um 4.00 Uhr vor der Alpnacher Pfarrkirche. Logisch, dass die ersten paar Reisestunden im Car von Koch Reisen sehr ruhig waren. Nach der Gipfeli- und Kaffeepause schauten wir im Car einen Film, der uns auf den bevorstehenden Rundgang im KZ Dachau einstimmte.

Für den Rundgang konnten wir Claudia Candidori-Girard gewinnen, die uns bereits bei den vergangen Firmreisen durch das ehemalige Konzentrationslager führte. Mit grossem Wissen und durch den Kontakt zu KZ-Überlebenden, berichtete sie eindrücklich über das Geschehene in Dachau und meisterte dabei den Spagat zwischen geschichtlichen und religiösen Inhalten.

Nach dem schwermütigen Thema am ersten Tag, erlebten die Firmandinnen und Firmanden während den verbleibenden zwei Tagen einen Mix aus kulturellen, kulinarischen, spannenden und besinnlichen Erlebnissen in und um München: Velofahren im englischen Garten, Essen im Lagerkeller der Augustinus Brauerei, Besuch der Bavaria Filmstudios und ein City-Pilgerweg standen auf dem Programm.

Selten war das Wetter so kalt und nass wie in diesem Jahr. Dennoch konnte das Firmbegleitteam am Sonntagabend müde, aber glückliche Firmandinnen und Firmanden verabschieden.

 

 

 
 
 
 
 
 

Wetterpech am Weissen Sonntag –
dafür viel Sonne im Herzen der Kinder

Am Sonntag, 28. April durften 39 Kommunikanten in die festlich geschmückte Kirche einziehen. Sie wurden von vielen Mitfeiernden freudig empfangen. Der Pfarrer am Schluss des Festzuges war für einmal nicht in liturgisches Gewand gehüllt, sondern sichtbar als Wanderer mit Rucksack, Stock und Hund «Hudson». Das Thema «Mit Jesus auf dem Weg» wurde also von Beginn weg sichtbar gemacht.

Alle Augen galten sodann dem Hund, der in seinem Körbchen Platz nahm und schön artig der Dinge harrte, die da kommen würden. Die Kinder sangen und beteten mit vollster Hingabe. Aufmerksam und interessiert verfolgten sie das Auspacken des Rucksacks. Sie merkten bald, dass der Reiseproviant nicht nur für eine Tageswanderung, sondern für das ganze Leben bestimmt war. Der Glaube an Gott, die Frohbotschaft von Jesus und das Gebet sind die Lebensmittel, die die Wanderung des Lebens überhaupt erst ermöglichen und lebendig halten. Die Erstkommunionfeier in Alpnach war kurzweilig, fröhlich und innig.

Vergelt’s Gott allen, die sich dafür engagiert haben.

 

Thomas Meli, Pfarrer

 

 

 
 
 
 
 
 

Die Karwoche und das Osterfest

Die Gottesdienste der Karwoche und am Osterfest standen unter dem Thema: Leben in Fülle. Das Symbol dazu war der Korb. In Anlehnung an die Leidens- und Auferstehungsgeschichte von Jesus Christus wurde immer wieder die Frage gestellt: Womit füllen wir unser Leben? Von welchen Dingen wollen/müssen wir uns trennen für ein Leben in Fülle, das Christus schenken will.

Die Mitfeiernden erlebten in liturgischer und musikalischer Hinsicht viele schöne, ansprechende und gehaltvolle Gottesdienste.

An dieser Stelle sei allen herzlich gedankt, die sich vor und hinter den Kulissen engagiert und eingesetzt haben.    

 

 
 
 
 
 
 

Versöhnungsweg zum Thema:
«putzt und gschträled» 

Nicht nur äusserlich, auch innerlich legen sich bei den Menschen im Laufe der Zeit viel Staub und Verunreinigungen auf die Seele ab. Unordnung, heilloses Durcheinander und Chaos können Menschen tatsächlich aus der Bahn werfen, sie unfrei und krank machen. Eine «Frühlingsputzete», eine Standortbesinnung, eine Aufräumaktion kann Wunder bewirken.

Der Versöhnungsweg in der Pfarrkirche Alpnach hat Menschen vor dem Osterfest zu einem Besinnungshalt, zur Umkehr und Heilung eingeladen.