Rückblick Pfarreileben

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Advents- und Weihnachtszeit unter coronabedingten Vorgaben

 
 

Die vom Bund und Kanton vorgegebene Beschränkung der Personenzahl, die an Gottesdiensten teilnehmen darf, stellte das Seelsorgeteam vor eine knifflige Aufgabe: Wie mit 30 Personen pro Gottesdienst Advent und Weihnachten feiern?

 

Die Idee der offenen Kirche wurde geboren. An allen vier Sonntagen im Advent gab es von 08.00 bis 11.00 Uhr im Halbstundentakt ein liturgisches Angebot. Zweimal Musik, Stille, Segensgebet; zweimal Bibeltext mit Kurzpredigt und Segensgebet; zweimal Eucharistiefeier ohne Predigt. Im Pfarreizentrum war das Chiläkafi ab 08.30 Uhr offen als Warte- und Begegnungsort, wenn in der Kirche bereits 30 Personen ein liturgisches Angebot besuchten. Dieses System verhinderte mit Erfolg, dass keine Leute vor der Kirchentüre abgewiesen werden mussten. Sie konnten die Zeit bis zum nächsten Angebot bei einem Schwatz im Chiläkafi verbringen. Die offene Kirche mit dem Halbstundentakt hat an jedem Adventssonntag eine weit grössere Schar von Personen in die Kirche gebracht, als wenn nur 30 Personen um 09.30 Uhr den Sonntagsgottesdienst hätten mitfeiern können.   

 

Was soll mit dem beliebten Rorate geschehen? Es war klar, dass der Rorategottesdienst jeweils am Mittwochmorgen und das gemeinsame Frühstück im Pfarreizentrum in der bisherigen Form im Corona-Jahr nicht stattfinden konnte. So entstand die Idee des Roratemorgens mit dem Weihnachtszug. Jeden Mittwoch zwischen 06.00 und 8.00 Uhr konnten Kinder und Erwachsene individuell in die mit Kerzen erhellte Kirche kommen und die Stille und das Ambiente geniessen. Musikalische Beiträge steigerten die Feierlichkeit. Jede Woche wurde der Weihnachtszug um einen Wagen länger und jeder Wagen war nach einem Thema gestaltet mit Geschichten und Bastelarbeiten zum Mitnehmen.

 

Zum Beginn der Adventszeit wuchs vor der Pfarrkirche de Chiläwald heran. Nachts leuchtete er weitherum und erfreute viele Vorübergehende. Von Woche zu Woche wurden die Bäume dichter und farbiger. Viele Kinder (und vielleicht auch ein paar Erwachsene) brachten die gebastelten Sachen des Weihnachtszuges von zu Hause mit und hängten sie im Chiläwald an die Tannenbäume. Beim näheren Hinschauen entdeckte man wahre Kunstwerke.

 

Im Stationenweg am heiligen Abend ging es darum, in die Weihnachtsgeschichte einzutauchen und sie einmal auf ganz andere Weise zu erfahren. Nach einer kurzen Begrüssung bei der ersten Station machten sich die Familien auf den Weg zur Kirche. Doch sie standen vor verschlossener Tür, wie es auch Josef und Maria bei der Herbergensuche erleben mussten. Aber Weihnachten ist das Fest der Hoffnung; darum durften alle ein Hoffnungslicht anzünden und sich dazu überlegen, welche Türe für einen selbst aufgehen soll.

Um Licht ging es auch bei der nächsten Station. Die Weihnachtsgeschichte erzählt von einem hellen Stern, der die Geburt Jesu anzeigt. Auch die Familien durften ein bisschen Sternenglanz mitnehmen, denn es ging darum, eine Kerze in Form eines Sterns zu giessen.

Beim letzten Posten ging es dann doch noch in die Kirche, wo alle die Krippe bestaunen konnten. Pastoralassistentin Anna Furger und ich waren in der Kirche und erzählten individuell über die Geburt Jesu und das Weihnachtsfest.

 

Unter den gegebenen Umständen empfand ich die verschiedenen Anlässe der vergangenen Adventszeit schön, bereichernd und kreativ. Gerade weil sie so ganz anders waren als gewohnt. Es gab mehr Begegnungen mit persönlichem Austausch.

Pfarrer Thomas Meli     

 
 
 
 

Impressionen aus unserem Chiläwald

 
 

 

 

 

 
 

 

 
 
 

Das Friedenslicht ist da!

Am Sonntag, 13. Dezember konnte eine Alpnacher Zweierdelegation das Friedenslicht in Luzern abholen.

Das Friedenslicht stammt aus Jesus' Geburtsort Betlehem und gelangte via Linz nach Luzern, wo es in zahlreiche Pfarreien weitergetragen wird.

 

Nun können auch Sie ihr persönliches Licht des Friedens in der Pfarrkirche beim linken Seitenaltar individuell abholen. Bringen Sie dazu eine eigene Laterne mit.

 

Nähere Informationen zu diesem schönen Brauch finden Sie auf: www.friedenslicht.ch

 

«Ein kleines Licht anzünden ist nicht viel,
aber wenn es alle tun, wird es heller.

 

 

oben: Pfarreiräte haben für das Friedenslicht ein ansprechendes Plätzli gestaltet.

 

rechts: Pfarrer Meli holt das Friedenslicht in Luzern ab.

 

 
 

 

 
 
 

Tagesausflug nach Einsiedeln

Als Ersatz für die abgesagte Landeswallfahrt, hat sich eine kleine Gruppe Erstkommunikanten gemeinsam mit ihren Eltern am 9.12. auf den Weg nach Einsiedeln gemacht. Dort wurde die Klosterkirche mit der schwarzen Madonna und anschliessend auch das Diorama (grösste Krippe der Welt mit einer authentischen Nachbildung der damaligen Landschaft) besucht. Es war ein schöner und stimmungsvoller Winternachmittag im verschneiten Einsiedeln.

 

 

 
 

 

 
 
 

Dä Samiglais z'Bsuäch i dr Pfarrchilä

Dieses Jahr konnte St. Nikolaus die Kinder nicht zu Hause besuchen. Covid-19 machte auch hier einen Strich durch die Rechnung. So hielt er am Sonntag, 6. Dezember Audienz in der Pfarrkirche.

57 Familien nutzten die Gelegenheit und statteten dem Samichlaus einen Besuch ab. Die Verantwortlichen der St.-Nikolaus-Kommission der Kolpingfamilie Alpnach freuen sich über diesen grossen Erfolg. Und St. Nikolaus freut sich jetzt schon auf die Besuche vom nächsten Jahr, die hoffentlich wieder im gewohnten Rahmen stattfinden können.

 

 
 

 

 
 
 

Feierliche Aufnahme der neuen Ministranten

Gross war die Freude und der Stolz in den Augen unserer 11 neuen Ministrantinnen und Ministranten, als Sie am 21. November gemeinsam mit Pfarrer Thomas Meli, vier Ministrantenleitenden und Mini-Präses Christian Gwerder feierlich in die Kirche einzogen um ihre Aufnahme in die Alpnacher Minischar zu zelebrieren. Auch die Eltern freuten sich sichtlich und es kam schnell eine feierliche Stimmung in dieser kleinen Runde auf.

Zum Thema «Miär sind Fiir und Flammä» begleitete Stefan Gwerder die Feier mit schönen Melodien an der Trompete und im Hintergrund flackerte ein virtuelles Feuer auf einer Leinwand. Die Ministrantenleitenden halfen den Neuminis beim Anziehen ihre Ministrantengewänder und jedes Kind entzündete eine symbolische Kerze in der Sandschale. Der Bibeltext wurde mit schönen Illustrationen erzählt und die Neuminis bestanden ihre «Feuerprobe» alle bravourös, indem sie die im Ministrantenkurs gelernten Aufgaben im Gottesdienst umsetzten.

Zum Abschluss wurde allen Mitfeiernden als symbolisches Geschenk ein individualisiertes Zündholzschächteli übergeben.

Unsere neuen Minis heissen: Kim Achermann, Alexandra Egli, Lidia Egli, Marius Eugster, Carmen Imfeld, Aiden Natale, Mattia Spichtig, Valentina Spichtig, Martin Wallimann, Selina Wolf und Therry Zumbühl. Wir freuen uns, dass ihr für die Pfarrei Alpnach im Einsatz steht und wünschen euch viel Freude beim Ministrantendienst in unserer schönen Kirche.

 

Die Neuminis mit Christian Gwerder und Pfarrer Thomas Meli.

 
 

 

 
 
 

Advents-Entdecker-Anlass

Lauter zufriedene „grosse und kleine“ Gesichter verliessen am Sonntag 15. November das Pfarreizentrum, nachdem sie ihre eigene Advents-Entdeckerbox gebastelt hatten. Am Morgen und am Nachmittag durften wir je 8 Familien begrüssen, welche das Angebot der Pfarrei und von entdeckerfamily.ch in Anspruch nahmen. Mit einer Geschichte und dem anschliessenden Lied „Immanuel“ von Andrew Bond wurden die Familien aufs Thema eingestimmt. Und dann gings los: Handwerkliches Geschick war gefragt und für einmal waren sägende und bohrende Töne in den Räumlichkeiten zu hören. Dabei entstanden Josef und Maria mit dem Christkind in der Krippe, Hirten, Schafe und Engel. Auch der Backofen kam zum Einsatz und so durften die Familien neben der Box auch noch ein feines Gebäck mit nachhause nehmen. Eigentlich wäre dies als ein gemeinsames Znüni/Zvieri gedacht gewesen, aber Corona setzte diesem Plan ein Ende. Die mit 1,3kg Inhalt gefüllte Box wartet nun auf ihren ersten Einsatz am ersten Advent. An jedem Adventssonntag werden die Familien in einer Geschichte biblische Personen aus der Weihnachtsgeschichte kennenlernen und auf das Fest von Jesu Geburt vorbereitet.

 

 
 

 

 
 
 

Ein Geschenk für die Pfarrkirche
zum runden Geburtstag

Das Jahr 2021 steht in unserer Pfarrei ganz im Zeichen des 200-Jahr-Jubiläums unserer Pfarrkirche St. Maria Magdalena. Das «Geburtstagskind» hat zu diesem Ereignis am 1. November bereits ein Geschenk erhalten: einen neuen Opferkerzentisch, einen Osterleuchter und je einen Ambo für das Evangeliar und das Fürbitten-Gebetsbuch.

Es sind schlichte, moderne Möbel, die sich in der Form und Farbgebung gut in der Pfarrkirche mit der barocken Ausstattung einfügen. Im Gottesdienst an Allerheiligen wurde die neue Ausstattung erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und eingesegnet. Zur prächtigen zweihundertjährigen Ausstattung unserer Pfarrkirche geben die neuen Möbel jetzt einen zeitgenössischen Akzent, der zu begrüssen ist.

Thomas Meli 

 

 
 

  

 
 
 

Allerheiligen

Die diesjährige Totengedenkfeier am Nachmittag des 1. Novembers fand aufgrund der Pandemie im Freien statt. Pfarrer Thomas Meli und Pastoralassistentin Anna Furger hielten zeitgleich an zwei verschiedenen Standorten auf dem Friedhof kurze Gedenkfeiern für Verstorbene aus unserer Pfarrei, an denen jeweils 50 Personen teilnehmen durften.

Für jede/n Verstorbene/n wurde eine Kerze angezündet und die Angehörigen konnten als Andenken eine Grabkerze, ein Blumenstöckli und einen beschrifteten Guberstein mitnehmen. Im Anschluss fand die Gräbersegnung statt.