Dorfchilbi am 14. Oktober

Bei strahlendem Wetter mit angenehmen Temperaturen ging die Dorfchilbi zum Thema: „Natur pur – bim Bärgbuur“ über die Bühne. Eröffnet wurde der Chilbitag mit dem Kirchweihgottesdienst in der Pfarrkirche, der vom Jodelclub Bärgröseli mit Jodelliedern und „Juitzern“ musikalisch gestaltet wurde. Pfarrer Thomas Meli nahm in seiner Predigt den ersten Teil des Mottos auf, indem er für eine saubere und intakte Natur warb, die heute immer mehr bedroht sei, durch Verschwendung, Gigantismus und Unaufmerksamkeit.

Nach dem Gottesdienst spielte die Musikgesellschaft Alpnach. Der Pfarreirat servierte einen Apéro. Auf der Brünigstrasse und dem Pfarreizentrumsplatz wurden Stände für den Chilbiverkauf dekoriert und diverse Pfarreivereine und -gruppen sorgten für die Aufbauten der diversen Spiele und Attraktionen für Kinder und Erwachsene. Die Frauengemeinschaft sorgte für das leibliche Wohl. Das Seelsorgeteam dankt den vielen Freiwilligen herzlich für ihr Engagement für einen reibungslosen Ablauf der Dorfchilbi 2018. Schön, dass in diesem Jahr wieder mehr Personen am Gottesdienst und an der Chilbi teilnahmen.   

 

 
 
 
 

Vom Aufgang der Sonne…

Am Sonntag, 23. September lud der Pfarreirat Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum Sonnenaufgang auf den Pilatus ein.

Pünktlich um 06.15 Uhr versammelten sich die 89 angemeldeten Personen zum Einsteigen in die steilste Zahnradbahn der Welt in Alpnachstad. 13 Personen waren zu diesem Zeitpunkt bereits zu Fuss unterwegs auf Pilatus Kulm. Die Auffahrt startete in Dunkelheit. Aber bereits nach kurzer Zeit begann die Dämmerung. Man konnte während der Fahrt Gewölk, Nebel aber auch freie Stellen am Firmament gut erkennen. Oben angekommen bot sich ein zauberhaftes Bild auf die Leuchtenstadt Luzern und den Vierwaldstättersee. Präzise um 07.15 Uhr zeigten sich vereinzelte Sonnenstrahlen durch die Wolken und verwandelte die Landschaft in ein wunderschönes Lichtgebilde.

 

Um 07.30 Uhr begann der Gottesdienst im Konferenzsaal unter dem Hotel Kulm. Die Leute sassen vor grossen Fenstern mit freiem Blick Richtung Obwalden und an runden Tischen. Das Frühstücksbuffet war bereits aufgebaut und verströmte einen feinen Duft. Der Gottesdienst wurde zum Thema: «Vom Aufgang der Sonne» ansprechend gestaltet.

 

Nach dem Frühstück zeigte sich die Sonne in vollem Glanz und die Leute konnten so lange, wie sie wollten, auf dem Pilatus bleiben und den Sonnentag geniessen.     

 

 

 
 
 
 

Bikepilgerweg mit den sportlichen Firmanden

 

Wieso gehen Menschen auf Pilgerreise?

Wie bin ich unterwegs? Ist mein Bike in Ordnung, ist meine Kette gut geschmiert?

Moment… Bike? Kette? Genau, Pilgern ist nicht nur zu Fuss, sondern auch mit dem Fahrrad möglich. In unserem Fall jedoch nicht bis Santiago de Compostela oder bis Lourdes.

Die Route des Bikepilgerwegs führte uns nach Stans, anschliessend eine Forsttrasse hoch bis zur Ober Stockmatt und via Obbürgen, Stansstad wieder nach Alpnach. Aber Alpnach ist doch kein bekannter Pilgerort? Nun; in meinen Augen ist Pilgern nicht nur das Erreichen des Ziels, sondern insbesondere das Unterwegssein, die Erfahrungen und Erlebnisse –die sind für mich heilig. Diese werden in meiner Erinnerung bleiben und diese kann uns niemand wegnehmen. Und da wir schliesslich wieder in Alpnach, unserer Heimat ankamen überlasse ich es allen selbst, ob sie ihre Heimat vielleicht nicht auch als heilig und deshalb als Pilgerort betrachten.

 

Ein herzlicher Dank gilt den zwei motivierten Jugendlichen und der Firmbegleiterin! Christian Gwerder

 

 
 
 
 

Minileitungsteam-Ausflug in die "Adventure Rooms"

"Hier ist noch ein Gegenstand, können wir den für irgendwas brauchen?!"

"Verflixt, wir brauchen vier Zahlen und die Reihenfolge muss stimmen…"

"Jeeeh, das Schloss ist offen, der Code stimmt! Wir haben das Rätsel geknackt und sind draussen!"

 

Diese und weitere Aussagen waren vor kurzem auf dem Ausflug der Minileitenden zu hören. Denn in den "Adventure Rooms" in Emmenbrücke ging es darum, das Rätsel so schnell wie möglich zu lösen und in den zweiten Room – respektive aus dem zweiten Room – raus zu kommen. Teamarbeit und etwas Köpfchen waren gefragt. Einzelkämpfer wären nicht weit gekommen. Doch die Motivation und das sensationelle Teamwork führte dazu, dass mind. eins von zwei Rätseln gelöst werden konnte.

Ein toller Ausflug der bestimmt allen in bester Erinnerung bleiben wird.

 

 
 
 
 
 

Ministrantenausflug in den Tierpark Goldau

Wo sitzt der Laubfrosch? Was trägt ein Steinbock auf dem Kopf? Mach ein Selfie mit einem Reh! Finde die schönste und grösste Feder! – Diesen und weiteren Fragen und Aufgaben stellten sich 34 Ministrierende im Tierpark Goldau, begleitet und unterstützt von engagierten Mini – Leiterinnen und Leitern.

Mit dem Zug via Luzern nach Goldau und anschliessend zu Fuss, war die ganze Gruppe bei angenehmen Temperaturen und ohne einen Tropfen Regen den ganzen Tag unterwegs. Am Mittag haben sich alle mit einer Wurst vom Grill und Picknick aus dem Rucksack gestärkt und die Atmosphäre in der Schar genossen.

Nachmittags verweilten die Minis, erneut aufgeteilt in Gruppen, im Park und besuchten die Tiere, die sie noch nicht gesehen hatten oder noch einmal genauer unter die Lupe nehmen wollten. Zum Abschluss und als Belohnung für, die am Morgen gelösten Aufgaben, erhielten die Minis eine leckere Glace.

Mit schönen Erinnerungen verabschiedeten sich die Minis voneinander und hatten nachher zu Hause sicherlich viel von den Erlebnissen des Tages zu erzählen.

 

 
 
 
 

Seniorenausflug ins Taminatal

 Bei schönstem Wetter fuhren 59 Seniorinnen und Senioren mit dem Car am Mittwoch, 29. August von Alpnach ins St. Galleroberland nach Bad Ragaz. Dort befindet sich die schmale, enge und etwas «gefürchige» Einfahrt ins Taminatal, wo zuhinterst die Heilquelle mit 36,5 Grad seit Jahrhunderten aus dem Boden entspringt und sprudelt. Bereits im Mittelalter wurde eine «Bäderanstalt» errichtet. Sie gilt als das älteste barocke Bad, das in der Schweiz erhalten ist. Im Speisesaal des ehemaligen Badehotels befindet sich eine stattliche Gallerie mit vielen berühmten Namen, welche schon in der Taminaschlucht in die Heilquelle gestiegen sind.

Vor Jahren wurden die Bäder und das ehemalige stolze Hotel aufwändig restauriert. Im Innern befindet sich heute ein Museum, das die Anfänge des Bades bis in die Neuzeit dokumentiert. Nach 1600 wurde das Heilwasser mittels Holzröhren bis nach Ragaz hinuntergeführt, wo bis zum heutigen Tag eine beachtliche und berühmte Heilbäderstation entstanden ist und geführt wird.

 

 
 
 
 

Besichtigung des Marinecenters Herzog

150 Personen, darunter Kinder und Jugendliche, kamen am Samstag, 25. August zur Besichtigung des Marinecenters Herzog in Alpnachstad. von Weitem sichtbar ist das grosse Gebäude direkt am Alpnachersee gelegen. Aber wie sieht es im Innern aus? Die Besucherinnen und Besucher hörten wie die Schiffe, Boote, Yachten gewartet, gepflegt und aus dem Wasser gehoben und in den riesigen Hallen im Winter parkiert werden. Hebebühnen, Krane, Lifte und viel Hydraulik sind dazu nötig. Schadhafte Schiffe werden im Marinecenter repariert und in der Malerei frisch gestrichen.

 

In der grossen Schiffshalle wurde nach der Besichtigung ein Gottesdienst zum Thema: «Ein Schiff das sich Gemeinde nennt» gefeiert. Er wurde vom Saxophon-Quartett «Caramujo» bestens musikalisch gestaltet. Nach dem Gottesdienst zauberte Josa Allamand herrliche Grilladen, verschiedene Salate und Croquetten auf den Tisch. Besucherinnen und Besucher waren sich einig: Es war ein schöner, interessanter und gediegener Anlass.

 

Das Seelsorgeteam dankt dem Marinecenter unter der Leitung von Ivo Herzog herzlich für das Gastrecht.  

 

 
 
 
 

Gottesdienst auf dem Heiti

Zum Muttergottesfest am 15. August feierten über 130 Personen auf dem Heiti einen Gottesdienst, der vom Jodelclub Alpnach musikalisch mitgestaltet wurde.

Nach dem Gottesdienst wurden Älplermagronen mit Apfelkompott serviert, die der Volksverein zubereitete. Wer mochte, konnte dazu eine grillierte Wurst geniessen. Kaffee, «Läbchueche mit Niidle» rundeten das Festessen ab.

Dem Volksverein gehört einen herzlichen Dank für seine Arbeit.

 

 
 
 
 

Blauringlager vom 22. Juli bis 4. August in Gündelhart/TG

Zwei prächtige Sommerwochen mit zum Teil heissen Temperaturen waren dem Blauringlager geschenkt. Das Lager verlief ohne Probleme zum Motto: «Chum mit iis go zälta, i verschiedenä Super Mario Wälte!»

Am Besuchssonntag, 29. Juli feierten die Lagergemeinschaft, viele Eltern und Gäste einen Lagergottesdienst zum Thema: «In verschiedene Welten eintauchen».

Zum Auftakt des Gottesdienstes erzählten einige Personen, Kinder und Erwachsene spontan, in welche Welt sie jetzt am liebsten eintauchen würden:

Unter einem Baum liegen und die Ruhe geniessen,

mit einem Segelschiff die Weltmeere durchkreuzen,

am weiten Himmel ein Stern sein, auf einer Rutsche ins kühle Wasser plumpsen, usw.

Letztendlich kommt es darauf an, einen Traum im Leben zu haben, anderen davon zu erzählen und sie daran teilhaben lassen; einander mit Lebensfreude anstecken und dabei niemanden zu übergehen.

 

 
 
 
 

Erneuerung des Parkettbodens in der Pfarrkirche 

Während den Sommerferien wurde in der Pfarrkirche der Parkettboden unter den Kirchenbänken abgeschliffen und neu versiegelt. Zuerst mussten alle Kirchenbänke von den Halterungen gelöst und dann zusammengeschoben werden. Auf der freien Fläche sah man jetzt durchgehende Schlitze in denen ab und zu etwas glitzerte. Es waren Münzen, die im Laufe der Jahre anstatt in den Opferkorb auf den Boden gefallen sind und in die Schlitze rollten. Diese konnten jetzt vereinzelt eingesammelt und der Antoniuskasse übergeben werden. Trotz eines gut ausgerüsteten Schleifgerätes mit Einsaugtechnik wirbelte der Staub in der Kirche herum, und der Sakristan hatte alle Hände voll zu tun mit Abstauben. Auch gute Filter in den Geräten können nicht verhindern, dass Staub entweicht, wenn man bedenkt, wie fein er ist.

 

Die Erhaltungsarbeiten am über 30 jährigen Parkettboden wurden nötig, weil die Versiegelung an vielen Stellen durch Wasser und Wintersalz aufgelöst war und das Holz beschädigte. Diese Gefahr ist jetzt gebannt, und der Boden sowie die Kniebänke sehen wieder aus wie neu.