Jubiläum «200 Jahre Pfarrkirche Alpnach»

 
 
 

Nach einer langen und schwierigen Planungs- und Bauzeit wurde die Pfarrkirche St. Maria Magdalena am 1. November 1821 feierlich eingeweiht. Die Kirche mit ihrem hohen Turm ist von weit her sichtbar und ein Wahrzeichen der Gemeinde Alpnach.


Seit 200 Jahren lädt die Kirche zum Gebet und zur Andacht ein. Tragische Momente, wie der Brand des Kirchturmes, gehören ebenso zur Geschichte der Kirche, wie unzählige eindrückliche Feiern und Gottesdienste. Das imposante Kirchgebäude begleitet jahrein jahraus viele Alpnacherinnen und
Alpnacher durch ihr Leben.


Im Jahr 2021 ist unsere Kirche 200 Jahre alt. Im Jubiläumsjahr schauen wir auf eine bewegte Geschichte zurück, «feiern» unsere Kirche in diesem Jahr und wagen einen Blick in die Zukunft!

 
 

  

 
 
 

  

Segenssprüche von Alpnacherinnen und Alpnacher

«Und Gott segnete sie» – so heisst es von den ersten Menschen am Anfang der Schöpfung. Diesen Segen brauchen wir heute so nötig wie die ersten Menschen damals.

Wenn wir heute einander Segen wünschen und aussprechen, rufen wir diesen ersten Segen in die Erinnerung. In unserem Leben und im Leben der uns nahestehenden Menschen soll erfahrbar werden, dass wir begleitet sind von guten Mächten. Es ist einer bei uns, der grösser ist als wir und der es gut mit uns meint und ja zu uns sagt. Wir brauchen dieses Ja für unser Leben und zu unserem Glück. Wir können dieses Ja anderen schenken.

Wer um Segen bittet und anderen Segen wünscht, der meint es mit sich und anderen gut. Er versucht sein eigenes und das Glück der anderen zu fördern. Dass andere es gut mit uns meinen, können wir nicht erzwingen, es zu erfahren ist aber ein grosses Geschenk.

 

Nach der Ausschreibung haben einige Pfarreiangehörige selbst verfasste Segenssprüche und Segensgebete eingesandt. Vielen Dank allen Einsendern. Die Sprüche und Gebete werden nun als Karten gedruckt.

Die Karten werden am freien Platz, im Bereich der entfernten Kirchenbank, aufliegen. Wir wünschen Ihnen viele gute Gedanken und beseelte Augenblicke beim Lesen. Wenn Ihnen ein oder mehrere Sprüche gefallen, dürfen Sie die betreffenden Karten gerne mitnehmen.

 

Heidi Hollenstein, Pfarreiratspräsidentin und OK-Mitglied

 

 

  

Geschichte unserer Pfarrkirche St. Maria Magdalena

Aus den Überlieferungen und alten Urkunden geht hervor, dass die erste Kirche in Alpnach im 11. und 12. Jahrhundert gebaut wurde. Am 21. Dezember 1345 wurde eine neue Kirche eingeweiht.

 

Am 21. Juli 1432 wurde diese Kirche – nach einer starken Beschädigung infolge Blitzschlag – neu geweiht.

Am 21. November 1790 hat die damalige Kirchgemeindeversammlung beschlossen, eine neue und anständige Kirche zu bauen. Nach über 20 Jahren Planung wurde mit den Vorarbeiten für den Kirchenbau im Jahr 1811 begonnen.

Am 1. November 1821 wurde die neue Kirche durch Bischof Karl Rudolf von Chur eingeweiht.

 

Ab Mitte Mai 2021 bis Ende September 2021 ist eine Kirchenbank auf der Reise durch die Quartiere von Alpnach. In diesem Zeitraum können Sie – im Bereich der entfernten Kirchenbank – alle Informationen zur Geschichte unserer Pfarrkirche in aller Ruhe lesen.

 

Franz Waldispühl, Kirchgemeinderat und OK Mitglied

 

 

 
 
 
 

  

 
 
 

Eine Kirchenbank geht auf Reisen

Unsere imposante Kirche mit ihrem fast 100 Meter hohen Turm ist das Wahrzeichen unserer Gemeinde. Gerne treffen wir uns hier zum Feiern von Gottesdiensten, zum Innehalten und zum Gebet.

 

Im Jubiläumsjahr unserer Pfarrkirche möchten wir als «Kirche» den Kirchenraum verlassen und mit der Kirche ins Dorf und in die Quartiere kommen. Während fünf Monaten entfernen wir dazu eine Bank aus der Kirche. Die «mobile Kirchenbank» geht in unserem Dorf auf Reisen und lädt zum Verweilen ein. An jedem Standort sind organisierte Treffen geplant.

 

Segensprüche und Baugeschichte der Kirche

Der freie Platz in der Kirche lädt ein, unsere Kirche besser kennenzulernen: Während den fünf Monaten finden Sie beim freien Platz bei der entfernten Kirchenbank verschiedenen Informationen und Unterlagen. Zum Start finden sie Segensprüche von Alpnacherinnen und Alpnacher sowie Informationen zum Kirchenbau.

 

 
 

 

Die Kirchenbank lädt zum «Duräschnuifä» ein

Eine Sitzbank ist etwas Gewohntes. An vielen Orten in unserer Gemeinde stehen Bänke und laden für eine Pause ein. So lädt uns auch die «mobile Kirchenbank» während fünf Monaten zum «Duräschnuifä» von Körper und Geist ein. Durch sie wird der Auftrag unserer Kirche im ganzen Dorf sichtbar:

  • Eine Einladung für eine Pause: Zeit zum Nachdenken, zum Innehalten
  • Den Menschen und ihren Anliegen Platz geben und sie unterstützen
  • Mit den Menschen über Gott und die Welt ins Gespräch kommen

 

 

   

 

 

Die Kirchenbank lädt zum Gespräch ein

An vorgegebenen Daten sind Gespräche vor Ort geplant.

Hier der Fahrplan:

 

Mai 2021: Kapelle Schoried

Diskussion «über Gott und die Welt» mit Walter Wyrsch

  • Di, 11. Mai    20.00 Uhr
  • Do, 13. Mai  17.00 Uhr

 

Juni 2021: Restaurant Baumgarten

Gesprächsthemen «Alles was du brauchst ist…» mit Pfarrer Thomas Meli

  • Di, 8. Juni     14.00 Uhr Kuchen und Kaffee
                          17.00 Uhr Apéro und Pizza
  • Do, 17. Juni  14.00 Uhr Kuchen und Kaffee
                          17.00 Uhr Apéro und Pizza

 

Juli 2021: «Chiläplatz» vor der Pfarrkirche im Dorf

Büchertausch Börse während der Sommerferienzeit zum Motto: «Lesen stärkt die Seele»

 

August 2021: vor der reformierten Kirche

«Kirche im Gespräch» mit Hans Winkler, ref. Pfarrer und Anna Furger, kath. Pastoralassist.

  • Di, 24. Aug.  18.30 Uhr
  • Mi, 25. Aug.  19.30 Uhr

 

September 2021: Wiese neben Kapelle Alpnachstad

gemeinsam mit Familien und Kindern Singen, Philosophieren und Theater spielen

  • Mi, 1. Sept.   15.00 Uhr (ca. 1h)
  • Sa, 11. Sept. 10.00 Uhr (ca. 1h)
  • Mi, 22. Sept. 15.00 Uhr (ca. 1h)

 

Erster Standort: Schoried vor der Kapelle

Vom 11. – 31. Mai steht die Kirchenbank vor der Kapelle Schoried und lädt uns zu einer Pause ein, zum Durchatmen, zum «Schwatzen», zum Philosophieren und Innehalten.

 

Kirchenbankgespräch

Am Dienstag, 11. Mai ab 20.00 Uhr und Donnerstag,13. Mai (Auffahrt) um 17.00 Uhr sind Sie herzlich zum Kirchenbankgespräch mit Walter Wyrsch eingeladen.

 

  

 
 

Die Kirchenbank-Aktion sorgt vielleicht für Aufsehen; dem Organisationskomitee «200 Jahre Pfarrkirche» geht es aber um mehr: die Aktion soll zum Programm einer zukünftigen Kirche werden! Denn: «Kirche findet nicht nur im Kirchengebäude statt, sondern überall dort, wo das Leben pulsiert und sich Menschen treffen.» oder mit den Worten Jesus ausgedrückt: «Denn wo zwei oder drei in meinem Namen zusammenkommen, bin ich in ihrer Mitte.»

 

Wir freuen uns auf viele spontane oder geplante Begegnungen.

 

Seelsorgeteam und OK 200 Jahre Pfarrkirche

Felix Koch, Pfarreikoordinator

 
 

  

 
 
 

Aufforstungsprojekt zum Kirchenjubiläum

«200 Bäume erinnern an Jubiläum»

 

Forstbetrieb und Kirche schaffen ein bleibendes Werk zur

200-Jahr-Feier der Alpnacher Pfarrkirche.

 

Lesen Sie den Artikel von Markus Villiger aus der Obwaldner Zeitung in folgendem Link nach.

 

Seite_17_Obwaldner_Zeitung_2021-03-29_Aufforstprojekt.pdf

 

Schülerinnen und Schüler pflanzen Bäume in Alpnach

 
 

  

 
 
 

«Chilä-Landsgmeind» der Pfarrei Alpnach

Samstag 13. März 2021

 

 

 

Eine bestechende Idee:

Jung und Alt diskutieren, referieren und proklamieren an einer kirchlichen Landsgemeinde im Rahmen des Jubiläums «200 Jahre Pfarrkirche» über die zukünftige Entwicklung unserer Pfarrei.

 

Diese Idee verfolgte die fünfköpfige Projektgruppe (Daniel Albert, Kirchgemeinderat, Heidi Hollenstein und Prisca Durrer, Pfarreirat, Felix Koch Seelsorgeteam und Silvia Huber, Begleitung).

 

«Fünf vor zwölf für den Start des Jubiläums, 

fünf vor zwölf für die Zukunft der Kirche.»

 
 

Für sieben Themenbereiche wurden Fragen formuliert und in den Vereinen, Gremien und Gruppen diskutiert:

-       Lebenswichtig: Was ist dir «heilig» im Leben der Pfarrei Alpnach?

-       Visionen: Was würde den Menschen in Alpnach dienen?

-       Grenzen sprengen: Wie würdest du dir eine Zusammenarbeit mit den Nachbarpfarreien vorstellen?

-       Feiern: Welche Erwartungen hast du an Gottesdienste/Sakramente/Rituale?

-       Verschiedene Player: Was stellst du dir vor, wer in Zukunft das Leben der Pfarrei Alpnach prägen wird?

-       Sichtbar sein: Welche Möglichkeiten haben wir in der heutigen Welt als Kirche, sichtbar und den Menschen nahe zu sein?

-       Weitergeben: Wie geben wir den Glauben weiter?

Die Resultate dieser Gespräche sollten die Grundlage für die Diskussion an der Chilä-Landsgemeinde sein.

 

Die Idee wird weiterentwickelt:

Coronabedingt wird die Idee weiterentwickelt. Die eigentliche Landsgemeinde am 13. März 2021 kann nicht durchgeführt werden. Die gesammelten Meinungen zu den sieben Themenbereichen, welche in den verschiedenen Gruppen, Gremien und Vereinen diskutiert wurden, werden nun in der Steuergruppe der Landsgemeinde zu Kernaussagen und Thesen formuliert. Schon heute kann gesagt werden: Die Sammlung der zahlreichen Aussagen für die Diskussionsrunden spiegeln die verschiedenen Erwartungen und Hoffnungen an die Kirche.

 

Die Idee wird umgesetzt:

Die angepassten Kernaussagen werden voraussichtlich im Rahmen der Festivitäten im Herbst 2021 zur Behandlung und Umsetzung dem Pfarreirat, Kirchgemeinderat und Seelsorgeteam übergeben. Wir freuen uns in dieser angepassten Form auf die weiteren Gespräche zu unserer «Chilä-Landsgemeinde» und sind gespannt auf die Resultate.

 

Felix Koch, Pfarreikoordinator