Jubiläum «200 Jahre Pfarrkirche Alpnach»

 
 
 

Gedanken zum Abschluss des Jubiläums:

200 Jahre Pfarrkirche St. Maria Magdalena

In der Zeit der Pandemie ein Jubiläum zu feiern ist sehr speziell. Das geplante Jubiläumsprogramm musste angepasst werden. Corona forderte uns immer wieder neu heraus. Vielen abgesagten Anlässen trauere ich nach – und trotzdem kann ich eine positive Schlussbilanz ziehen.

  • Zuerst möchte ich festhalten, dass alle «Fragen, Entscheide und Probleme» rund um das Jubiläumjahr Luxusprobleme sind – Corona zeigt uns deutlich, welches die lebenswichtigen Fragen und Probleme sind.
  • Zweitens haben wir viele interessante Ideen entwickelt, die wir auch in den nächsten Jahren umsetzen können und die uns helfen, eine lebendige Kirche zu sein.
  • Drittens durften wir erfahren, was wichtige und zentrale Aufgaben der Kirche vor Ort sind. Diesen Kernaufgaben konnten wir zum grossen Teil auch während der Pandemie nachgehen.
  • Und viertens ist manchmal weniger mehr: Die Anlässe und Veranstaltungen, die wir durchführen konnten, waren geprägt von einer Dankbarkeit für das, was möglich ist. Wenn diese Erkenntnis uns weiter leitet – dann bleibt auch in Zukunft unsere Kirche ein Ort der Begegnung und des Feierns!

Ein grosser Dank geht an das OK: Heidi Hollenstein, Franz Waldispühl, Walter Wyrsch, Michael Lüthold! Ich danke allen, die für das Gelingen des Jubiläums beigetragen haben.

 

Felix Koch, OK Präsident

 

 

 

 
 

 

 
 
 

Dorfchilbi zum Kirchenjubiläum

Im feierlichen Chilbigottesdienst spielte die Ländlerkapelle Reto Blättler aus Hergiswil mit beschwingter Musik. Man hätte am liebsten dazu einen Tanz gewagt!

„Lasst uns Kirche bauen“, hiess das Thema und im ganzen Kirchenraum standen mehrere Fantasiekirchen aus Holzklötzen aufgebaut. Mitglieder des Seelsorgeteams erzählten zu diesen Modellen, was für sie Kirche sein könnte: eine Kirche aus lebendigen Bausteinen, offen für neue Ideen und Gruppen. Eine Kirche, die zu den Menschen geht, sie anhört und ernst nimmt. Eine Kirche, die den Menschen dient und sich nicht um sich selbst dreht.

Nach dem Gottesdienst unterhielt man sich beim Apéro, hörte dem Spiel der Musikgesellschaft zu. An diversen Verkaufsständen der Frauengemeinschaft konnte man Blumengestecke, Stricksachen und kleine Leckereien kaufen.    

Thomas Meli

 

 

 

 
 

 

 
 
 

Verschiebung des Jubiläumsspiels auf Herbst 2022

Voller Zuversicht sind wir in die Vorbereitungen für das Jubiläumsspiel gestartet, viel Hintergrundarbeit ist bereits getätigt worden und seit rund drei Monaten laufen auch die einzelnen Szenenproben. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, vor dem Einbau der technischen Anlagen und den Gesamtproben sowie dem Start der Platzreservationen auf Grundlage aller aktuell geltenden Pandemie-Vorgaben eine Güterabwägung zu machen.

 

Nach eingehender Diskussion hat die Produktionsleitung zusammen mit dem Präsidium des Kirchgemeinderates den Entscheid gefällt, die Aufführungen des Jubiläumsspiels auf den Herbst 2022 zu verschieben. Wir können Ihnen versichern, dass uns dieser Entscheid alles andere als leichtgefallen ist. Gerne hoffen wir, dass Sie auch im Herbst 2022 motiviert sind, sich das Jubiläumsspiel zu Gemüte zu führen. Die Produktionsleitung trifft sich anfangs September 2021, um den Fahrplan neu zu bestimmen.

 

Pius Ziegler, Produktionsleiter und Daniel Albert, Präsident Kirchgemeinderat

 
 

  

 
 
 
 

 

Unsere Videoserie zum 200-Jahr-Jubiläum unserer Pfarrkirche

ist jetzt auf unserem YouTube-Kanal verfügbar! Schauen Sie rein!

 

 
 
 

  

 
 
 
 

Schnitzeljagd und Entdeckungstour durch unsere Pfarrkirche

Im Rahmen des 200 Jahr-Jubiläums unserer Pfarrkirche, dürfen wir zwei weitere Highlightsfür Kinder und Familien ankündigen, die ab sofort (und über die Sommerferien hinaus) in der Kirche genutzt werden können:

 

Familien und Kinder ab der 3. bis 6. Klasse dürfen sich über eine ausgeklügelte Schnitzeljagd durch die Pfarrkirche freuen. Mit viel Einfallsreichtum hat Michael Lüthold einen ansprechenden Rätselbogen gestaltet und die Posten in der Kirche eingerichtet. Die kleine Kirchenmaus begleitet den Rundgang und gibt hilfreiche Hinweise.

 

«Hallo meine Lieben. Ich bin die kleine Kirchenmaus und wohne schon lange in dieser grossen Kirche. Ich zeige dir sehr gerne, was es hier alles zu entdecken gibt. Auf dieser Reise wirst du in Ecken schauen, die du bis jetzt noch nie beachtet hast.»

 

 

 

Für Familien und Kinder ab ca. 5 Jahren in Begleitung, hat die Gruppe «Glaube und Familie» eine spannende Entdeckungstour durch die Pfarrkirche ausgearbeitet. Anhand des «Entdeckerbogens» warten knifflige Rätsel und interaktive Aufgaben darauf, gelöst zu werden. Nebenbei erfahren die Besuchenden interessante Fakten über unser imposantes Gotteshaus. Ist der Bogen fertig gelöst wartet eine Urkunde auf die «tapferen» Entdecker/innen.

 

Die beiden Rätselbogen (und weiteres Hilfsmaterial) liegen links – im Bereich der fehlenden Kirchenbank bei den Taufandenken –in der Kirche bereit.

Beide Angebote bringen den Teilnehmenden unseren Kirchenraum näher und sie werden staunen, was es alles zu entdecken und zu erfahren gibt! Wir wünschen viel Spass und zahlreiche «Aha!-Erlebnisse» bei den Rundgängen.  

 

 
 

  

 
 
 

Eine Kirchenbank geht auf Reisen

Unsere imposante Kirche mit ihrem fast 100 Meter hohen Turm ist das Wahrzeichen unserer Gemeinde. Gerne treffen wir uns hier zum Feiern von Gottesdiensten, zum Innehalten und zum Gebet.

 

Im Jubiläumsjahr unserer Pfarrkirche möchten wir als «Kirche» den Kirchenraum verlassen und mit der Kirche ins Dorf und in die Quartiere kommen. Während fünf Monaten entfernen wir dazu eine Bank aus der Kirche. Die «mobile Kirchenbank» geht in unserem Dorf auf Reisen und lädt zum Verweilen ein. An jedem Standort sind organisierte Treffen geplant.

 

Segensprüche und Baugeschichte der Kirche

Der freie Platz in der Kirche lädt ein, unsere Kirche besser kennenzulernen: Während den fünf Monaten finden Sie beim freien Platz bei der entfernten Kirchenbank verschiedenen Informationen und Unterlagen. Zum Start finden sie Segensprüche von Alpnacherinnen und Alpnacher sowie Informationen zum Kirchenbau.

 

 
 

 

Die Kirchenbank lädt zum «Duräschnuifä» ein

Eine Sitzbank ist etwas Gewohntes. An vielen Orten in unserer Gemeinde stehen Bänke und laden für eine Pause ein. So lädt uns auch die «mobile Kirchenbank» während fünf Monaten zum «Duräschnuifä» von Körper und Geist ein. Durch sie wird der Auftrag unserer Kirche im ganzen Dorf sichtbar:

  • Eine Einladung für eine Pause: Zeit zum Nachdenken, zum Innehalten
  • Den Menschen und ihren Anliegen Platz geben und sie unterstützen
  • Mit den Menschen über Gott und die Welt ins Gespräch kommen

 

 

   

 

 

Die Kirchenbank lädt zum Gespräch ein

An vorgegebenen Daten sind Gespräche vor Ort geplant.

Hier der Fahrplan:

 

Juni 2021: Restaurant Baumgarten

Gesprächsthemen «Alles was du brauchst ist…» mit Pfarrer Thomas Meli

  • Di, 8. Juni     14.00 Uhr Kuchen und Kaffee
                          17.00 Uhr Apéro und Pizza
  • Do, 17. Juni  14.00 Uhr Kuchen und Kaffee
                          17.00 Uhr Apéro und Pizza

 

Juli 2021: «Chiläplatz» vor der Pfarrkirche im Dorf

Büchertausch Börse während der Sommerferienzeit zum Motto: «Lesen stärkt die Seele»

 

August 2021: vor der reformierten Kirche

«Kirche im Gespräch» mit Hans Winkler, ref. Pfarrer und Anna Furger, kath. Pastoralassist.

  • Di, 24. Aug.  18.30 Uhr
  • Mi, 25. Aug.  19.30 Uhr

 

September 2021: Wiese neben Kapelle Alpnachstad

gemeinsam mit Familien und Kindern Singen, Philosophieren und Theater spielen

  • Mi, 1. Sept.   15.00 Uhr (ca. 1h)
  • Sa, 11. Sept. 10.00 Uhr (ca. 1h)
  • Mi, 22. Sept. 15.00 Uhr (ca. 1h)

 

  

 
 
 

 
 

Die Kirchenbank-Aktion sorgt vielleicht für Aufsehen; dem Organisationskomitee «200 Jahre Pfarrkirche» geht es aber um mehr: die Aktion soll zum Programm einer zukünftigen Kirche werden! Denn: «Kirche findet nicht nur im Kirchengebäude statt, sondern überall dort, wo das Leben pulsiert und sich Menschen treffen.» oder mit den Worten Jesus ausgedrückt: «Denn wo zwei oder drei in meinem Namen zusammenkommen, bin ich in ihrer Mitte.»

 

Wir freuen uns auf viele spontane oder geplante Begegnungen.

 

Seelsorgeteam und OK 200 Jahre Pfarrkirche

Felix Koch, Pfarreikoordinator

 
 

  

 
 
 

Nach einer langen und schwierigen Planungs- und Bauzeit wurde die Pfarrkirche St. Maria Magdalena am 1. November 1821 feierlich eingeweiht. Die Kirche mit ihrem hohen Turm ist von weit her sichtbar und ein Wahrzeichen der Gemeinde Alpnach.


Seit 200 Jahren lädt die Kirche zum Gebet und zur Andacht ein. Tragische Momente, wie der Brand des Kirchturmes, gehören ebenso zur Geschichte der Kirche, wie unzählige eindrückliche Feiern und Gottesdienste. Das imposante Kirchgebäude begleitet jahrein jahraus viele Alpnacherinnen und
Alpnacher durch ihr Leben.


Im Jahr 2021 ist unsere Kirche 200 Jahre alt. Im Jubiläumsjahr schauen wir auf eine bewegte Geschichte zurück, «feiern» unsere Kirche in diesem Jahr und wagen einen Blick in die Zukunft!

 
 

  

 
 
 

  

Segenssprüche von Alpnacherinnen und Alpnachern

«Und Gott segnete sie» – so heisst es von den ersten Menschen am Anfang der Schöpfung. Diesen Segen brauchen wir heute so nötig wie die ersten Menschen damals.

Wenn wir heute einander Segen wünschen und aussprechen, rufen wir diesen ersten Segen in die Erinnerung. In unserem Leben und im Leben der uns nahestehenden Menschen soll erfahrbar werden, dass wir begleitet sind von guten Mächten. Es ist einer bei uns, der grösser ist als wir und der es gut mit uns meint und ja zu uns sagt. Wir brauchen dieses Ja für unser Leben und zu unserem Glück. Wir können dieses Ja anderen schenken.

Wer um Segen bittet und anderen Segen wünscht, der meint es mit sich und anderen gut. Er versucht sein eigenes und das Glück der anderen zu fördern. Dass andere es gut mit uns meinen, können wir nicht erzwingen, es zu erfahren ist aber ein grosses Geschenk.

 

Nach der Ausschreibung haben einige Pfarreiangehörige selbst verfasste Segenssprüche und Segensgebete eingesandt. Vielen Dank allen Einsendern. Die Sprüche und Gebete werden nun als Karten gedruckt.

Die Karten werden am freien Platz, im Bereich der entfernten Kirchenbank, aufliegen. Wir wünschen Ihnen viele gute Gedanken und beseelte Augenblicke beim Lesen. Wenn Ihnen ein oder mehrere Sprüche gefallen, dürfen Sie die betreffenden Karten gerne mitnehmen.

 

Heidi Hollenstein, Pfarreiratspräsidentin und OK-Mitglied

 

 

  

Geschichte unserer Pfarrkirche St. Maria Magdalena

Aus den Überlieferungen und alten Urkunden geht hervor, dass die erste Kirche in Alpnach im 11. und 12. Jahrhundert gebaut wurde. Am 21. Dezember 1345 wurde eine neue Kirche eingeweiht.

 

Am 21. Juli 1432 wurde diese Kirche – nach einer starken Beschädigung infolge Blitzschlag – neu geweiht.

Am 21. November 1790 hat die damalige Kirchgemeindeversammlung beschlossen, eine neue und anständige Kirche zu bauen. Nach über 20 Jahren Planung wurde mit den Vorarbeiten für den Kirchenbau im Jahr 1811 begonnen.

Am 1. November 1821 wurde die neue Kirche durch Bischof Karl Rudolf von Chur eingeweiht.

 

Ab Mitte Mai 2021 bis Ende September 2021 ist eine Kirchenbank auf der Reise durch die Quartiere von Alpnach. In diesem Zeitraum können Sie – im Bereich der entfernten Kirchenbank – alle Informationen zur Geschichte unserer Pfarrkirche in aller Ruhe lesen.

 

Franz Waldispühl, Kirchgemeinderat und OK Mitglied

 

 

 
 
 
 

  

 
 
 

Aufforstungsprojekt zum Kirchenjubiläum

«200 Bäume erinnern an Jubiläum»

 

Forstbetrieb und Kirche schaffen ein bleibendes Werk zur

200-Jahr-Feier der Alpnacher Pfarrkirche.

 

Lesen Sie den Artikel von Markus Villiger aus der Obwaldner Zeitung in folgendem Link nach.

 

Seite_17_Obwaldner_Zeitung_2021-03-29_Aufforstprojekt.pdf

 

Schülerinnen und Schüler pflanzen Bäume in Alpnach

 
 

  

 
 
 

«Chilä-Landsgmeind» der Pfarrei Alpnach

Samstag 13. März 2021

 

 

 

Eine bestechende Idee:

Jung und Alt diskutieren, referieren und proklamieren an einer kirchlichen Landsgemeinde im Rahmen des Jubiläums «200 Jahre Pfarrkirche» über die zukünftige Entwicklung unserer Pfarrei.

 

Diese Idee verfolgte die fünfköpfige Projektgruppe (Daniel Albert, Kirchgemeinderat, Heidi Hollenstein und Prisca Durrer, Pfarreirat, Felix Koch Seelsorgeteam und Silvia Huber, Begleitung).

 

«Fünf vor zwölf für den Start des Jubiläums, 

fünf vor zwölf für die Zukunft der Kirche.»

 
 

Für sieben Themenbereiche wurden Fragen formuliert und in den Vereinen, Gremien und Gruppen diskutiert:

-       Lebenswichtig: Was ist dir «heilig» im Leben der Pfarrei Alpnach?

-       Visionen: Was würde den Menschen in Alpnach dienen?

-       Grenzen sprengen: Wie würdest du dir eine Zusammenarbeit mit den Nachbarpfarreien vorstellen?

-       Feiern: Welche Erwartungen hast du an Gottesdienste/Sakramente/Rituale?

-       Verschiedene Player: Was stellst du dir vor, wer in Zukunft das Leben der Pfarrei Alpnach prägen wird?

-       Sichtbar sein: Welche Möglichkeiten haben wir in der heutigen Welt als Kirche, sichtbar und den Menschen nahe zu sein?

-       Weitergeben: Wie geben wir den Glauben weiter?

Die Resultate dieser Gespräche sollten die Grundlage für die Diskussion an der Chilä-Landsgemeinde sein.

 

Die Idee wird weiterentwickelt:

Coronabedingt wird die Idee weiterentwickelt. Die eigentliche Landsgemeinde am 13. März 2021 kann nicht durchgeführt werden. Die gesammelten Meinungen zu den sieben Themenbereichen, welche in den verschiedenen Gruppen, Gremien und Vereinen diskutiert wurden, werden nun in der Steuergruppe der Landsgemeinde zu Kernaussagen und Thesen formuliert. Schon heute kann gesagt werden: Die Sammlung der zahlreichen Aussagen für die Diskussionsrunden spiegeln die verschiedenen Erwartungen und Hoffnungen an die Kirche.

 

Die Idee wird umgesetzt:

Die angepassten Kernaussagen werden voraussichtlich im Rahmen der Festivitäten im Herbst 2021 zur Behandlung und Umsetzung dem Pfarreirat, Kirchgemeinderat und Seelsorgeteam übergeben. Wir freuen uns in dieser angepassten Form auf die weiteren Gespräche zu unserer «Chilä-Landsgemeinde» und sind gespannt auf die Resultate.

 

Felix Koch, Pfarreikoordinator