Firmung in Alpnach

27 junge Frauen und Männer haben am Samstag, 18. Mai 2019 das heilige Sakrament der Firmung von Martin Kopp empfangen. Die Jugendlichen haben mit ihrem grossen Engagement vor und während dem Gottesdienst ihren ganz eigenen Akzent gesetzt. Treu nach ihrem selbstgewählten Motto "S' Läbä läbä – Hiä und jetzt" haben die Firmandinnen und Firmanden die Kirche mit grossen und kleinen Dekorationen geschmückt, eindrücklich und sehr schön musiziert, Dialoge mit Tiefgang vorgetragen und sich zu beginn des Gottesdienstes mit einem selbstzusammengestellten Video vorgestellt. An dieser Stelle danken wir allen, die den Gottesdienst mitgestaltet und mitgefeiert haben.

Die Firmandinnen und Firmanden haben es selbst gesagt: "Wahrscheinlich leben wir unser Leben im Moment der Firmung so bewusst wie sonst nicht jeden Tag."

Auf jeden Fall wünschen wir unseren Neugefirmten und allen Pfarreiangehörigen, dass sie alle, gestärkt durch den Heiligen Geist, ihr Leben leben können, bewusst im Hier und Jetzt.

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 

Firmreise München und Dachau

Auch dieses Jahr startete die Firmreise morgens um 4.00 Uhr vor der Alpnacher Pfarrkirche. Logisch, dass die ersten paar Reisestunden im Car von Koch Reisen sehr ruhig waren. Nach der Gipfeli- und Kaffeepause schauten wir im Car einen Film, der uns auf den bevorstehenden Rundgang im KZ Dachau einstimmte.

Für den Rundgang konnten wir Claudia Candidori-Girard gewinnen, die uns bereits bei den vergangen Firmreisen durch das ehemalige Konzentrationslager führte. Mit grossem Wissen und durch den Kontakt zu KZ-Überlebenden, berichtete sie eindrücklich über das Geschehene in Dachau und meisterte dabei den Spagat zwischen geschichtlichen und religiösen Inhalten.

Nach dem schwermütigen Thema am ersten Tag, erlebten die Firmandinnen und Firmanden während den verbleibenden zwei Tagen einen Mix aus kulturellen, kulinarischen, spannenden und besinnlichen Erlebnissen in und um München: Velofahren im englischen Garten, Essen im Lagerkeller der Augustinus Brauerei, Besuch der Bavaria Filmstudios und ein City-Pilgerweg standen auf dem Programm.

Selten war das Wetter so kalt und nass wie in diesem Jahr. Dennoch konnte das Firmbegleitteam am Sonntagabend müde, aber glückliche Firmandinnen und Firmanden verabschieden.

 

 

 
 
 
 
 
 

Wetterpech am Weissen Sonntag –
dafür viel Sonne im Herzen der Kinder

Am Sonntag, 28. April durften 39 Kommunikanten in die festlich geschmückte Kirche einziehen. Sie wurden von vielen Mitfeiernden freudig empfangen. Der Pfarrer am Schluss des Festzuges war für einmal nicht in liturgisches Gewand gehüllt, sondern sichtbar als Wanderer mit Rucksack, Stock und Hund «Hudson». Das Thema «Mit Jesus auf dem Weg» wurde also von Beginn weg sichtbar gemacht.

Alle Augen galten sodann dem Hund, der in seinem Körbchen Platz nahm und schön artig der Dinge harrte, die da kommen würden. Die Kinder sangen und beteten mit vollster Hingabe. Aufmerksam und interessiert verfolgten sie das Auspacken des Rucksacks. Sie merkten bald, dass der Reiseproviant nicht nur für eine Tageswanderung, sondern für das ganze Leben bestimmt war. Der Glaube an Gott, die Frohbotschaft von Jesus und das Gebet sind die Lebensmittel, die die Wanderung des Lebens überhaupt erst ermöglichen und lebendig halten. Die Erstkommunionfeier in Alpnach war kurzweilig, fröhlich und innig.

Vergelt’s Gott allen, die sich dafür engagiert haben.

 

Thomas Meli, Pfarrer

 

 

 
 
 
 
 
 

Die Karwoche und das Osterfest

Die Gottesdienste der Karwoche und am Osterfest standen unter dem Thema: Leben in Fülle. Das Symbol dazu war der Korb. In Anlehnung an die Leidens- und Auferstehungsgeschichte von Jesus Christus wurde immer wieder die Frage gestellt: Womit füllen wir unser Leben? Von welchen Dingen wollen/müssen wir uns trennen für ein Leben in Fülle, das Christus schenken will.

Die Mitfeiernden erlebten in liturgischer und musikalischer Hinsicht viele schöne, ansprechende und gehaltvolle Gottesdienste.

An dieser Stelle sei allen herzlich gedankt, die sich vor und hinter den Kulissen engagiert und eingesetzt haben.    

 

 
 
 
 
 
 

Versöhnungsweg zum Thema:
«putzt und gschträled» 

Nicht nur äusserlich, auch innerlich legen sich bei den Menschen im Laufe der Zeit viel Staub und Verunreinigungen auf die Seele ab. Unordnung, heilloses Durcheinander und Chaos können Menschen tatsächlich aus der Bahn werfen, sie unfrei und krank machen. Eine «Frühlingsputzete», eine Standortbesinnung, eine Aufräumaktion kann Wunder bewirken.

Der Versöhnungsweg in der Pfarrkirche Alpnach hat Menschen vor dem Osterfest zu einem Besinnungshalt, zur Umkehr und Heilung eingeladen.