Rückblick 1 Mio. Sterne  

Am Abend des 15. Dezember trafen sich fast 20 Jugendliche zum Projekt eine Million Sterne. Die jungen Erwachsenen, die sich auf die Firmung vorbereiten, gestalteten den Kirchenplatz mit mehreren hundert Kerzen.  

Aus insgesamt mehr als 400 Kerzen legten die Jugendlichen gemeinsam einen grossen Bethlehem Stern auf den Boden und erhellten auch die Kirchenumgebung mit Kerzen. 

An einem Stand verteilten die Jugendlichen selbstgebackene Kuchen, sowie heisse Getränke und machten dabei auf das Caritasprojekt für armutsbetroffene Menschen in der Zentralschweiz aufmerksam.  

 

 
 
 
 

Das Weihnachtsfest 2018 in Alpnach 

Zum Weihnachtsfest wird die Alpnacher Pfarrkirche jeweils besonders geschmückt. Herausragend ist auch in diesem Jahr der riesige Christbaum im Chor der Kirche. Er misst 12,5 Meter und wiegt fast 2 Tonnen! Augenfällig ist auch die Krippe, welche über die Festzeit von sehr vielen grossen und kleinen Kirchenbesuchern bewundert wird. Aber auch die Dekorationen an den Seitenwänden und an den Säulen im Eingangsbereich der Blumengruppe dürfen sich sehen lassen. Viel Aufwand und Arbeit! Aber es lohnt sich: viele Kirchenbesucher freuen sich an der festlichen Atmosphäre und rühmen die geleistete Arbeit.

 

 
 
 
 

Adventsanlass der Ministrantinnen und Ministranten 15.12.2018

Am vergangenen Samstag fand der Adventsanlass der Ministrierenden unter dem Motto: "Märchen und sonstiger Zauber" statt. Die Ministrierenden mussten sich in vier Posten mit Kreativität, Sportlichkeit, Geschicklichkeit und Teamgeist unter Beweis stellen.

"Arielle die Meerjungfrau und ihr Krabbenfreund Sebastian" veranstalteten ein Fussballspiel der anderen Art; auf allen Vieren mit dem Rücken zum Boden. Bei "Frau Holle" war klar, dass die Kekse schrien: "Nimm uns raus! Nimm uns raus! Wir sind schon lange fertig gebacken!" Wer das Spiel (oder den Film) "Angry Birds" kennt, dem ist klar, dass es hierbei nur um Büchsenwerfen gehen kann. "Wickie und die starken Männer" forderten von den Kindern und Jugendlichen ein Duell im Wikingerschach. Auch das Kräftemessen im Seilziehen, wie es sich für Wikinger mit Stärke und Mut gehört, durfte nicht fehlen. Der Preis für die Anstrengung in den Disziplinen war natürlich das Weihnachtsgeschenk.

Zum Abschluss bewunderten die Minis mit ihren Eltern die Aktion 1.Milion Sterne, welche von den diesjährigen Firmanden organisiert wurde. Bei Punsch, Kuchen und Keksen bot sich die Möglichkeit für einen Austausch zwischen Eltern, Minis und Leitungsteam.

In diesem Sinne wünscht das Minileitungsteam allen Minis und ihren Liebsten ein schönes Weihnachtsfest und «es gsägnets 2019».

 

 
 
 
 

Kinder der 4. Klasse bringen das Friedenslicht aus Betlehem

Mia, Livia, Chiara, Mona, Ian und Michaela hatten im Religionsunterricht das grosse Los gezogen. Sie durften am vergangenen Sonntag, 16.12.2018, das Friedenslicht aus Betlehem von der Basler Delegation in der Peterskapelle in Luzern entgegennehmen. Das Licht kam aus Linz und traf verspätet in der Kapelle ein. Während der Chor «Inkognito» gerade das "Halleluja" mit Engelstimmen zum Besten gab, kam das Friedenlicht mit den Basler Kindern und Jugendlichen an.

Nach der feierlichen Übergabe war die Aufgabe der Alpnacher Kinder, gut auf das Friedenslicht aufzupassen und es nicht erlöschen zu lassen.

Die Friedenslichtkinder waren die ersten auf dem wunderschön beleuchteten Schiff und durften als alleinige Passagiere mit dem Kapitän und dem Matrosen eine Runde im Luzerner Seebecken mitfahren. Anschliessend überbrachten sie das Friedenslicht der wartenden Menschenmenge vor dem KKL.

Im Anschluss sind alle Ob- und Nidwaldner, welche das Friedenslicht in Luzern entgegengenommen hatten, mit dem Schiff Richtung Heimatgemeinde gefahren.

Nach der Feier in der Pfarrkirche Alpnach wurden die Kinder und Erwachsenen mit Tee und Gritibänzen im Pfarreizentrum gestärkt.

 

 
 
 
 

 Adventsinseln für Kinder der 2. – 6. Klasse 

Eine Steinwüste anlegen - das bedeutet Arbeit, die viel Kraft und Ausdauer benötigt. Vielleicht eine ähnlich anstrengende Arbeit, wie das damals  von den Römern unterdrückte Volk Israels verrichten musste.

Die Steinwüste in der Pfarrkirche haben die teilnehmenden Kinder bei der ersten von insgesamt drei «Inseln» aber zum Glück freiwillig und mit Freude an der Herausforderung gemeinsam gestaltet. Daneben haben sie bei allen drei Inselangeboten Geschichten gehört, die zum Advent und zu Weihnachten passen.

Als Andenken durften sie etwas basteln: eine mit Nelken geschmückte Orange, die herrlich adventlich duftet wie der Traum des Hirten Simon, eine kleine Schatzkiste mit Inhalt und zum Schluss - was natürlich zu Weihnachten gehört - ein paar leckere Weihnachtsguetzli backen.

Die Kinder haben mit diesem Projekt geholfen, die diesjährige Krippe zu etwas ganz Besonderem zu gestalten und gelernt, was an Weihnachten auch noch wichtig ist. Denn Marie-Pierre Böni erzählte den Kindern von Weihnachten in Kolumbien, deren Weihnachtsgeschenk es war, einmal im Jahr ein frisches Brötchen zu essen. Deshalb wissen nun die Kinder in Alpnach: nicht unbedingt die teuren Geschenke, nicht die ganzen Lichterketten, der Adventskalender oder andere materielle Dinge sind am wichtigsten, sondern die Gemeinschaft in der Familie, aber auch in der Gemeinde, die Liebe und das füreinander Dasein.

 

Allen Kindern und Erwachsenen frohe Festtage und gesegnete Weihnachten!

 

 

 
 
 
 

ADVENTSINSELN 2018

Wir leben in einer Zeit der Hektik und der Unruhe. Stress, Dauerbeschäftigung, unter Strom stehen, keine Zeit haben usw. bestimmen den Alltag der Menschen von heute. Die Advents- und Vorweihnachtszeit bilden dabei den stressigen Höhepunkt des Jahres.

 

Das Adventsthema «Adventsinseln» will Gegensteuer geben: einerseits zur Ruhe finden, ent-spannen, los-lassen, andererseits zu den christlichen Wurzeln der Advents- und Weihnachtszeit zurückgehen. Ein hoher Anspruch? Nicht, wenn man bereit ist im Dezember einen oder mehrere Gänge herunterzuschalten, um dem Weihnachtsfest wieder auf den Grund zu kommen.

 

In der Pfarrkirche gestalten Kinder die Adventsinsel, die sich von Woche zu Woche verändert. In der ersten Advenstwoche erinnert die Steinwüste an das Wort des Propheten: «Baut dem Herrn einen Weg durch die Wüste».

  

Thomas Meli

Pfarrer