Firmreise 2018

Schon lange freuten sich die Firmlinge auf die bevorstehende Firmreise. Dieser Vorfreude konnte auch das frühe Aufstehen am Freitagmorgen und die kurze Dauer von drei Tagen nichts anhaben. Die Jugendlichen waren punkt 04:00 Uhr zur Abfahrt bereit; und so machte sich der Car mit den 22 Jugendlichen sowie dem Firmbegleitteam auf den langen Weg Richtung München-Dachau.

Da die Reise ohne Probleme verlief, und wir sogar noch früher als geplant in Dachau ankamen, konnten wir mit einem Dokfilm und einem ersten Input in den nachdenklich machenden, ersten Tag starten. Im ehemaligen Konzentrationslager erfuhren die Jugendlichen, was es bedeutete KZ-Häftling zu sein. Nach dem Mittagessen konnte individuell das grosse Areal besichtigt werden, und nach einem besinnlichen Abschluss haben die Jugendlichen München erkundet. Diesen ersten langen Tag schlossen wir mit italienischem Essen und einem «Absackerl» ab.

 

Der Samstag versprach Action und Spannung. In den Bavaria Filmstudios konnte hautnah erlebt werden, wie Filme gedreht, geschnitten und mit «special-effects» bearbeitet werden. Am Nachmittag haben alle das Kaufhaus «Diakonia» besichtigt. Hier werden second-hand Produkte abgegeben. Diese werden geprüft und zum Wiederverkauf hergerichtet. Das ermöglicht den Mitarbeitenden faire Löhne.

Wir schlossen den Tag bei einem deftigen Nachtessen im Augustinerkeller und anschliessender herrlichen Aussicht vom Olympiaturm ab.

 

Den Sonntag starteten wir mit dem gewohnt üppigen Frühstück. Nach dem Packen gings auf den City-Pilgerweg. An ausgewählten Stationen hörten wir interessantes zu München und konnten uns mit passenden Inputs und Gebeten eigene Gedanken zu unserem Leben und unserem Lebensweg machen. Nach dem letzten Mittagessen hiess es «bhüeti München». Gesund, voller neuer Eindrücke, zufrieden aber auch müde kamen wir abends in Alpnach an.

Eine schöne, spannende und lustige Firmreise ging zu Ende.

 

 
 
 
 

Viel strahlendes Licht am Erstkommunionfest

Viel Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen waren bereits im Vorfeld zum Weissen Sonntag am 8. April angesagt worden. Einem strahlenden Kommunionfest zum Thema: «Jesus, das Licht der Welt» stand also nichts mehr im Wege.

 

Alles lief denn auch optimal: die Kinder gaben ihr Bestes; die Gottesdienstgemeinschaft war gut gelaunt; die Kirche war wunderschön geschmückt; die Musik vor und in der Kirche erklang in vollen Zügen; die Kinder strahlten um die Wette und Jesus strahlte mit viel Licht in die Herzen der Anwesenden.

 

Und das war das Wichtigste: Sein Licht soll durch uns Menschen aufscheinen, wenn wir denken, handeln und das Leben mit anderen teilen. Auf diese Weise kann Dunkles aufgelöst werden.

Das Seelsorgeteam dankt allen Frauen und Männern herzlich, die zum guten Gelingen des Festes beigetragen haben. 

 

 
 
 
 

Über sieben Brücken musst du gehn

Der Titel des berühmten Schlagers von Peter Maffay gab dem Seelsorgeteam das Schlagwort für die Gottesdienste in der Karwoche und zum Osterfest.

 

Die Brücke der Freude (Palmsonntag)

Die Brücke Der Versöhnung (Versöhnungsfeier am Dienstag)

Die Brücke der Liebe (Hohen Donnerstag)

Die Brücke der Zerstörung (am Morgen des Karfreitags)

Die Brücke des Missverständnisses (an Nachmittag des Karfreitags)

Die Brücke der Hoffnung (Osternacht)

Die Brücke des Friedens (Ostersonntag)

 

Gott sandte seinen Sohn als Brückenbauer auf die Welt. Jesus baute Gottes Reich auf und lud alle ein, ihm auf diesem Weg nachzufolgen und es ihm gleich zu tun. Der Auftrag Gottes lautete: eine Welt des Friedens, der Gerechtigkeit und des Lebens in Fülle für alle Menschen ohne Unterschiede heraufzuführen. Es bleibt das persönliche Urteil, wie weit man bis heute diesem Auftrag gerecht geworden ist. Welche Motive verleiten heute zum Brückenbau oder zum Brückeneinreissen?

 

Wenn die Ostermarschierer in Alpnach über die genannten 7 Brücken gegangen sind und es nicht bei Worten bewenden lassen, kann aus dem Dunkel des Leids ein heller Schein erfüllten Lebens werden.

 

 
 
 
 

Auf dem Versöhnungsweg:

Baustelle des Lebens

 Viele Baustellen landauf landab erinnern uns daran, dass auch unser Leben, unser Menschsein eine dauernde Baustelle ist. Der Versöhnungsweg für Erwachsene in unserer Pfarrei führte uns vor dem Osterfest auf die Baustelle des Lebens:

 

►Welchen Plan haben Menschen für die Lebensgestaltung der Zukunft und wie sieht es aus mit der «Kostenberechnung» der physischen und psychischen Kräfte?

►Wie erleben Menschen Umbruchzeiten, Bruchstellen und wie reagieren sie auf Veränderungen und Neuorientierung?

►Was gibt Menschen Halt und Standhaftigkeit und welches sind Massnahmen, dass sie den Boden unter den Füssen nicht verlieren?

►Was sind die Ursachen für den Kräfteverschleiss und welche Hilfsmittel stehen zur Wiedergewinnung von körperlicher und geistiger Stärkung zur Verfügung?

►Wie steht es mit der Freude, des Glücks, der Erfüllung des Lebens? Haben Menschen ein verdientes Recht auf Glück und Wohlstand?

 

Auf dem Versöhnungsweg fanden Menschen Antworten auf diese Fragen, wenn sie sich ihnen ehrlich und offen stellten und sie erfuhren Befreiung und Heilung von Nöten.   

 

 
 
 
 

Charmante Rosenverkäuferinnen und -verkäufer unterwegs im Dorf

Zusammen mit Firmanden verkauften am 10. März Frauen und Männer aus Kirche und Politik 300 Fairtrade-Rosen.

 

Der von Fastenopfer/Brot für alle lancierte Rosenverkauf findet jährlich an zahlreichen Orten in der Schweiz statt. Freiwillige verkauften diesmal über 100 000 Rosen für je 5 Franken und informierten über die Arbeit der kirchlichen Hilfswerke.

 

Der Erlös kommt Projekten von Fastenopfer/Brot für alle und Partner sein zu Gute. Dieses Jahr werden unter anderem Bauernfamilien in Entwicklungsländern unterstützt, damit sie ihr traditionelles Saatgut weiter entwickeln können und nicht von der Saatgutindustrie abhängig werden. 

 

Das Alpnacher Seelsorgeteam dankt den Verkäuferinnen und Verkäufern herzlich für ihr sympathisches Mitwirken und allen Rosenkunden für ihren Beitrag für Benachteiligte in der Welt.

 

 

 
 
 
 

Mittefastenfeuer 2018

Auch in diesem Jahr fand das traditionelle Mittefastenfeuer auf dem Guber statt. Zu früherer Zeit wurde diese Tradition in vielen Schweizer Gemeinden durchgeführt. «Steuer, Steuer für ein Mittefastenfeuer», hörte man die Kinder im Dorf. So haben die Menschen in den Dörfern entweder alte Sachen verbrannt oder Geld für Holz gespendet, um diese Tradition zu feiern. Ebenfalls hat man an diesem Tag eine kleine Ausnahme mit dem Fasten gemacht, bevor alle die zweite Hälfte bis Ostern weiter gefastet haben. So haben Firmlinge des aktuellen Jahrgangs mit den Firmbegleitern auch in diesem Jahr den Anlass durchgeführt und nach dem Entzünden des Feuers Glühmost, Bratkäse, Bratwürste und Kaffee serviert.

Alle haben die wunderbare Atmosphäre, die Wärme des Feuers, die Aussicht, den Sternenhimmel und die guten Gespräche sehr genossen. Besten Dank an alle Helferinnen und Helfer!

 

 
 
 
 

Wähenzmittag zu Gunsten Fastenopfer

Zum ersten Wähenzmittag für die Fastenopferaktion in unserer Pfarrei kamen am Freitag, 2. März über 60 Kinder und Erwachsene um 12.00 Uhr ins Pfarreizentrum. Einige Personen brachten eine Wähe mit zum Teilen. Auf dem Kuchenbuffet war eine herrliche Auswahl an Frucht-, Käse- und Gemüsewähen zu bewundern und zu geniessen.

Allen Helferinnen des Pfarreirats gebührt an dieser Stelle ein herzliches Vergelt’s Gott. Ebenso vielen Dank an die Personen, die eine Kuchenspende gemacht haben.  

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 

Eltern-Kind-Nachmittag

Die Vorbereitung zur Erstkommunion der Drittklässler nahm mit dem Eltern-Kind-Nachmittag am Sonntag, 25. Februar eine weitere Hürde.

Der Nachmittag begann um 13.00 Uhr in der Pfarrkirche mit der Feier des Taufversprechens. Anschliessend wurden die Kinder in vier Gruppen für einen Postenlauf eingeteilt: Brot backen und eine Brotgeschichte hören; Anprobe des Kommunionkleides mit einem Fototermin; Liederprobe in der Kirche; Basteln des Kommunionandenkens zum Thema: «Jesus, das Licht der Welt». Ein feines Kuchenbuffet und Getränke versüssten die Pause.