Jubiläums-Pfarreireise nach Krakau

Wegen der Pandemie konnte die Jubiläumsreise der Pfarrei Alpnach erst jetzt stattfinden. Von Montag, 11. Juli bis Freitag, 15. Juli flogen 14 Personen von Zürich nach Krakau.

Krakau wurde 1257 gegründet und ist die ehemalige Hauptstadt von Polen. Die Altstadt beherbergt eine Vielzahl von schönen Residenzen, alten Kirchen und majestätischen Universitätsobjekten aus verschiedenen Epochen. Beim Einmarsch der Deutschen in Polen im 2. Weltkrieg verschonten sie die Stadt vor der Zerstörung, weil sie sie zu ihrem Hauptsitz machten. Zentral ist der imposante Marktplatz mit den Tuchhallen, Krämerläden, Marienkirche, Restaurants und Cafés. Hoch über der Stadt thront der Wawel mit dem Königsschloss und der Kathedrale, wo sich auch die Königsgräber befinden. Unten fliesst die Weichsel. Zahlreiche Brücken verbinden die historische Altstadt mit dem Business-Zentrum der modernen Stadt. Krakau zählt heute fast eine Million Einwohner und ist Polens grösste Universitätsstadt.

Ausflüge führten die Reisegruppe zum Kalvarienberg, ins Salzbergwerk Wieliczka. sowie nach Auschwitz-Birkenau.

Das imposante Kloster auf dem Kalvarienberg ist Polens grösster Wallfahrtsort. Das Kloster wird von Bernhardinermönchen geleitet. Rund um das Kloster befinden sich die sogenannten Leiden Christi- Kapellen. Es handelt sich um eine Nachempfindung des Jerusalemer Kalvarienberges. Die Gläubigen besuchen die Kapellen und besinnen sich der Leiden Christi.

In Wieliczka begann die Salzförderung im 13. Jahrhundert. Mit dem Geld aus dem Salzverkauf wurden in Krakau Häuser und Kirchen gebaut sowie die Professoren der Akademie entlöhnt. Auf 11 Ebenen und fast 300 Kilometern Gängen mit einer Tiefe von 327 Metern, entstanden mehrere barocke Kapellen, das Salinen-Museum und malerische Seen.

Der Besuch des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau war nur schwer zu ertragen. Es war das grösste Vernichtungslager von Nazi-Deutschland. Von 1939-45 wurden dort fast 2 Millionen Menschen ermordet. Nach vielen Jahren wird dem Besucher an dieser Stätte auch heute noch das unvorstellbare Leid, der Terror und die Brutalität an unschuldigen, wehrlosen Menschen vor Augen geführt.

Die Jubiläumsreise nach Krakau war in jeder Hinsicht eine Bereicherung und eine Sinnesfreude. Den Organisatoren sei ein herzlicher Dank ausgesprochen.

 

Thomas Meli    

 

 

 

 
 

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Auflösung Kolpingfamilie Alpnach

Am Samstag, 28. Mai fand im Restaurant Schlüssel die 86. und letzte Generalversammlung von Kolping Alpnach statt. Nach 86 Jahren steht der Pfarrei-Verein am Ende einer bewegten Geschichte. Die Gründe, die jetzt zur Auflösung führten, sind mehrschichtig und haben auch mit dem Zeitgeist von heute zu tun: Das Engagement in einem Verein und die Mitarbeit in den Gremien steht bei vielen Menschen heute nicht mehr zuoberst in der Agenda. Man will frei und ungebunden sein und entscheidet die Freizeitgestaltung kurzfristig. Viele Vereine sind zudem überaltert und können nur noch wenige Zugänge verbuchen. Darüber jammern nützt dennoch wenig. Neue Ideen und Aufbrüche für die Zeit und Menschen von heute sind weiter gefragt.

Die St. Nikolausgruppe, die bisher von der Kolpingfamilie geführt wurde, besteht weiterhin und heisst neu: «Samichlaus Alpnach».

 
 

   

 
 
 

Neue Ministranten

Im Ministranten-Aufnahmegottesdienst am 11. Juni wurden Jelena Masic und Valentin Herzog feierlich in

die Ministrantenschar Alpnach aufgenommen.

 

Das Mini-Leitungsteam zeigte im Gottesdienst in einer PowerPoint-Präsentation lustvoll auf, was die Minischar ausmacht: Eine fröhliche Kinderschar trifft sich regelmässig zum Gottesdienst, zu Plauschnachmittagen und zum Minilager. Jesus beruft Menschen in seinen Dienst. Alle haben etwas einzubringen ohne Wenn und Aber! Das Mini-Leitungsteam und das Seelsorgeteam wünschen Jelena und Valentin viele frohe Stunden in der Minischar und viel Freude bei der Ausübung des Dienstes am Altar.

 

 
 

   

 
 
 

Firmung

Am 14. Mai durften 35 Jugendliche das Sakrament der Firmung empfangen. Firmspender war Abt Beda Szukics vom Kloster Muri Gries.

Während fast einem Jahr haben sich die Jugendlichen auf dem Firmweg vorbereitet.

Der Gottesdienst stand unter dem Motto «Deheimä», das sich die Firmanden selbst ausgesucht hatten. Die Jugendlichen haben die Kirche passend dekoriert, und eine Gruppe musikalischer Firmandinnen und Firmanden wählten passende Lieder und Musikstücke aus und übten diese ein. So haben sie dem Gottesdienst ihre ganz eigene Note verliehen, und die Firmung war für alle ein eindrückliches Erlebnis.

 

Anna Furger, Pastoralassistentin

 

 
 

   

 
 
 

Maiandacht in der Lourdesgrotte

Bei der hübsch gepflegten Lourdesgrotte im Niederstad versammelten sich am 13. Mai mehrere Pfarreiangehörige zur Maiandacht. Die Mitfeiernden wurden mit folgenden Worten begrüsst: «Zur Mutter Gottes dürfen wir jederzeit unsere Freuden und Sorgen und vor allem auch unsere Bitte um Frieden in der Welt bringen. Wir erwarten in unserem «kleinen Lourdes» keine Wunder, aber eine gewisse Entlastung, Geborgenheit und inneren Frieden durch das gemeinsame Beten und Singen, Schweigen und Hören, einfach durch das miteinander Dasein.» Zur Maiandacht bei der Lourdesgrotte gehören nicht nur Rosenkranz beten und Maria-Lieder singen, sondern auch still werden, Vogelstimmen lauschen oder grosse Fragen beantworten.

Diesmal gingen die Mitfeiernden der wichtigen Frage «Wie spielt man Frieden?» nach. In einer kurzen Geschichte wurde erzählt, wie Kinder Krieg spielten. Ein Mann sprach sie an und wollte die Kinder überzeugen, doch lieber «Frieden» zu spielen. Nach einer kurzen Besprechung kamen die Kinder mit der Frage: «Wie spielt man Frieden?» zum Mann zurück. Ja – Wie spielt man Frieden?

 

Vreni von Rotz, Katechetin

 

 
 

   

 
 
 

Fahrzeugsegnung

Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich am 11. Mai einige Kinder auf dem Schulhausplatz zur Fahrzeugsegnung ein. In Reih und Glied wurden die Velos abgestellt. Die Kinder begleiteten zuerst Anna Furger bei den Autosegnungen, bevor dann ihre Untersätze an die Reihe kamen. Ganz toll fanden es die Kinder, dass sie selbst auch noch ihre Velos segnen durften.

Anschliessend wurden auf dem Spielplatz gefüllte Weihwasserflaschen verziert und mit einem Segensspruch versehen. Schliesslich hat es zuhause bestimmt noch mehr Gefährte und auch Personen, die man segnen kann. Bei Sirup, Kaffee und Kuchen fand der Anlass einen gelungenen Abschluss.

 

Andrea Dahinden, Katechetin

 

 
 

   

 
 
 

Wallfahrt nach Einsiedeln

Am Dienstag, 10. Mai 2022 durfte nach zwei Jahren Pause endlich wieder die Landeswallfahrt nach Einsiedeln stattfinden. Besonders die Erstkommunionkinder haben sich sehr auf diesen Tag schon lange gefreut und sich im Religionsunterricht auch darauf vorbereitet. Bei herrlichem Wetter durften wir uns auf den Weg machen.

Im Gottesdienst, den dieses Jahr die Pfarrei Lungern vorbereitet hat, freuten sich die Kinder unter anderem über Papierflieger, die durch die Klosterkirche flogen.

Am Nachmittag machten wir uns dann auf die Suche nach einem geeigneten «Stäckä», damit der Aufstieg zur Dritten Altmatt etwas leichter zu bewältigen ist. Dieses Jahr pilgerten wir nämlich ein Wegstück nach Hause – zu Fuss, wie sich das für «richtige» Pilger gehört. In der kleinen Kapelle, die am Weg lag, sammelten noch alle den Pilgerstempel ein, den sie dann später im Car stolz ihren Begleitpersonen zeigten.

Mit vielen schönen Erinnerungen und einigen Holäbänzä im Gepäck, kehrten wir nach Alpnach zurück.

Der krönende Abschluss des Erstkommunionweges steht noch bevor: am Fronleichnamsgottesdienst dürfen die Kinder nochmals im weissen Gewand teilnehmen.

 

Anna Furger, Pastoralassistentin