Rückblick Pfarreileben

Januar bis Juni 2021

 
 
 

Hilfsaktion der 4. Klasse

Auf dem Dach des Stalls, der in Schoried leider niedergebrannt ist, waren Sonnenkollektoren angebracht, die von der Hitze des Feuers regelrecht «gesprengt» wurden. Der Wind trug die kleinen, glasähnlichen Splitter und Teilchen mit dem Rauch und dem Russ kilometerweit weg, wo sie im Land der umliegenden Bauernhöfe landeten. Durch die Windrichtung war besonders das Gebiet Sattel «enet der kleinen Schliere» betroffen.

Die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse kamen spontan zur Hilfe und leisteten am Freitagnachmittag, 25. Juni während der Religion-Doppellektion einen wertvollen Dienst beim Einsammeln der zahlreichen Splitter auf dem Feld von Familie Langensand. Denn die zerbrechlichen Teilchen können für weidende Tiere tödlich sein. Nicht selbstverständlich ist, dass Thomas Hess die Kinder mit dem Schulbus transportiert hat. Herzlichen Dank!

 

Die Kinder beim Suchen und Einsammeln der Splitter.

 
 

 

 
 
 

So feierten wir die Erstkommunion

Am Wochenende vom 19. und 20. Juni durften 52 Kinder ihre Erstkommunion feiern. Zum Thema «Läbigi Stei fyr s’Huis vo Gott» haben sich die Kinder während eines Jahres auf diese Feier vorbereitet. Gemeinsam mit den Eltern hat jedes Kind ein Steinmannli gebastelt, das dann die Kirche schmückte.

Im Religionsunterricht haben sich die Kinder Gedanken zum «Huis vo Gott» gemacht, und herausgefunden, dass auch sie alle ein Teil davon sind. Im Erstkommuniongottesdienst hat Pfarrer Thomas Meli aus der Bibel vom klugen Hausbau erzählt. Ein Haus braucht einen festen felsigen Grund, der verlässlich ist. Wenn wir unser Herz für Jesus öffnen, können auch wir mit seiner Hilfe zu vertrauenswürdigen und verlässlichen Menschen werden.

Bei herrlichem Wetter konnten die Kinder ihren grossen Tag verbringen und geniessen. Auch die schönen Klänge der Musikgesellschaft Alpnach machten den Tag zu einem besonderen Erlebnis, das alle hoffentlich noch lange in Erinnerung behalten.

 

Von den Kindern selbst gestaltete Erstkommunionkreuzli.

 
 
 
 

Ministrantenanlass «Buiräolümpiadä»

Am 19. Juni trafen sich 20 Ministranten und 8 topmotivierte Ministrantenleitende zur «Buiröolümpiadä». Mit Eifer konnten sich die Kinder in acht Disziplinen messen und hatten viel Spass dabei. Die Posten waren: Stiefelweitwurf, Eiertragen, Trätitraktorparcour, Handschuhmelken, Sackhüpfen, Mundartwörterraten, Alpenblumenmemorie und Holzscheiterstapeln. Die Siegergruppe wurde mit einer Ovischoggi geehrt und alle bekamen ein Schoggistängeli für ihr «Fairplay».

Der sehr gelungene Anlass – der praktisch ohne Zutun des Seelsorgeteams von den Minileitenden organisiert wurde – endete bei viel Gelächter mit einer wilden Wasserschlacht und sorgte für eine herrliche Abkühlung. 

 

Am Posten "Holzscheitstapeln"

 
 

 

 
 
 

Jugendreise Wallis

Als Alternative zur coronabedingt abgesagten Romreise vom 3. bis 7. Juni, wurde die Jugendreise ins Wallis verschoben. Von Brig aus unternahmen die jungen Erwachsenen zahlreiche Ausflüge bei bestem Wetter: Wanderung von Zermatt nach Riffelalp mit wunderbarem Blick aufs Matterhorn, Besichtigung des Lac Souterrain in St. Leonard, Stadtführung in Sitten, Baden im Brigerbad, Führung im Mueseum der Schweizer Garde in Naters, Gottesdienst in der eindrücklichen Felsenkirche in Raron, und und und.

Die Organisation und Durchführung hat wie am Schnürchen geklappt und die aufgestellte Reisegruppe kehrte via Autoverlad Lötschberg mit vielen tollen Eindrücken nach Hause zurück. Der Wunsch nach einer Reise in die ewige Stadt Rom bleibt bestehen. Wer weiss, was in ein paar Jahren passiert.

 

Reisegruppen Jugendreise 2021

 
 
 
 

Eine persönliche Bibel für den weiteren Lebensweg

Einige unserer Sechstklasskinder wünschten sich zum Abschluss von der Primarschule eine eigene Bibel. Im Religionsunterricht haben sie sich immer wieder mit der Handhabung unserer frohen Botschaft beschäftigt, die Entstehung derer und viele Geschichten daraus kennengelernt und darüber philosophiert.

In einer kleinen Feier im Pfarreizentrum, durften die Kinder nun ihre persönliche und gesegnete Bibel von Pfarrer Thomas Meli entgegennehmen.

Wir wünschen unseren Sechstklässlern, dass die Frohe Botschaft sie auf ihrem Lebensweg wohltuend, unterstützend und segnend begleiten wird.

Eure Religionslehrpersonen

 

Pfarrer Meli übergibt die Bibeln den Kindern.

 
 

 

 
 
 

«Die Kirche geht ins Dorf hinaus»

Ein weiteres Projekt im Rahmen des Jubiläums «200 Jahre Pfarrkirche Alpnach»

 

Wer wundert sich nicht – da fehlt in der Kirche eine Bank! Und – vor der Kapelle in Schoried lädt eine Kirchenbank zum Verweilen ein?

Seit dem 11. Mai geht eine Kirchenbank auf Reisen und lädt zu einer Pause ein. An vorbestimmten Daten finden Kirchenbank-Gespräche statt. Walter Wyrsch eröffnete die Reihe mit Gesprächen über «Gott und die Welt». Am Auffahrts-Donnerstag versammelten sich rund 10 Personen vor der Kapelle in Schoried.

 

Für das Gespräch nahm Walter Wyrsch verschiedene Bücher mit. Die Buchreihe «Das Evangelium der Bauern von Solentiname» von Ernesto Cardenal prägte sein Glaube als Jugendlicher und regte eine interessante Diskussion an. Engagiert diskutierten wir über die damalige und heutige Kirche. Mir persönlich wurde wieder neu bewusst, was mich an unserer Kirche fasziniert und wie viele engagierte Menschen die Kirche und meinen Glauben prägen.

 

Felix Koch, Pfarreikoordinator

 

 

OK Kirchenjubiläum von links nach rechts: Walter Wyrsch, Heidi Hollenstein, Felix Koch, Franz Waldispühl, Michael Lüthold

 
 

 

 
 
 

Die Chinderfiir durchs Schuljahr

Am 8. Mai fand die Chinderfiir 2020/2021 ihren Abschluss.

Das vergangene Jahr stand unter dem Thema «Gott erschuf die Erde» und in sieben Feiern wurde je einer der sieben Schöpfungstage genauer angeschaut. Das Leitungsteam bestehend aus 8 Frauen, führte jeweils abwechslungsreich durch die Chinderfiiren, welche von durchschnittlich 20 Kindern der 1.-3.Klasse besucht wurden. Durch das ganze Jahr hindurch, konnten die Kinder ihre eigene Erde/Weltkugel gestalten. Diese wurde von Feier zu Feier mit Wolken, Sonne, Mond und Sternen, Land, Blumen, verschiedenen Tieren und Menschen bestückt. In der letzten Feier wurde dann, wie Gott am siebten Schöpfungstag, geruht und gefeiert, was da Schönes entstanden ist. Die Kinder präsentierten an der letzten Chinderfiir stolz ihre eigenen Kunstwerke, welche nun bei ihnen daheim ein Zuhause finden und an die wunderbare Schöpfungsgeschichte erinnern soll.

 

Die teilnehmenden Kinder mit ihren selbst gebastelten Weltkugeln.

 
 

 

 
 
 

Rückblick Einsiedeln

Gerne wären unsere Erstkommunionkinder am 4. Mai auf der Landeswallfahrt nach Einsiedeln dabei gewesen. Doch auch dieser Anlass fiel den Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zum Opfer.

Stellvertretend für alle Pfarreiangehörigen war eine Delegation von vier Personen mit Regierungsvertretern in Einsiedeln. Und sie sind nicht mit leeren Händen zurückgekommen. Das Dekanat hat jedem Kind ein Säckli mit den beliebten Holebänzä geschenkt. Die Kinder haben sich sehr darüber gefreut und sind durch die süsse Leckerei vielleicht dazu angespornt, Einsiedeln auf eigene Faust zu entdecken.

 

Pastoralassistentin Anna Furger mit einem Säckli der Einsiedler Spezialität.

 
 

 

 
 
 

Firmung 2021

Unter Einhaltung der geltenden Schutzmassnahmen, wurde am Samstag, 1. Mai in Alpnach Firmung gefeiert. In zwei Gottesdiensten um 15 und 17 Uhr empfingen jeweils 12 junge Erwachsene das Sakrament der Firmung durch Abt Christian Meyer aus Engelberg. Die Gottesdienste standen unter dem Motto «Uiftankä».  

Mit viel Einfallsreichtum und Kreativität, setzten die insgesamt 24 Firmlinge das gewählte Motto in der Pfarrkirche um. So zierten Blumen in Energydrink-Dosen die Kirchenbänke und passende, dekorative Elemente wie eine alte Tanksäule, ein Benzinfass, ein Töffli und eine Sonne aus Holz ergänzten den Kirchenraum. Mit Rollenspielen, dem Votragen von Gedanken und passender Musik, wirkten die Firmanden auch in der Gestaltung der Gottesdienste mit. 

Trotz Maskenpflicht und einer kleinen Anzahl zugelassener Personen pro Gottesdienst, überwiegte die Freude an diesem besonderen Tag und die Feiern wurden als schön und würdig empfunden. 

Anstelle des sonst üblichen Apéros gratulierte die Kirchgemeinde den Firmanden mit der Übergabe eines Gastro-Konsumationsgutscheins. Wenn es die Umstände zulassen, findet am 25. Juni ein Treffen mit den neu gefirmten jungen Menschen statt. 

 

Firmfeier am 1. Mai in der Pfarrkirche Alpnach

 
 
 
 

Eine Pfarrei ohne Ehrenamtliche?! Unmöglich! 

28 Jahre. Das ist die zusammengezählte Zeit, welche Mirjam Rüttimann, Julia Keller Corina Bucher und Michael Lüthold im Firmbegleitteam tatkräftig mitgewirkt haben.

Im Sommer werden Michael nach 11, Mirjam und Corina nach je 6 und Julia nach 5 Jahren ihre Ehrenämter an den Nagel hängen.

 

  • "Das Team ist nach wie vor grossartig und gefallen würde es mir eigentlich immer noch, aber nach 11 Jahren wird’s für mich langsam Zeit", meint Michael.
  • "Ich bin dankbar für das gemütliche Beisammensein, die angeregten Gespräche und die stets super vorbereiteten Sitzungen und Anlässe. Es hat Spass gemacht!", so Julia.
  • "Im Herbst beginne ich eine Weiterbildung. Deshalb habe ich für die schöne und bereichernde Aufgabe als Firmbegleiterin zu wenig Zeit", erklärt Corina.
  • "Ich habe noch nie so viel über die Kirche und den Glauben gelernt und erfahren wie in dieser Zeit", erklärt Mirjam.

 

Michael wird auch nach der Zeit im Firmbegleitteam mit Jugendlichen zu tun haben. Neu darf er Lernende betreuen, da er kürzlich den Berufsbildnerkurs abgeschlossen hat. Wir von der Pfarrei Alpnach sind uns gewiss, dass sich diese Lernenden mit Michael glücklich schätzen dürfen. Wir hoffen, dass Michael die vielen Erfahrungen die er als Firmbegleiter gemacht hat, in seine neue berufliche Aufgabe einfliessen lassen kann.

 

Julia hat nach der Rückkehr ihrer Weltreise weiterhin im Firmbegleitteam mitgewirkt. Nun wird sie eine berufsbegleitende Ausbildung starten.

 

Auch Corina geht nebst ihrer Arbeit eine Weiterbildung im Herbst an, die es für sie unmöglich macht, nebenbei als Firmbegleiterin mitzuwirken.

 

Mirjam ist vor ein paar Jahren von Alpnach weggezogen was den Bezug zur Alpnacher Jugend etwas erschwert.

Vor ihrer Zeit als Firmbegleiterin war Mirjam mehrere Jahre im Ministrantenteam aktiv und hat einige Ministrantenlager organisiert.

 

Michael, Julia, Corina und Mirjam sind lebhafte Beispiele, die deutlich aufzeigen, dass eine gut funktionierende Pfarrei auf Ehrenamtliche angewiesen ist.

 

Von ganzem Herzen dankt das Pfarreiteam den vieren für ihren langjährigen Einsatz für die Jugend, die Kirche von Morgen.

 

von links: Julia Keller, Mjriam Rüttimann, Corina Bucher und Michael Lüthold

 

 

 
 

 

 
 
 

Aufnahmefeier Blauring und Jungwacht

Im speziell gestalteten Samstagabendgottesdienst am 24. April, wurden rund 30 Kinder in unsere Jugendvereine aufgenommen.

Am Nachmittag trafen sich die Kinder in den verschiedenen Gruppen zu einer erlebnisreichen Gruppenstunde. Anschliessend versammelten sich Eltern und Kindern vor dem Pfarreizentrum rund um ein Feuer zur Aufnahmefeier mit dem Motto: «Feuer und Flamme».

 

Wir wünschen den neu aufgenommen Kindern «feurige Erlebnisse» in unseren Vereinen und danken den Leiterinnen und Leitern für ihren grossen Einsatz.

 

Felix Koch, Pfarrekoordinator und Präses Jungwacht

 

Neue Jungwacht-Gruppe

 
 

 

 
 
 

Versöhnungsweg Erwachsene

«Wenn Bilder sprechen» – zu diesem Thema wurde der diesjährige Versöhnungsweg vor Ostern gestaltet, der wiederum viele BesucherInnen anlockte. Fünf Stationen zeigten Bilder von bekannten Orten in Alpnach. Beim Einkaufsladen, der Entsorgungsstelle, der Kirche, der Schule und dem Bahnhof konnte man sich Gedanken zu den verschiedensten Lebensbereichen machen.

 

 
 

 

 
 
 

Das höchste kirchliche Fest

Im Gegensatz zum letzten Jahr, fand im Corona-Jahr 2021 das Osterfest zum Glück und unter Auflagen wieder öffentlich statt. Ich für mich ziehe eine positive Bilanz, auch wenn die vielen Feiern in den Kar- und Ostertagen mit vorgängiger Anmeldung im Pfarramt verbunden waren. Die zusätzlichen Gottesdienst-Angebote am Palsonntag, Karfreitag und Osterfest schafften mehr Möglichkeiten für Gottesdienstbesuche. Die Anmeldepflicht stiess bei den meisten Menschen auf Verständnis, verlief diszipliniert und speditiv. Es gab keine Probleme und – zum Glück – auch keine Abweisungen vor der Kirchentür.

 

Der zusätzliche Auferstehungsgottesdienst am Ostermorgen um 05.00 Uhr war schon ein Wagnis. Wer würde zu so früher Stunde einen Gottesdienst besuchen wollen? Nun, 23 Personen wagten es und versammelten sich um punkt 5 Uhr beim brennenden Osterfeuer, um dann in die dunkle Kirche einzuziehen vor die brennende Osterkerze. Von ihr wurde dann das Licht verteilt und es ergab sich dann eine fast mystische, schöne Stimmung. Die kleine Zahl der Feiernden fühlte sich im grossen Raum nicht verloren, sondern geborgen und aufgehoben in der österlichen Freude. Beim Verlassen der Kirche zwitscherten jedenfalls bereits die Vögel und am Horizont kündete sich in schönem orange der Anbruch des Ostersonntags an.

 

«Fyyr und Flammä» lautete das Motto der Kar- und Ostertage in diesem Jahr. In verschiedenen Unterthemen versuchten wir Seelsorger in den Predigten und Gottesdienstgestaltungen vom Palmsonntag bis Ostersonntag auf die Bedeutung von Feuer, Glut und Asche, aber auch von Licht und Wärme im Leben der Menschen hinzuweisen und anhand des Leidens und Sterbens und der Auferstehung von Jesus Christus im Glauben zu vertiefen.

 

Thomas Meli    

 

 
 
 
 

Feuerwache am Karfreitag

«Wachet und betet!» Dazu hat Jesus seine Freunde in der Nacht vor seinem Tode aufgefordert, dazu fordert er uns heute auf: unser «Feuer» für Jesus soll nie erlöschen.

 

Vereine unserer Pfarrei, einzelne Pfarreiangehörige und Familien haben diese Aufforderung in der Nacht vom Hohen Donnerstag auf den Karfreitag angenommen und an der Feuerschale bei der Kirche umgesetzt.

 

Durch die sternenklare, milde Nacht wachten verschiedene Vereinsvertretungen und legten die Scheite nach: Blauring, Kirchenchor Frauengemeinschaft, Ministrantenleitende, Kolping und Jungwacht. Morgens früh um fünf sorgte die erste Familie für das Feuer und bis 11 Uhr waren es 15 Familien, die eine 20-minütige Wacheschicht übernahmen.

 

Wie war wohl die Stimmung am Feuer in dieser Nacht und an diesem Morgen? Welche stillen oder ausgesprochenen Gedanken beschäftigten die kleinen und grossen Feuerhüterinnen und -hüter? Manches wurde mit Kohlestiften auf die «Klagemauer» geschrieben oder gezeichnet, anderes dem Nachthimmel anvertraut.

Eltern konnten die Gelegenheit wahrnehmen, mit ihren Kindern über das Leiden Jesus, über Trauer und Sterben zu sprechen oder einfach miteinander am Feuer zu sitzen und die flackernde Wärme zu geniessen.

 

Vreni von Rotz, Katechetin

 

 
 
 
 

Briefaktion Alterszentrum Allmend

Sie erinnern sich. Im Januar riefen wir dazu auf, den Bewohnerinnen und Bewohnern des Alterszentrums Allmend einen Brief zu schreiben. Hintergrund dieser Aktion war, dass die alten Menschen in den Heimen besonders unter der Isolation der Pandemie zu leiden haben. Im Alterszentrum Allmend wurde diese Aktion freudig zur Kenntnis genommen. Gegen 40 originelle und fantasiereiche Briefe von Menschen jeder Altersgruppe aus unserer Pfarrei haben dann in den letzten Wochen den Weg über das Pfarreisekretariat ins Alterszentrum gefunden.  Sie wurden dort in die Briefkästen verteilt und bereiteten den Adressaten viel Freude.

Ich danke allen herzlich, die sich an dieser gelungenen Aktion beteiligten.

Thomas Meli    

 

 
 

 

 
 
 

«Kaufen Sie doch eine schöne Rose!»

Vielleicht sind Sie am 20. März von Frauen und Männern aus dem Alpnacher Gemeinderat, vom katholischen Kirchengemeinde- oder Pfarreirat, von Firmanden oder Vertretern aus dem Seelsorge-Team genauso angesprochen worden. Wahrscheinlich konnten Sie zu den charmanten RosenverkäuferInnen nicht Nein sagen. Danke herzlich für Ihren Rosenkauf!

 

Sie unterstützen damit wichtige Projekte und Programme für Menschen in Not. Und sie bereiten Freude bei den Beschenkten – sowie weit über die Grenze hinaus: bei den Rosenpflücker/innen und den Kleinbauernfamilien im Süden.

 

Seit Jahren organisieren die drei Hilfswerke Fastenopfer, Brot für alle und Partner sein diesen schweizweiten Rosenaktionstag. Das Seelsorge-Team freut sich und ist dankbar, dass die Aktion in Alpnach, dank der Unterstützung der verschiedenen Ratsmitglieder, Jahr für Jahr durchgeführt werden kann.

 

 

 
 

 

 
 
 

Einpacken der Ostertasche der Gruppe
«Glaube und Familie»

57 Familien bestellten die «Ostertasche-to-go». Die grosse Nachfrage freut uns. In der Tasche sind Material und Ideen für das Feiern der Karwoche und Ostertage daheim in der Familie zusammengestellt. Diese Woche wurden die Taschen «gepackt» und liegen zum Abholen bereit.

 

Helfer der Gruppe «Glaube und Familie» beim Einpacken der bestellten Ostertaschen.

 
 

 

 
 
 

Versöhnungsweg Viertklass-Kinder: 
"Mer gsed nur midem Härz guät!"

Ein bekanntes Zitat von Antoine de Saint-Exupéry. Diesen Satz haben sich 42 Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse auf dem Versöhnungsweg im wahrsten Sinne des Wortes zu Herzen genommen.
Sie sind mit ihren Begleitpersonen durch verschiedene Räume im Pfarreizentrum auf dem Versöhnungsweg gewesen. Auf diesem Weg haben sie sich Gedanken über Herzensangelegenheiten gemacht und sich mit ihrer Begleitperson ausgetauscht. Nicht nur ihr Äusseres sondern auch ihr Inneres, ihr Gewissen haben die Kinder erforscht. So haben sie sich auf den Versöhnungsgottesdienst vorbereitet. In dieser Versöhnungsfeier haben sie das erste Mal das Sakrament der Versöhnung empfangen.
Damit sie auch im Alltag nicht vergessen immer wieder ein Herz für andere zu haben und auch ihrem eigenen Herz gut zu schauen, haben die 4. Klässler/innen auf dem Versöhnungsweg ein Holzbrett mit Kordel vorbereitet. Darauf kam eine "Herzblatt"- Pflanze. Dieses "Herzblatt" hat nun hoffentlich in ihrem Zimmer einen guten Platz bekommen. Sie soll sie an den Versöhnungsweg und die Dinge erinnert, auf welche es im Leben wirklich ankommt.

 

"Mer gsed nur midem Härz guäd!"

 
 
 
 

Rückblick Weltgebetstag vom 2. März

Der Weltgebetstag ist die grösste ökumenische Solidaritätsaktion von Frauen weltweit. Er existiert seit 1887 und bringt Frauen von über 170 Ländern zusammen. Dieses Jahr standen die Frauen aus Vanuatu, einem dörflich geprägten Inselstaat im Südpazifik, im Fokus. Laut einer Studie sind die Frauen aus Vanuatu – trotz ihres beschwerlichen Lebens – die glücklichsten Frauen der Welt und für ihr Lächeln bekannt.
Das Thema der diesjährigen Liturgie lautet: «Auf festen Grund bauen». Nach dem Evangelium über den klugen und törichten Hausbau, haben wir uns Gedanken über unser eigenes Handeln gemacht und auch darüber, was wir alles brauchen, um ein gutes Lebenshaus zu bauen. Auf das anschliessende Zusammensein bei spezifischem Essen aus dem jeweiligen Gastland musste dieses Jahr verzichtet werden. Dafür erhielten alle Mitfeiernden einen Spitzbub als Erinnerung an die Glücklichsten Frauen der Welt.

 

Thema Weltgebetstag 2021: «Auf festen Grund bauen»