Ministrantenaufnahmefeier

Am 3. Juli wurden 9 neue Ministrantinnen und Ministranten feierlich in die Schar aufgenommen. Es sind dies: Selina Britschgi, Svenja Spichtig, Alina Emmenegger, Alisha Langesand, Giulia Mancuso, Noemi Vogler, Hubert Wallimann, Max Dahinden und Pirmin Eugster.
 
Das Motto des Gottesdienstes lautete «Mini Farb und Dini». Jeder Mensch macht mit seiner Farbe (seinem Charakter) die Welt etwas bunter. Auch als Christ/in machen wir mit unseren christlichen Werten die Welt bunter und Jesus hatte damals besondere Menschen als Jünger/innen berufen mit ihrer je eigenen Farbe (Charakter). Denn: jede Farbe hat ihre Eigenschaft – es braucht alle! Schliesslich sind auch alle Alpnacher Ministranten sind eine aufgestellte, kunterbunte Truppe.
 
Das passende Lied «Mini Farb und Dini» wurde von der Gottesdienstgemeinschaft gesungen und von Organist Patrick Erni begleitet. Der Videoclip zu Stefanie Heinzmanns Hit «Colours» wurde an der Leinwand geschaut und die Musik dazu gehört.
 
Die Minileitenden trugen T-Shirts mit je einer Regenbogenfarbe und gestalteten den Gottesdienst massgeben mit. 
Als Geschenk an die Neuminis wurde ein Schlüsselanhänger des Hl. Tarzisius - der Patron der Ministranten - und der Ministrantenausweis übergeben. Und zu guter letzt konnten alle Gottesdienstbesucher der Messe ein buntes Sugus und ein Glace für den Nachhauseweg abholen. 
 
Vielen Dank an alle Mitwirkenden!
 
Christian Gwerder, Religionspädagoge

 

 

 
 
 
 

Hilfsaktion der 4. Klasse

Auf dem Dach des Stalls, der in Schoried leider niedergebrannt ist, waren Sonnenkollektoren angebracht, die von der Hitze des Feuers regelrecht «gesprengt» wurden. Der Wind trug die kleinen, glasähnlichen Splitter und Teilchen mit dem Rauch und dem Russ kilometerweit weg, wo sie im Land der umliegenden Bauernhöfe landeten. Durch die Windrichtung war besonders das Gebiet Sattel «enet der kleinen Schliere» betroffen.

Die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse kamen spontan zur Hilfe und leisteten am Freitagnachmittag, 25. Juni während der Religion-Doppellektion einen wertvollen Dienst beim Einsammeln der zahlreichen Splitter auf dem Feld von Familie Langensand. Denn die zerbrechlichen Teilchen können für weidende Tiere tödlich sein. Nicht selbstverständlich ist, dass Thomas Hess die Kinder mit dem Schulbus transportiert hat. Herzlichen Dank!

 

Die Kinder beim Suchen und Einsammeln der Splitter.

 
 

 

 
 
 

So feierten wir die Erstkommunion

Am Wochenende vom 19. und 20. Juni durften 52 Kinder ihre Erstkommunion feiern. Zum Thema «Läbigi Stei fyr s’Huis vo Gott» haben sich die Kinder während eines Jahres auf diese Feier vorbereitet. Gemeinsam mit den Eltern hat jedes Kind ein Steinmannli gebastelt, das dann die Kirche schmückte.

Im Religionsunterricht haben sich die Kinder Gedanken zum «Huis vo Gott» gemacht, und herausgefunden, dass auch sie alle ein Teil davon sind. Im Erstkommuniongottesdienst hat Pfarrer Thomas Meli aus der Bibel vom klugen Hausbau erzählt. Ein Haus braucht einen festen felsigen Grund, der verlässlich ist. Wenn wir unser Herz für Jesus öffnen, können auch wir mit seiner Hilfe zu vertrauenswürdigen und verlässlichen Menschen werden.

Bei herrlichem Wetter konnten die Kinder ihren grossen Tag verbringen und geniessen. Auch die schönen Klänge der Musikgesellschaft Alpnach machten den Tag zu einem besonderen Erlebnis, das alle hoffentlich noch lange in Erinnerung behalten.

 

Von den Kindern selbst gestaltete Erstkommunionkreuzli.

 
 
 
 

Ministrantenanlass «Buiräolümpiadä»

Am 19. Juni trafen sich 20 Ministranten und 8 topmotivierte Ministrantenleitende zur «Buiröolümpiadä». Mit Eifer konnten sich die Kinder in acht Disziplinen messen und hatten viel Spass dabei. Die Posten waren: Stiefelweitwurf, Eiertragen, Trätitraktorparcour, Handschuhmelken, Sackhüpfen, Mundartwörterraten, Alpenblumenmemorie und Holzscheiterstapeln. Die Siegergruppe wurde mit einer Ovischoggi geehrt und alle bekamen ein Schoggistängeli für ihr «Fairplay».

Der sehr gelungene Anlass – der praktisch ohne Zutun des Seelsorgeteams von den Minileitenden organisiert wurde – endete bei viel Gelächter mit einer wilden Wasserschlacht und sorgte für eine herrliche Abkühlung. 

 

Am Posten "Holzscheitstapeln"

 
 

 

 
 
 

Jugendreise Wallis

Als Alternative zur coronabedingt abgesagten Romreise vom 3. bis 7. Juni, wurde die Jugendreise ins Wallis verschoben. Von Brig aus unternahmen die jungen Erwachsenen zahlreiche Ausflüge bei bestem Wetter: Wanderung von Zermatt nach Riffelalp mit wunderbarem Blick aufs Matterhorn, Besichtigung des Lac Souterrain in St. Leonard, Stadtführung in Sitten, Baden im Brigerbad, Führung im Mueseum der Schweizer Garde in Naters, Gottesdienst in der eindrücklichen Felsenkirche in Raron, und und und.

Die Organisation und Durchführung hat wie am Schnürchen geklappt und die aufgestellte Reisegruppe kehrte via Autoverlad Lötschberg mit vielen tollen Eindrücken nach Hause zurück. Der Wunsch nach einer Reise in die ewige Stadt Rom bleibt bestehen. Wer weiss, was in ein paar Jahren passiert.

 

Reisegruppen Jugendreise 2021

 
 
 
 

Eine persönliche Bibel für den weiteren Lebensweg

Einige unserer Sechstklasskinder wünschten sich zum Abschluss von der Primarschule eine eigene Bibel. Im Religionsunterricht haben sie sich immer wieder mit der Handhabung unserer frohen Botschaft beschäftigt, die Entstehung derer und viele Geschichten daraus kennengelernt und darüber philosophiert.

In einer kleinen Feier im Pfarreizentrum, durften die Kinder nun ihre persönliche und gesegnete Bibel von Pfarrer Thomas Meli entgegennehmen.

Wir wünschen unseren Sechstklässlern, dass die Frohe Botschaft sie auf ihrem Lebensweg wohltuend, unterstützend und segnend begleiten wird.

Eure Religionslehrpersonen

 

Pfarrer Meli übergibt die Bibeln den Kindern.

 
 

 

 
 
 

«Zeig wiä Chilä gsehsch» - ein Rundgang durch unsere Kirche

 

Zum Jubiläum der Pfarrkirche sind alle Kinder unserer Religionsklassen eingeladen, Bilder zum Thema «Zeig, wiä Chilä gsehsch» zu gestalten oder Texte zur Vorstellung ihrer «Wunschkirche» zu verfassen. Dabei soll es nicht nur um das Gebäude gehen, sondern um die Kirche als Gemeinschaft, als Verbundenheit mit Gott und Mittelpunkt unseres Glaubens. Die Werke werden von den Religionslehrpersonen gesammelt und ab Beginn des Schuljahres 2021/22 in der Kirche ausgestellt. Am Bettag (19. September 2021) wollen wir dann die jungen Künstlerinnen und Künstler feiern und würdigen.

 

Als Vorbereitung aufs Gestalten oder einfach zum «Gwunder stillä», konnten sich die Kinder zum «Chilä entdeckä» anmelden.

 

Pfarrer Thomas Meli öffnete den Kirchentresor: «Wo kann man denn an diesem Kreuz das Wetter lesen?» Diese Frage stellte ein Mädchen beim Betrachten eines der kostbaren Kreuze, welche unser Pfarrer zur Spendung des Wettersegens einsetzt. Gespannt hörten die Kinder dem Pfarrer zu, wenn er vom Wert oder vom Einsatz der goldenen Schätze erzählte. Bewundernd und staunend betrachteten sie zum Beispiel die wunderschönen Kelche und Monstranzen oder die kostbaren Messgewänder aus früheren Zeiten.

 

Bei Felix Koch durfte man auf die Kirchenbänke liegen. In dieser Lage ist es tatsächlich am bequemsten, die Deckenbilder zu betrachten. Interessant, was die Künstler damals festgehalten haben! Die Kinder konnten viele Figuren, Symbole oder Landschaften selbst kommentiert. Felix Koch gab zusätzliche Hinweise - zum Beispiel zu den drei Ebenen auf dem grössten unserer Deckenbilder.

 

Mit Anna Furger T A B E R N A K E L verstehen: Die Kinder probierten komplizierten Begriffe wie Ambo, Altar, Empore oder eben Tabernakel zu orten und zu verstehen. »Aha – Tabernakel heisst eigentlich Zelt!» Ja - da steht tatsächlich ein Zelt in der Kirche, wo das Allerheiligste – der Leib Christi – aufbewahrt wird! Warum sagt man dem Kästchen Zelt? Mit Anna Furger haben die Kinder die einleuchtende Antwort gefunden und weitere Entdeckungen gemacht.

 

Und zum Schluss: Geburtstag feiern!

Was gehört zu einer Geburtstagsfeier? Gute Wünsche fürs Geburtstagskind! Siehe Familienecke. Eine Geburtstagstorte – diesmal war das ein «Pilatusspitz». Und eine bunte Überraschung: Unsere Ballone reisen in die Welt und erzählen vom Jubiläum unserer Kirche!

 

Vreni von Rotz, Katechetin

 

Pastoralassistentin Anna Furger mit Schülern beim Kirchenrundgang.