Firmung

Am 14. Mai durften 35 Jugendliche das Sakrament der Firmung empfangen. Firmspender war Abt Beda Szukics vom Kloster Muri Gries.

Während fast einem Jahr haben sich die Jugendlichen auf dem Firmweg vorbereitet.

Der Gottesdienst stand unter dem Motto «Deheimä», das sich die Firmanden selbst ausgesucht hatten. Die Jugendlichen haben die Kirche passend dekoriert, und eine Gruppe musikalischer Firmandinnen und Firmanden wählten passende Lieder und Musikstücke aus und übten diese ein. So haben sie dem Gottesdienst ihre ganz eigene Note verliehen, und die Firmung war für alle ein eindrückliches Erlebnis.

 

Anna Furger, Pastoralassistentin

 

 
 
 

Maiandacht in der Lourdesgrotte

Bei der hübsch gepflegten Lourdesgrotte im Niederstad versammelten sich am 13. Mai mehrere Pfarreiangehörige zur Maiandacht. Die Mitfeiernden wurden mit folgenden Worten begrüsst: «Zur Mutter Gottes dürfen wir jederzeit unsere Freuden und Sorgen und vor allem auch unsere Bitte um Frieden in der Welt bringen. Wir erwarten in unserem «kleinen Lourdes» keine Wunder, aber eine gewisse Entlastung, Geborgenheit und inneren Frieden durch das gemeinsame Beten und Singen, Schweigen und Hören, einfach durch das miteinander Dasein.» Zur Maiandacht bei der Lourdesgrotte gehören nicht nur Rosenkranz beten und Maria-Lieder singen, sondern auch still werden, Vogelstimmen lauschen oder grosse Fragen beantworten.

Diesmal gingen die Mitfeiernden der wichtigen Frage «Wie spielt man Frieden?» nach. In einer kurzen Geschichte wurde erzählt, wie Kinder Krieg spielten. Ein Mann sprach sie an und wollte die Kinder überzeugen, doch lieber «Frieden» zu spielen. Nach einer kurzen Besprechung kamen die Kinder mit der Frage: «Wie spielt man Frieden?» zum Mann zurück. Ja – Wie spielt man Frieden?

 

Vreni von Rotz, Katechetin

 

 
 
 

Fahrzeugsegnung

Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich am 11. Mai einige Kinder auf dem Schulhausplatz zur Fahrzeugsegnung ein. In Reih und Glied wurden die Velos abgestellt. Die Kinder begleiteten zuerst Anna Furger bei den Autosegnungen, bevor dann ihre Untersätze an die Reihe kamen. Ganz toll fanden es die Kinder, dass sie selbst auch noch ihre Velos segnen durften.

Anschliessend wurden auf dem Spielplatz gefüllte Weihwasserflaschen verziert und mit einem Segensspruch versehen. Schliesslich hat es zuhause bestimmt noch mehr Gefährte und auch Personen, die man segnen kann. Bei Sirup, Kaffee und Kuchen fand der Anlass einen gelungenen Abschluss.

 

Andrea Dahinden, Katechetin

 

 
 
 

Wallfahrt nach Einsiedeln

Am Dienstag, 10. Mai 2022 durfte nach zwei Jahren Pause endlich wieder die Landeswallfahrt nach Einsiedeln stattfinden. Besonders die Erstkommunionkinder haben sich sehr auf diesen Tag schon lange gefreut und sich im Religionsunterricht auch darauf vorbereitet. Bei herrlichem Wetter durften wir uns auf den Weg machen.

Im Gottesdienst, den dieses Jahr die Pfarrei Lungern vorbereitet hat, freuten sich die Kinder unter anderem über Papierflieger, die durch die Klosterkirche flogen.

Am Nachmittag machten wir uns dann auf die Suche nach einem geeigneten «Stäckä», damit der Aufstieg zur Dritten Altmatt etwas leichter zu bewältigen ist. Dieses Jahr pilgerten wir nämlich ein Wegstück nach Hause – zu Fuss, wie sich das für «richtige» Pilger gehört. In der kleinen Kapelle, die am Weg lag, sammelten noch alle den Pilgerstempel ein, den sie dann später im Car stolz ihren Begleitpersonen zeigten.

Mit vielen schönen Erinnerungen und einigen Holäbänzä im Gepäck, kehrten wir nach Alpnach zurück.

Der krönende Abschluss des Erstkommunionweges steht noch bevor: am Fronleichnamsgottesdienst dürfen die Kinder nochmals im weissen Gewand teilnehmen.

 

Anna Furger, Pastoralassistentin

 

 
 
 

Chinderfiir 2021/2022

Am 7. Mai fand die Chinderfiir 2021/2022 ihren Abschluss. Das vergangene Jahr stand unter dem Thema «Wir entdecken unsere Kirche» und in sieben Feiern wurde unsere Kirche genau erkundet. So besuchten wir beispielsweise die Orgel auf der Empore, welche durch Anna Kessler anschaulich erklärt wurde, und besichtigten den Kirchenschatz, wozu uns Oski Wallimann viel Wissenswertes weitergab. Das Highlight war dann zum Schluss schliesslich die Besteigung des Kirchturms und die Besichtigung der Glocken. Das Leitungsteam, bestehend aus 8 Frauen, führte jeweils abwechslungsreich durch die Chinderfiiren, welche von durchschnittlich 25 Kindern der 1.-3.Klasse besucht wurden. Durch das ganze Jahr hindurch, konnten die Kinder ihre eigene Weihwasserflasche gestalten. Diese wurde von Feier zu Feier mit Symbolen wie Wassertropf, Musiknote, Kelch und Glocke bestückt. Nach der letzten Feier durften die Kinder die mit Weihwasser gefüllte Flasche mitnehmen.

 

Andrea Dahinden, Katechetin

 

 
 
 

Firmreise nach München

Nach zwei Jahren Pause durften wir endlich wieder auf die Firmreise. So ging es am 29. April wie üblich um 03.00 Uhr morgens los. Schon bald kamen wir in Dachau an, wo wir als erstes einen Dokumentarfilm sehen konnten. Daraufhin erkundeten die Firmanden und Firmandinnen Dachau auf eigene Faust, bis es nach dem Mittag richtig München Bahnhof weiterging. Dort war am Nachmittag Freizeit angesagt, bis das Programm abends im „Ottantanove“ weiterging. Am Maifest auf der Theresienwiese liessen wir den ersten Tag ausklingen.

Samstagmorgen durften wir an einer Führung in der „Bavaria Filmstadt“ teilnehmen. Dort folgten wir den Spuren von Filmklassikern wie „Jim Knopf“, „Fack ju Göhte“ und „das Boot“. Nach der Stärkung im McDonalds wurden die Firmanden und Firmandinnen zurück in der Stadt mit einer Schnitzeljagd auf Erkundungstour geschickt. Abendessen gab es klassisch bayrisch im „Augustinerkeller“ – ein Schnitzel darf schliesslich nicht fehlen!

Am Sonntag wurde schon wieder ausgecheckt und wir machten uns auf den Weg auf den City-Pilgerweg, welcher uns noch einmal an einigen Sehenswürdigkeiten Münchens vorbeiführte. Nach einem warmen Kaffee am Viktualienmarkt wartete der Car schon auf uns, welcher uns bequem zurück nach Alpnach brachte…

 

Svenja Anderes, Firmbegleiterin

 
 
 
 

Erstkommunion

Am Weissen Sonntag, 24. April, durften 43 Kinder aus unserer Pfarrei die erste heilige Kommunion empfangen. Der eindrückliche Festgottesdienst und auch die ganze Vorbereitung auf diesen grossen Tag stand unter dem Thema «Wo Himmel und Ärdä sich beriärid».

Die Kinder haben sich während dem Schuljahr Gedanken dazu gemacht, wo Himmel und Erde sich denn berühren, wo wir etwas von Gott in unserer Welt entdecken können, wann wir etwas «himmlisches» oder «göttliches» erfahren und erleben können. So gab es auch einen Ausflug, um einen Sonnenaufgang zu beobachten. Dieses Bild der aufgehenden Sonne hat uns dann im weiteren Verlauf der Vorbereitung ganz stark begleitet. So hat jedes Kind ein Windlicht mit diesem Motiv gestaltet, und schon beim Eingang der Kirche grüssten uns die fröhlichen Kindergesichter in einer Sonne.

Eine gruppe engagierter Eltern hat für den besonderen Anlass auch die Kirche entsprechend geschmückt, unter anderem auch mit den gebastelten Windlichtern, einer Berglandschaft und vielen Sonnenblumen. So war der Rahmen perfekt, damit alle einen wunderbaren und unvergesslichen Tag erleben durften.

 

Anna Furger, Pastoralassistentin

 

 
 
 
 

Neue Ministrantengewänder

In den Gottesdiensten zum Osterfest trugen unsere Ministrantinnen und Ministranten zum ersten Mal die neuen Gewänder. Die Beschaffung wurde nötig, weil die alten, fast dreissigjährigen Gewänder ersetzt werden mussten. Den Gottesdienstbesuchern ist das strahlende Weiss natürlich sofort aufgefallen, und dass anstelle der Kordel in liturgischer Farbe jetzt das entsprechende Schultertuch trat. Je nach Kirchenjahr werden unsere Minis jetzt grüne, gelbe, rote oder violette Schultertücher tragen. Dem Kirchgemeinderat sei herzlichst gedankt, der die Anschaffung überhaupt möglich gemacht hat.

 

 
 
 

Rückblick auf die Kartage und das Osterfest

«Bisch nu da?» So hiess das Motto für die Gottesdienste in der diesjährigen Karwoche und an den Osterfesttagen. Vordergründig ging es um die Kommunikation in der Welt von heute mit den ausgeprägten Kommunikationsmitteln von Smartphone, sozialen Medien im weltweiten Netz von Verbindungen. Was machen, wenn Verbindungen plötzlich unterbrochen, oder abgebrochen werden?

Im Zentrum der Feiern stand aber die Verbindung nach oben zu Gott. Wie und wann kommunizieren wir mit Gott? Was bedeutet es für den Glauben, wenn Gläubige in schwierigen Situationen des Lebens die Gottverlassenheit spüren? Kannte auch Jesus, der Sohn Gottes dieses Gefühl auf seinem Leidens- und Todesweg nach Golgota? Wie ist die Reaktion Gottes auf den Kreuzestod seines Sohnes? Wie reagierten die Jünger Jesus damals als Betroffene. Was sagt uns der Osterglaube im hier und heute?

In eindrücklichen Gottesdiensten waren Gottesdienstbesucher/innen eingeladen, auf die persönliche Spurensuche des Glaubens zu gehen und sich zu besinnen. So oder so ist die Botschaft von der Auferweckung des Sohnes Gottes eine starke Hoffnung und Ermutigung für das christliche Leben im Alltag von heute.

Das Seelsorgeteam dankt allen Pfarreiangehörigen, die sich für die Gestaltung der Gottesdienste engagiert haben im Bereich der Musik, der Gestaltung und der Kreativität.

 

Thomas Meli

 

 
 
 
 

Aufnahmegottesdienst Blauring & Jungwacht

Am Samstag, 2. April feierten unsere Kindervereine einen eindrücklichen Gottesdienst. In der Feier wurden 11 Mädchen in den Blauring und 11 Knaben in die Jungwacht aufgenommen.

Das Wasserrad als Symbol stand zu Beginn in der Mitte der Kirche ohne Wasserschaufeln. Jedes Kind gestaltet als Vorbereitung eine Schaufel, die während dem Gottesdienst in das Wasserrad eingebaut wurde. Das Rad begann sich langsam zu drehen. Ein schönes Symbol für die Gemeinschaft und den Gruppengeist. Eine spezielle Note bekam der Gottesdienst durch die Clairongarde der Jungwacht und durch die vielen Lieder, welche die Kinder kräftig mitsangen.

 

 
 

 

 
 
 

Wähenzmittag im Pfarreizentrum

Am Freitag, 1. April kamen ca. 50 Erwachsene und Kinder ins Pfarreizentrum zum jährlichen Wähenzmittag.

 

Viele Gäste brachten eine selbstgebackene Wähe mit, und die Auswahl am Buffet war demensprechend gross:

Käse-, Gemüse- und Fruchtwähen in vielen Variationen.

 

Der Erlös aus dem Wähenzmittag geht an das diesjährige Fastenaktion-Projekt.

 

 
 
 
 

Konzert mit Alissia Milena

Unter dem Motto: «Eppis Guäts firs Gmüät» fanden in der Fastenzeit zwei Konzerte statt. Die Konzerte ermöglichten:

… sich selbst etwas Gutes zu tun und ein schönes Konzert in der Kirche zu geniessen.

… anderen etwas Gutes zu tun und mit der Kollekte das Alpnacher Projekt der Fastenaktion zu unterstützen.

… gemeinsam etwas Gutes zu tun und endlich wieder mit andern zusammen «live» ein Konzert zu erleben.

 

Am zweiten Konzert am Sonntag, 27.3.22 musizierte Alissia Milena und gestaltet mit verschiedenen Instrumenten und ihren Liedern einen wunderschönen Konzertabend.

Im kurzweiligen Programm spielte die Musikerin Instrumtalstücke auf der keltischen Harfe, einer speziellen Handharmonika und auf der Gitarre. Weiter sang Alissia Milena selber geschriebenen Lieder und traditionelle Volkslieder. Mit ihrer Stimme und den schönen Melodien bewegte sie die Herzen und s’Gmüät der Zuhörerinnen und Zuhörer.

 

Wir freuten uns am Ende des Konzerts mit der Kollekte für das diesjährige Fastenaktion-Projekt in Guatemala zu sammeln.

 

Felix Koch

 

 
 

 

 
 
 

Rückblick Mittefastenfeuer

Am Freitag, 25. März fand das traditionelle Mittefastenfeuer statt, das wiederum von Firmand:innen unserer Pfarrei durchgeführt wurde. Insgesamt wurden etwa 25 Pfarreiangehörige vom knisternden Feuer angelockt. Das Mittefastenfeuer ist ein kleines Fest zur Mitte der Fastenzeit. Dazu gehört auch ein kleines Fastenbrechen. Bei Wurst, Grillkäse und Getränken konnte man sich gemütlich austauschen, und einen schönen Frühlingsabend am Feuer geniessen.

 

Anna Furger

 

 

 

 
 

 

 
 
 

Versöhnungsweg der Viertklässler

Fünfzig 4.-Klass-Kinder haben sich zwischen dem 16. und 18. März mit ihren Begleitpersonen auf den Versöhnungsweg im Pfarreizentrum begeben. Dieser stand dieses Jahr unter dem Motto «Ihr seid das Salz der Erde» nach dem bekannten Zitat aus Mt 5,13. An verschiedenen Stationen machten sie sich Gedanken über sich selbst, über ihr Verhalten gegenüber ihren Mitmenschen und der Schöpfung. Ebenfalls reflektierten sie ihr Verhältnis zu Gott und beendeten den Weg dann mit einem Abschlussgespräch bei Thomas Meli oder Anna Furger.

 

Zum Abschluss durften sie dann ihre eigene Salzmühle verzieren.

Mit ihren Familienangehörigen besuchten die Kinder dann am 19. März den Versöhnungsgottesdienst, wo sie das Sakrament der Versöhnung erhalten haben. Sie bereicherten den Gottesdienst mit ihren eigenen Beiträgen und Gedanken. So erzählten sie beispielsweise, für was Salz alles gut sein kann und wo Salz aber auch schmerzen kann. Ohne Salz geht’s nicht, zu viel Salz ist auch nicht gut – die gesunde Mischung machts aus.

 

Nach dem Gottesdienst durften sie dann ihre eigene, nun gefüllte Salzmühle als Erinnerung an das Sakrament der Versöhnung mit nachhause nehmen.

 

Andrea Dahinden

 

 
 
 
 

Konzert mit «üs drü»

Ja, dieses Konzerterlebnis am Sonntagabend, 13. März in unserer Kirche war jetzt wirklich mal wieder «Eppis Guäts firs Gmüät»! 

 

Ich war bestimmt nicht die Einzige, bei der diese schönen und verspielten Melodien Erinnerungen an vergangene Reisen weckte. Da erschienen vor meinem inneren Auge zum Beispiel Bilder von Katalonien, Frankreich und exotischeren Ländern. «Garnicht so ‘ländlerlastig’ wie ich erwartet hatte» - war einer meiner ersten Gedanken. 

Ein schönes Erlebnis, wie die «drü» es schaffen mit ihren klassisch volkstümlichen Instrumenten eben genau diese üblichen Erwartungen und das Schubladendenken aufzubrechen und das Publikum mit ungeahnten Melodien und Tempowechseln abzuholen und zu begeistern!

 

Herzlichen Dank an «üs drü» – namentlich Jörg Wallimann, Turi Wolfisberg und Erhard Unternährer – für diese spannende, musikalische Reise aus ihrem Programm «sächs Bei» !

 

Mehr als 1'000 Franken wurden dank dieses Konzerts für das Fastenaktion-Projekt in Guatemala gespendet - das Seelsorgeteam bedankt sich ganz herzlich beim Publikum und bei «üs drü», die zu Gunsten dieser Aktion auf ihr Honorar verzichtet haben!

 

Claudia Wieland

 

 

 

 
 

 

 
 
 

200-Jahr-Jubiläum der Pfarrkirche Alpnach: Was bleibt?

Die Pfarrei Alpnach feierte im Jahr 2021 mit verschiedenen Anlässen das Jubiläum der Pfarrkirche. Leider mussten einige Veranstaltungen abgesagt werden. Die geplante Pfarrei-Landsgemeinde im Frühjahr fiel der Pandemie zum Opfer.

Um den Puls des Volkes trotzdem zu spüren, wurden in verschiedenen Gruppierungen, Vereinen und Kleingruppen Gespräche und Befragungen durchgeführt. Die Resultate wurden von einer Steuergruppe ausgewertet und mit dem Leitbild der Pfarrei verglichen. Ein Dokument fasst mit sieben Kernaussagen und Zielen die Ergebnisse zusammen. An der Klausurtagung des Pfarreirates, des Kirchgemeinderates und des Seelsorgeteams im Januar 2022 wurde über die Umsetzung diskutiert und eine Prioritätenliste erstellt.

Spannende Themen sind im «Postulat der Alpnacher Pfarrei-Landsgemeinde» festgehalten:

 

  • Offene und lebendige Pfarrei

Übereinstimmend wünschen die Vereine und Gruppierungen, dass die Pfarrei Alpnach weiterhin eine offene und lebendige Pfarrei bleibt. Das breite und vielseitige Angebot wird sehr geschätzt. Eine Vernetzung innerhalb der Gemeinde und über die Gemeindegrenzen hinaus soll gefördert werden. Kirchliche Traditionen und zukunftsweisende Projekte müssen weiterleben.

 

  • Freiwillige prägen das Bild der Kirche

Viele Kernaussagen unterstreichen die Wichtigkeit der Freiwilligenarbeit in der Kirche. Eine Kirche ohne die Freiwilligen ist undenkbar und macht auch keinen Sinn. Kirchgemeinderat, Pfarreirat und Seelsorgeteam haben beschlossen, den «Ist-Zustand» der Freiwilligenarbeit zu untersuchen und Konzept für die Zukunft der Freiwilligenarbeit zu erarbeiten.

 

  • Zusammenarbeit

Eine Herausforderung der Kirche ist die Zusammenarbeit verschiedener Pfarreien. Heute sind Menschen weniger an eine Pfarrei oder Gemeinde gebunden. Menschen sind mobil und besuchen Angebote an verschiedenen Orten. Eine Zusammenarbeit mit anderen Pfarreien macht deshalb nicht nur wegen dem Personalmangel einen Sinn, sondern kann auch einen «Mehrwert» für die Pfarreiangehörigen sein. Die Pfarrei Alpnach wurde vom Bistum aufgefordert, eine Zusammenarbeit mit der Pfarrei Ennetmoos zu prüfen. In diesem Jahr werden sich die verschiedenen Räte der Pfarreien für Gespräche treffen, einen Terminplan erstellen und die Chancen und Grenzen der Zusammenarbeit auflisten.

 

  • Engagement für die Menschen

Das soziale Engagement der Pfarrei ist wichtig. Die Umsetzung dieses Engagements muss fortlaufend den aktuellen Bedürfnissen angepasst werden. Zurzeit bearbeitet eine kantonale Arbeitsgruppe das Thema. In der Pfarrei wollen wir regelmässig unser Engagement reflektieren und weiterentwickeln.

 

  • Weitergabe des Glaubens

Immer öfters wird vom «religiösen Analphabetismus» berichtet. Die Weitergabe des christlichen Glaubens geschieht nicht mehr automatisch. Neue Angebote im Bereich des Religionsunterrichts und der Pfarreiarbeit sollen die Weitergabe des Glaubens fördern.

 

  • Den Glauben feiern

Feiern und Beten sind der Kern des Pfarreilebens. Die Pfarrei Alpnach hat ein vielfältiges und volksnahes Angebot an Gottesdiensten. Das Feiern der Feste im Kirchenjahr ist grundlegend. Eine Herausforderung der Zukunft wird sein, den verschiedenen Bedürfnissen und Erwartungen gerecht zu werden. Wir möchten in den nächsten Jahren verschiedene Angebote der Kirchenmusik und generationenübergreifende Projekte initiieren.

 

  • Sichtbar sein

Regelmässig wird über das Pfarreileben im Pfarreiblatt und «Alpnacher Blettli» berichtet. Die Medienlandschaft ist in einem grossen Umbruch. Neue Informationskanäle und Medien werden wichtig. Dieser Entwicklung möchten wir Rechnung tragen und unser Pfarreileben auf verschiedenen Wegen «sichtbar machen».

 

Postulat der Alpnacher Pfarrei-Landsgemeinde 2021

Das Postulat der Alpnacher Landsgemeinde finden Sie auf unserer Homepage unter dem Link: www.pfarrei-alpnach.ch

Die Resultate der Alpnacher Pfarrei -Landsgemeinde sind zukunftsweisend und umsetzbar. Die Steuer-gruppe schaut gerne auf den spannenden Prozess zurück. Die Pfarrei bekommt mit dem Postulat ein gutes Hilfsmittel für die Entwicklung des Pfarreilebens und die Umsetzung unseres Leitbildes. Unser 200Jahr-Jubiläum ist nicht Geschichte, sondern lädt uns zum Planen der nächsten 200 Jahre ein.

Wir danken allen Beteiligten für die Mitarbeit und freuen uns auf die Umsetzung.

 

Steuergruppe: Heidi Hollenstein, Prisca Durrer, Daniel Albert, Felix Koch und Silvia Huber (externe Projektbegleitung)