Rückblick Veranstaltungen

Juli bis Dezember 2016

 
 
 

Adventsaktion Engel

 

Für die Engelausstellung am Weihnachtsfest in der Pfarrkirche wurden während der Adventszeit in verschiedenen Ateliers Engel gebastelt: Engel aus Glas, Alteisen, Gips, Holz, Petflaschen und auf Leinwand gemalt. Es sind wahre Kunstwerke entstanden, welche noch bis am 6. Januar 2017 in der Pfarrkirche besichtigt werden können.

 

 
 
 
 

Caritas-Aktion: Eine Million Sterne

„Was ihr den Geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr mir getan…“ so sagt es Jesus im Evangelium nach Matthäus.

 

Eine Gruppe des aktuellen Firmjahrgangs hat sich diesen Satz zu Herzen genommen. Gemeinsam mit 100 weiteren sozial Engagierten in der Schweiz haben sie ein Zeichen der Solidarität, für in Not geratene Menschen, gesetzt. Die Spenden aus dieser Aktion kommen armutsbetroffenen Kindern in der Zentralschweiz zugute.

Einige haben sich von dem Lichterschauspiel verzaubern lassen, warme Getränke und selbstgebackene Kuchen genossen und Geld gespendet. Herzlichen Dank!

 

 
 
 
 

Das Friedenslicht von Bethlehem

Am Sonntag, 11. Dezember holten einige Viertklasskinder das Friedenslicht in Luzern ab und brachten es via Schiff nach Alpnachstad und zu Fuss in den Besinnungsraum.

 

Dort brennt es und wird von den grossen Engeln beschützt. Das Friedenslicht kann dort zu jeder Zeit für zu Hause geholt werden. Bitte eine eigene Laterne mitbringen.

 

 
 

  

 
 
 

„Dä Samiglais“ besucht die Kinder

In einem stimmungsvollen Familiengottesdienst am Samstag, 3. Dezember besuchte der „Samiglais“ viele Kinder in der gut besetzten Pfarrkirche. Sie hingen ihm bei seiner Ansprache buchstäblich an den Lippen. Ein paar Mutige wagten sich sogar ganz in seine Nähe und trugen Gedichte vor, die der „Samiglais“ sehr zu würdigen wusste.

Der Gottesdienst wurde vom Blockflötenensemble der Musikschule Alpnach mitgestaltet.

Nach dem Gottesdienst begegnete der „Samiglais“ und die Schmutzlis den Kindern auf dem Kirchplatz und beschenke sie mit einem verzierten Engel aus Teig.

 

 
 
 
 

Engel bereichern die Adventszeit

in der Pfarrei Alpnach

Im Himmel

jauchzen und musizieren

tausend Engel in Chören.

Ihre Lippen

formen Liebkosungen

und ihre Gesänge preisen

Zartheit und Glück.

Tanzend feiern sie

das Wunder des Lebens.

Ja, staune du nur,

denn dieser Himmel ist in dir.

 

 
 
 
 

Adventsaktion der Pfarrei Alpnach:

Wir machen Engel

Für die Engelausstellung am Weihnachtsfest in der Pfarrkirche wurde vom 19. bis 21. November im Pfarreizentrum in verschiedenen Engel-Ateliers gezeigt, welche Arten von Engeln von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gebastelt werden können: Engel aus Glas, Alteisen, Gips, Holz, Petflaschen, Guezliteig und als Bilder gemalt.

 

Nach den ausgefüllten Listen zu schliessen darf man gespannt sein, was sich da in den kommenden Advenstwochen in kreativer Hinsicht alles tut!

 

 

 
 
 
 

Besinnungstage der 3. IOS-Klassen

- Für zwei Stunden blind sein und sich auf die übrigen Sinne  

  verlassen...

- sich selber und seine Mitschüler ehrlich einschätzen...

- ein faires Feedback geben...

- einmal auf sich selbst gestellt sein...

- nur mittels schreiben kommunizieren...

- sich die Frage nach dem „woher und wohin“ stellen...

- sein Wissen testen...

- die Nacht von ihrer schönsten Seite erleben...

- die Gedanken schweifen lassen und philosophieren...

- sich austauschen...

- gut Essen...

- Zeit teilen...

 

All das und noch mehr waren Themen an den diesjährigen Besinnungstagen der 3. IOS-Klassen.

 

Das Motto: „iilah, zuälah und loslah“ führte die Schülerinnen und Schüler durch intensive aber schöne drei Tage im Melchtal. Unter der Leitung des Religionsteams und der grossartigen Mithilfe der Klassenlehrpersonen und der Heilpädagogin, werden diese Tage allen Beteiligten bestimmt noch lange in guter Erinnerung bleiben.

 

 
 
 
 

Tolle Älplerchilbi

Am Samstag, 5. November feierten die Älplerinnen und Älpler und viel Volk die Älplerchilbi 2016. Der Erntedankgottesdienst fand in der voll besetzten Pfarrkirche zum Thema: „Bruichtum erläbe und verwyle“ statt. Die Jodelgruppe Schlieretal sang sehr schöne Jodellieder und es ertönten 6 Alphörner. In der Predigt ging es um das Alpkreuz, das seit Jahrhunderten auf jeder Alp steht und der Älpler jeweils dort am Abend den Betruf singt zum Schutz der Alp. Jetzt hatte aber ein listiger Kirchenbesucher die Idee, man solle das Kreuz durch eine Funkantenne ersetzen, da sich einige Älpler beklagen würden, auf der Alp gebe es einen sehr schlechten Empfang für Smartphones. Der Prediger wehrte sich aber mit Erfolg für das Kreuz als Zeichen für die Verbindung zu Gott und der Erinnerung für die Botschaft von Jesus Christus.

Im Anschluss an den Gottesdienst fand der Volksapéro im Freien neben der Pfarrkirche statt, und das Älplerchilbifest fand am Nachmittag auf dem Schulhausareal nach gutem altem Brauchtum seinen Fortgang.

 

 
 
 
 

Allerheiligen-Allerseelen

Jesus sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“

 

Der Weg zum Friedhof ist für viele ein vertrauter Weg,

für andere ein höchst seltener Gang.

Doch für alle gilt, dass unsere Zeit geschenkt ist

Und unsere Tage gezählt sind.

Wir können unserem Leben keinen Tag hinzufügen,

aber unseren Tagen mehr Leben.

 

Der Weg, der mit Herbstlaub bedeckt ist,

erinnert uns an die langen Nächte,

an die Hinfälligkeit und Kurzlebigkeit unserer Tage.

Die Dunkelheit verweist auf den Tod

Mit seinen unzähligen Gesichtern.

 

Verschiedene Wege führen uns zu Grabsteinen

Mit Namen und Daten.

Ungeschriebene, aber erlebte Geschichten,

die wir nur schwach erahnen.

Im Gedächtnis des Herzens seid ihr bewahrt,

geschützt in dankbarer Erinnerung

und in der Hand dessen, der alles birgt.

 

Unsere Gräber:

Blumen und Lichter, liebevoll geschmückt von jungen

Oder schon zitternden Händen.

Lebendige Zeichen der Treue,

die stärker sind als der Tod,

die mehr sagen als manch unnützes Wort.

 

Kreuz und Auferstehung:

Dort, wo der Tod jetzt noch alles regiert,

wo Tränen sprachlos machen,

wo grosse Worte verstummen,

da glaube ich an den Auferstandenen

und das Geheimnis der Liebe.

Ein Leben, das unvergänglich ist.

 

 

 
 
 
 

Alpweekend mit den Firmlingen 2016/17

Mit 20 Firmlingen hat sich das Firmbegleitteam am vergangenen Wochenende vom 29./30. Oktober, bei traumhaftem Wetter, auf den Weg gemacht.

Die steilste Zahnradbahn der Welt führte die Gruppe auf den Pilatus. Die Aussicht war phänomenal und ermöglichte einen traumhaften Weitblick.

Die geplante Route führte vom Pilatus zum Mondmilchloch. Nach einem kurzen Impuls in dieser Höhle, haben sich einige Firmlinge bis nach ganz hinten in die Höhle gewagt. Die restlichen Jugendlichen haben sich dafür entschieden in der warmen Sonne zu warten. Ziel der Wanderung war die Alphüte „hintere, untere Chretzen.“

Nach leckeren „Älplermagronen“ machten sich alle nochmal auf zum Turrenkreuz, welches die Firmlinge aus den Vorjahren aufgestellt haben.

Alle genossen den Betruf vom Firmbegleiter Roman, den herrlichen Sternenhimmel, die Wärme des Feuers und den guten Austausch.

Gestärkt mit einer kurzen Besinnung und gutem Frühstück am nächsten Morgen ging das Aufräumen schnell von der Hand. Erneut genossen alle die Sonnenstrahlen und sind mit guten Erinnerungen im Gepäck talwärts gewandert.

 

Ein herzliches Dankeschön an alle Firmlinge und besonders dem Firmbegleitteam!

 

 
 
 
 

Bike-Pilgerweg mit den Firmlingen 2016/17

Als kleine Gruppe sind wir am Sonntag, 23. Oktober auf Wahlfahrt unterwegs gewesen. Jedoch nicht wie üblich zu Fuss oder wie zu früherer Zeit mit einem Pferd, sondern mit dem Bike.

Der Pilgerweg führte uns am Alpnachersee entlang über Felder, an Flüssen entlang und über Stock und Stein. Auf der Fahrt hielten wir immer wieder an um inne zu halten und uns Gedanken zum Pilgern und alles was damit in Verbindung steht, zu machen.

Trotz kaltnassem Wetter war der Bike-Pilgerweg für alle ein Erlebnis.

Da ein Pilgerweg immer zu einem heiligen Ort führt, war unser Ziel Alpnach selber. Genauer gesagt die Pfarrkirche. Die Kirche ist ein heiliger Ort.

Wir haben uns gefragt, ob es nicht auch noch unsere Heimat ist, welche wir als heiliger Ort bezeichnen? Ein Ort an dem wir uns zu Hause fühlen? Oder ist der heilige Ort der Weg selber? Ist das gemeinsame Unterwegssein heilig? Mit diesen Fragen, welche jede und jeder für sich allein zu beantworten versucht hat, haben wir den Bike-Pilgerweg abgeschlossen.

 

Ein Antwortversuch zum Schluss:

Sind nicht vor allem die Erfahrung und das Erlebnis auf dem Pilgerweg heilig. Diese werden in Erinnerung bleiben. Diese Erinnerungen bleiben und können bestimmt von niemandem weggenommen werden.

 

Besten Dank, dem Firmbegleiter Michael und den Firmlingen, dass ihr mit mir unterwegs wart.

Christian Gwerder

 

 
 
 
 

Abbé Alphonse in „alter Frische“

Der Besuch von Abbé Alphonse in Alpnach anlässlich des Weltmissionssonntags am 22. Oktober verlief in alter Frische: der Afrikaner aus Burundi steckte alle an mit seiner Freude, seiner Begeisterung und seinen Liedern im Gottesdienst.

Von Herbst 2007 bis Frühjahr 2008 wirkte er als Seelsorger in der pfarrerlosen Zeit in Alpnach. Seither besteht der Kontakt zu ihm und seinen sozialen Werken, die er in Burundi mit Spendengeldern aus Deutschland und der Schweiz aufgebaut hat: Kindergarten, Grundschule, Gymnasium; dann eine Krankenstation, Verpflegungsstation für die Schüler, eine Bibliothek und jetzt der Bau einer Kirche.

Nach dem Gottesdienst beim Pfarreiznacht, organisiert durch den Pfarreirat und unter tatkräftiger Mithilfe von Firmlingen, orientierte Alphonse die 30 anwesenden Personen über den augenblicklichen Stand seiner Arbeit und sprach auch über die Probleme in seinem Heimatland. Es war ein schöner Abend mit afrikanischem Flair.

 

 
 
 
 

Es lebe der Sport

Unter diesem Motto ging die Dorfchilbi am Sonntag, 16. Oktober bei schönstem Herbstwetter mit viel Volk über die Bühne. Der Auftakt machte der Kirchweihe-Festgottesdienst in der Pfarrkirche, der mit rassigen Klängen und Liedern des rise up Chors aus Stans/Emmetten musikalisch gestaltet wurde. In seiner Predigt forderte Pfarrer Thomas Meli die Gemeinde auf: „Nehmen wir’s sportlich!" Er führte dann aus, dass man das Leben christlich nehmen soll, wenn man wie im Sport im Leben anderen Freude mache, Gemeinschaft pflege, sich für einen fairen Umgang einsetze und bei Schwierigkeiten keinen Groll und Hass im Herzen habe.

 

Nach dem Gottesdienst spielte beim Volksapéro die Musikgesellschaft Alpnach. Die Kinder beteiligten sich an den Geschicklichkeitsspielen von Jungwacht, Blauring und Kolping. Ansporn dazu war die Verleihung des Alpnacher Sportpreises am späteren Nachmittag. Die Erwachsenen durchstöberten die verschiedenen Verkaufsständen und deckten sich mit Selbergemachtem ein. Das feine Essen und Trinken (es gab zum ersten Mal eine richtige Chilbibar mit charmanten Bardamen!) und das exzellente Kuchenbuffet wurde von den Besucherinnen und Besuchern sehr gewürdigt. Dank dem schönen und warmem Wetter konnten viele Chilbigäste im Freien sitzen.

 

Einen grossen Dank verdienen die Helferinnen und Helfer der Frauengemeinschaft, von Jungwacht und Blauring, von Kolping für den grossen Einsatz. Ohne sie gäbe es keine Chilbi im Dorf.   

 

 

 
 
 
 

Kochen mit den Firmlingen 2016/17

Am Samstag, 1. Oktober haben sich einige Firmlinge zu einem gemütlichen Abend im Pfarreizentrum getroffen.

Leckere Nachos, Fajitas und später Brownies zum Dessert wurden mit grosser Motivation und Liebe zubereitet. Während dem Essen haben sich gute und anregende Gespräche an dem grossen Tisch ergeben. Brettspiele wurden gespielt, Witze erzählt und Geschichten aus dem Alltag ausgetauscht. Dem Firmbegleitteam sei gedankt für ihr Engagement bei der Organisation des Anlasses.

 

Ein Gedanke zum Schluss:

Einmal mehr hat sich gezeigt, warum bereits Jesus es verstanden hat, sich mit Menschen an einen grossen Tisch zu setzten, gemeinsam zu essen und Zeit mit Menschen zu teilen.

 

 
 
 
 

Öpfelfäscht der Pfarrei Alpnach

 

Über 160 Personen kamen am Samstag, 24. September zum Öpfelfäscht der Pfarrei Apnach bei der Pilatus Getränke AG. Gegen 17.00 Uhr füllte sich die grosse Lagerhalle mit Kindern und Erwachsenen, wo sonst die unzähligen Getränkepaletten zum Abtransport in die ganze Schweiz bereitstehen.

Der Auftakt erfolgte mit dem Gottesdienst, der von einem Handörgeliduett musikalisch begleitet wurde. Selbstverständlich stand der Apfel im Mittelpunkt des Gottesdienstes, denn schon Jesus verkündete in seiner Frohe Botschaft: „Ein guter Baum bringt gute Früchte hervor“.

Nach dem Gottesdienst führte Josef Bucher die erste Gruppe auf den Rundgang durch seinen Betrieb, während die andere Gruppe sich mit Älplermagronen und Apfelmus stärkte.

Die Besichtigung der Getränkelagerhallen, der Mosterei, des Wein- und Schnapskellers war äusserst interessant. Unvorstellbare Mengen an Flüssigkeit in Flaschen abgefüllt gehen je nach Saison tagtäglich aus und ein. Jetzt im Herbst bringen Landwirte tonnenweise Äpfel und Birnen, die dann in der riesigen Mosterei zum herrlichen Saft verarbeitet und in Flaschen abgefüllt werden. Dabei kommen nur einheimische Früchte zur Verarbeitung, wie Josef Bucher stolz verkündete.

Das „Öpfelfäscht“ war ein grosser Erfolg. Es herrschte eine gute Stimmung; die Leute freuten sich und erfuhren wie gesund der Apfel ist.     

 

 
 
 
 

Ausflug nach Willisau

 

Bei strahlendem Wetter reisten am Mittwoch, 31. August 23 Personen von Alpnach nach Willisau zum Seniorenausflug. In der Heiligblut-Kapelle erklärte Eveline Huber, Kirchgemeindepräsidentin, anhand von Bildern die Legende des Willisauer Blutwunders sowie das Reliquiar mit den versehrten Heilig Blut Holzstückchen. Am Sonntag nach Fronleichnam wird jeweils das Reliquiar in einer Prozession durch die Stadt getragen. Frau Huber erzählte auch interessante Details zur schmucken Altstadt sowie zu den historischen Häusern. Im Gasthof Sternen stärkten sich die Alpnacher bei Speis und Trank und besuchten vor der Heimreise noch den Fabrikladen Hug, um sich mit Willisauer Ringli einzudecken.  

 

 
 
 
 

Startanlass Firmweg 16/17

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlich warmen Temperaturen sind wir gemeinsam auf dem Firmweg gestartet.

Von Alpnach sind wir mit dem Zug nach Kaiserstuhl gefahren, wo wir etwas weiter oben in Bürglen auf den Firmspender Martin Kopp trafen.  Er erzählte uns spannende Geschichten aus seinem Leben und auch die Firmlinge haben sich Martin Kopp vorgestellt.

Anschliessend haben wir uns auf eine kurze Pilgerwanderung in Richtung Sakramentskappelle aufgemacht. Im unteren Stock der Kapelle befindet sich eine Quelle, welche durch die einfache, aber wunderschöne Inszenierung des Erbauers Alois Spichtig, zum Verweilen und Besinnen einlädt. Es ist naheliegend, dass wir uns während der Wanderung Gedanken zu unserer persönlichen Kraftquelle machten und diese anschliessend in der Kapelle austauschten.

Nach einer leckeren Wurst vom Holzfeuer, gegenseitigem Kennenlernen und guten Gesprächen, machten wir uns auf den Rückweg.

 

 
 
 
 

Hand in Hand in ein neues Schuljahr

Am Montag, 22. August wurde mit zwei ökumenischen Gottesdiensten das neue Schuljahr der Schule Alpnach eröffnet. Im ersten Gottesdienst der 1.-3. Oberstufe machten sich die Schülerinnen und Schüler Gedanken zu verschiedenen geflügelten Worten zum Thema Hand: Hand anlegen, jemandem zur Hand gehen, sein Herz in die Hand nehmen, die Fäden in der Hand halten, Hand und Fuss haben, die Hände in den Schoss legen, etwas liegt auf der Hand, in die Hände spucken… also mit anderen Worten: Wenn Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrpersonen sich immer gut überlegen, wie sie die Hände gebrauchen wollen, dann geht alles im neuen Schuljahr tatsächlich Hand in Hand.

 

Im zweiten Gottesdienst für die Primarschule zeigte eine Klasse, alle mit blauen Handschuhen ausgestattet, dass man mit Händen und Fingern sehr gut sprechen kann ohne Worte zu gebrauchen: eine Faust machen, den Zeigefinger ausstrecken, den Stinkefinger zeigen, den Daumen nach unten oder nach oben zeigen, einander die Hand geben… Wenn jemand im guten Sinne die Hand anlegt, dann müssen die Hände auch ab und zu gepflegt werden. Am besten  geht das mit einer Handcrème. Jeder Schüler/jede Schülerin erhielt eine kleine Tube mit dem Hinweis, nicht nur den Körper, sondern auch die Seele zu pflegen.  

 

 
 
 
 

Das Heiti war die Aussicht wert

Über 200 Personen, Erwachsene und Kinder kamen am Fest Maria Himmelfahrt am Montag, 15. August bei schönstem Sommerwetter zum Alpgottesdienst auf’s Heiti. Inmitten eines herrlichen Alpen- und Bergpanoramas und einer Fernsicht über den Vierwaldstättersee bis nach Brunnen feierten die Anwesenden Gottesdienst zum Thema: „Zur frohen Aussicht“. Die Jodlergruppe Schlierätal sang dazu bewegende Lieder.  

Eine frohe Aussicht zu haben, gehört zum Schönsten im Leben des Menschen. Hingegen nicht schön ist es, wenn man diese nicht hat oder sie einem verwehrt wird. Jesus hat alles getan, dass Kranke, Notleidende, Behinderte und Sünder wieder zu einer Aussicht im Leben zurückfanden. Seine Botschaft heisst, es ihm gleichzutun.

 

Nach dem Gottesdienst servierte der Volksverein den Anwesenden Älplermagronen mit Apfelmus sowie „Läbchueche mit Nidle“. Dem Volksverein und dem Helferteam sei herzlichst gedankt für den grossen Arbeitseinsatz.

 

 
 
 
 

Zum 725. Mal Bundesfeiertag

Im Dankgottesdienst zum 1. August versammelte sich eine grosse Glaubensgemeinschaft in einer prächtig dekorierten Pfarrkirche. Die ansprechende Feier wurde von der Huismuisig Pilatuskläng feierlich mitgestaltet.     

 

 
 
 
 

Ferienlager im Stock mit Pool und Feuerwehr

Es ist ein schöner Tag – der zweite Lagermontag. So haben sich Marie-Pierre Böni mit Hund Hudson und Vreni von Rotz auf den Weg zu einem Besuch bei den Stocklagerkindern und -begleitpersonen gemacht. Ganz ruhig ist es bei unserer Ankunft im Lagergelände; Kinder und LeiterInnen ausgeflogen, die Köchinnen Silvia und Barbara am Ausruhen.

Hudson schaut sich etwas im Lagergelände um und kann sich noch genau erinnern: In diesem Pool durfte er auch schon baden! Und das wollte und durfte er nun auch wieder tun.

Die beiden Lagerköchinnen sind diesmal so ziemlich alleine zuständig für die Verpflegung der ganzen Schar. Es sei nicht mehr ganz einfach, junge Leute zu finden, die sich eine oder zwei Wochen als «Chuchibingglä» oder LeiterInnen zur Verfügung stellen. Aber die erfahrenen Frauen schaffen das bestens und zaubern täglich beliebte Lagermenüs auf den Tisch. Die Zigizagis der Kinder sind ihnen gewiss!

 

Bald kommt die Lagerschar vom Kampf um Fahnen, Edelsteine und Goldbarren aus dem Wald zurück. Jedes sucht noch etwas Holz fürs Lagerfeuer und kann sich dann ausruhen, spielen oder sich im kühlen Pool auffrischen. Die friedliche, harmonische Stimmung beweist es: den Kindern passt’s hier oben. Das Lagerprogramm bietet viel Spass und Abwechslung. Grosse und Kleine machen Wettbewerbe, sportliche Spiele, Geschicklichkeitsspiele und bekommen diese und jene lustige Aufgabe. Der Eifer ist gross: Noldis süsse Preise will man sich ja nicht entgehen lassen. Ein Höhepunkt ist bestimmt der Besuch einiger Feuerwehrleute. Auf jeden Fall schreibt Lagerleiterin Tonet Imfeld im Lagertelegramm:

Fünf Männer und eine Frau von der Feuerwehr Alpnach zeigten den Kindern bei einem interessanten Parcours, wie man Brände verhüten oder löschen kann. Mit dem Feuerlöscher, der Löschdecke und der Eimerspritze durften sie üben und angebunden über eine Leiter steigen. Herzlichen Dank an die Feuerwehr Alpnach!

 

Der herzliche Dank gehört auch von Seiten des Seelsorge-Teams allen Begleitern und hilfsbereiten Unterstützern des Stocklagers. Ihr schafft ein tolles Kinderparadies in prächtiger Landschaft und verträgt auch etwas Regenwetter.

 

Vreni von Rotz, Katechetin

 

 

 
 
 
 

Blauringlager auf den Spuren von Globi

Wer kennt sie nicht, die Globibücher mit vielen heiteren und lustigen Geschichten des „Spassvogels“: Globi als Bauer bei den Tieren, als Soldat im Militär, Globi an der Chilbi, in der Schule und beim Reisen auf dem Bahnhof. Der Blauring wählte als Motto für das Sommerzeltlager in Kleinlützel vom 24. Juli bis 6. August „Am Globi uf de Spuir, ob als Pfädeler, Soldat oder Buir…“ Ob Sonne oder Regen, Tag oder Nacht, Werktag oder Sonntag: Globi bringt Spannung und Spass, weiss Rat, spornt an, macht Freude, sorgt und tröstet und hat vor allem viele gute Ideen. So war der Lageralltag auf Globis Spuren nie langweilig.

 

Im Lagergottesdienst am Besuchssonntag kam Globi sogar zum ersten Mal in die Kirche und staunte nicht schlecht, wie viele Leute versammelt waren um Gott Ehre zu erweisen. Er erzählte, was er im Lagerhotel alles erlebte und durfte sogar beim Ministrieren helfen. Das hatte er bisher doch noch nie getan. Auch in seinem Alter konnte er noch etwas Neues lernen! Zum Glück brachte Globi die ganze Lagerschar nach Abschluss der Lagerzeit frisch und munter wieder nach Hause zurück, denn nur er wusste natürlich die Reiseroute! Das war ja allen von Anfang an klar.

 

 
 
 
 

Jungwachtlager “Buistell“ 11. – 24. Juli 2016

Unter dem Motto „Buistell“ erlebte die Jungwacht Alpnach zwei erlebnisreiche Lagerwochen in Kleintützel SO. Nach der zweitätigen Hinreise in Gruppen bauten die Jungwächtler ihre Zelte und Vorbauten auf. Zusätzlich wurde dieses Jahr das mottogerechte Lagerhaus als Gemeinschaftswerk gebaut.

 

Jeder Jungwachtgruppe war eine Berufsgattung zugeteilt und baute als Zimmermänner, Schreiner, Dachdecker, Elektriker, Sanitär oder Gärtner am grossen Lagerhaus. Das Lagerprogramm war wie immer geprägt durch vielseitige Sportblöcke und actionreiche Games.

 

Nach den Lagerhöhenpunkten «Bubenrepublik», «Überlebenstag» und «Nachtgelände» in der zweiten Woche, feierten wir den Lagerschlussabend mit grossem Feuer und Spannferkel. Müde mit vielen Erlebnissen bereichert kehrten wir am Sonntag nach Alpnach zurück.