Rückblick Pfarreileben

Januar bis Juni 2021

 
 
 

Aufnahmefeier Blauring und Jungwacht

Im speziell gestalteten Samstagabendgottesdienst am 24. April, wurden rund 30 Kinder in unsere Jugendvereine aufgenommen.

Am Nachmittag trafen sich die Kinder in den verschiedenen Gruppen zu einer erlebnisreichen Gruppenstunde. Anschliessend versammelten sich Eltern und Kindern vor dem Pfarreizentrum rund um ein Feuer zur Aufnahmefeier mit dem Motto: «Feuer und Flamme».

 

Wir wünschen den neu aufgenommen Kindern «feurige Erlebnisse» in unseren Vereinen und danken den Leiterinnen und Leitern für ihren grossen Einsatz.

 

Felix Koch, Pfarrekoordinator und Präses Jungwacht

 

Neue Jungwacht-Gruppe

 
 

 

 
 
 

Versöhnungsweg Erwachsene

«Wenn Bilder sprechen» – zu diesem Thema wurde der diesjährige Versöhnungsweg vor Ostern gestaltet, der wiederum viele BesucherInnen anlockte. Fünf Stationen zeigten Bilder von bekannten Orten in Alpnach. Beim Einkaufsladen, der Entsorgungsstelle, der Kirche, der Schule und dem Bahnhof konnte man sich Gedanken zu den verschiedensten Lebensbereichen machen.

 

 
 

 

 
 
 

Das höchste kirchliche Fest

Im Gegensatz zum letzten Jahr, fand im Corona-Jahr 2021 das Osterfest zum Glück und unter Auflagen wieder öffentlich statt. Ich für mich ziehe eine positive Bilanz, auch wenn die vielen Feiern in den Kar- und Ostertagen mit vorgängiger Anmeldung im Pfarramt verbunden waren. Die zusätzlichen Gottesdienst-Angebote am Palsonntag, Karfreitag und Osterfest schafften mehr Möglichkeiten für Gottesdienstbesuche. Die Anmeldepflicht stiess bei den meisten Menschen auf Verständnis, verlief diszipliniert und speditiv. Es gab keine Probleme und – zum Glück – auch keine Abweisungen vor der Kirchentür.

 

Der zusätzliche Auferstehungsgottesdienst am Ostermorgen um 05.00 Uhr war schon ein Wagnis. Wer würde zu so früher Stunde einen Gottesdienst besuchen wollen? Nun, 23 Personen wagten es und versammelten sich um punkt 5 Uhr beim brennenden Osterfeuer, um dann in die dunkle Kirche einzuziehen vor die brennende Osterkerze. Von ihr wurde dann das Licht verteilt und es ergab sich dann eine fast mystische, schöne Stimmung. Die kleine Zahl der Feiernden fühlte sich im grossen Raum nicht verloren, sondern geborgen und aufgehoben in der österlichen Freude. Beim Verlassen der Kirche zwitscherten jedenfalls bereits die Vögel und am Horizont kündete sich in schönem orange der Anbruch des Ostersonntags an.

 

«Fyyr und Flammä» lautete das Motto der Kar- und Ostertage in diesem Jahr. In verschiedenen Unterthemen versuchten wir Seelsorger in den Predigten und Gottesdienstgestaltungen vom Palmsonntag bis Ostersonntag auf die Bedeutung von Feuer, Glut und Asche, aber auch von Licht und Wärme im Leben der Menschen hinzuweisen und anhand des Leidens und Sterbens und der Auferstehung von Jesus Christus im Glauben zu vertiefen.

 

Thomas Meli    

 

 
 
 
 

Feuerwache am Karfreitag

«Wachet und betet!» Dazu hat Jesus seine Freunde in der Nacht vor seinem Tode aufgefordert, dazu fordert er uns heute auf: unser «Feuer» für Jesus soll nie erlöschen.

 

Vereine unserer Pfarrei, einzelne Pfarreiangehörige und Familien haben diese Aufforderung in der Nacht vom Hohen Donnerstag auf den Karfreitag angenommen und an der Feuerschale bei der Kirche umgesetzt.

 

Durch die sternenklare, milde Nacht wachten verschiedene Vereinsvertretungen und legten die Scheite nach: Blauring, Kirchenchor Frauengemeinschaft, Ministrantenleitende, Kolping und Jungwacht. Morgens früh um fünf sorgte die erste Familie für das Feuer und bis 11 Uhr waren es 15 Familien, die eine 20-minütige Wacheschicht übernahmen.

 

Wie war wohl die Stimmung am Feuer in dieser Nacht und an diesem Morgen? Welche stillen oder ausgesprochenen Gedanken beschäftigten die kleinen und grossen Feuerhüterinnen und -hüter? Manches wurde mit Kohlestiften auf die «Klagemauer» geschrieben oder gezeichnet, anderes dem Nachthimmel anvertraut.

Eltern konnten die Gelegenheit wahrnehmen, mit ihren Kindern über das Leiden Jesus, über Trauer und Sterben zu sprechen oder einfach miteinander am Feuer zu sitzen und die flackernde Wärme zu geniessen.

 

Vreni von Rotz, Katechetin

 

 
 
 
 

Briefaktion Alterszentrum Allmend

Sie erinnern sich. Im Januar riefen wir dazu auf, den Bewohnerinnen und Bewohnern des Alterszentrums Allmend einen Brief zu schreiben. Hintergrund dieser Aktion war, dass die alten Menschen in den Heimen besonders unter der Isolation der Pandemie zu leiden haben. Im Alterszentrum Allmend wurde diese Aktion freudig zur Kenntnis genommen. Gegen 40 originelle und fantasiereiche Briefe von Menschen jeder Altersgruppe aus unserer Pfarrei haben dann in den letzten Wochen den Weg über das Pfarreisekretariat ins Alterszentrum gefunden.  Sie wurden dort in die Briefkästen verteilt und bereiteten den Adressaten viel Freude.

Ich danke allen herzlich, die sich an dieser gelungenen Aktion beteiligten.

Thomas Meli    

 

 
 

 

 
 
 

«Kaufen Sie doch eine schöne Rose!»

Vielleicht sind Sie am 20. März von Frauen und Männern aus dem Alpnacher Gemeinderat, vom katholischen Kirchengemeinde- oder Pfarreirat, von Firmanden oder Vertretern aus dem Seelsorge-Team genauso angesprochen worden. Wahrscheinlich konnten Sie zu den charmanten RosenverkäuferInnen nicht Nein sagen. Danke herzlich für Ihren Rosenkauf!

 

Sie unterstützen damit wichtige Projekte und Programme für Menschen in Not. Und sie bereiten Freude bei den Beschenkten – sowie weit über die Grenze hinaus: bei den Rosenpflücker/innen und den Kleinbauernfamilien im Süden.

 

Seit Jahren organisieren die drei Hilfswerke Fastenopfer, Brot für alle und Partner sein diesen schweizweiten Rosenaktionstag. Das Seelsorge-Team freut sich und ist dankbar, dass die Aktion in Alpnach, dank der Unterstützung der verschiedenen Ratsmitglieder, Jahr für Jahr durchgeführt werden kann.

 

 

 
 

 

 
 
 

Einpacken der Ostertasche der Gruppe
«Glaube und Familie»

57 Familien bestellten die «Ostertasche-to-go». Die grosse Nachfrage freut uns. In der Tasche sind Material und Ideen für das Feiern der Karwoche und Ostertage daheim in der Familie zusammengestellt. Diese Woche wurden die Taschen «gepackt» und liegen zum Abholen bereit.

 

Helfer der Gruppe «Glaube und Familie» beim Einpacken der bestellten Ostertaschen.

 
 

 

 
 
 

Versöhnungsweg Viertklass-Kinder: 
"Mer gsed nur midem Härz guät!"

Ein bekanntes Zitat von Antoine de Saint-Exupéry. Diesen Satz haben sich 42 Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse auf dem Versöhnungsweg im wahrsten Sinne des Wortes zu Herzen genommen.
Sie sind mit ihren Begleitpersonen durch verschiedene Räume im Pfarreizentrum auf dem Versöhnungsweg gewesen. Auf diesem Weg haben sie sich Gedanken über Herzensangelegenheiten gemacht und sich mit ihrer Begleitperson ausgetauscht. Nicht nur ihr Äusseres sondern auch ihr Inneres, ihr Gewissen haben die Kinder erforscht. So haben sie sich auf den Versöhnungsgottesdienst vorbereitet. In dieser Versöhnungsfeier haben sie das erste Mal das Sakrament der Versöhnung empfangen.
Damit sie auch im Alltag nicht vergessen immer wieder ein Herz für andere zu haben und auch ihrem eigenen Herz gut zu schauen, haben die 4. Klässler/innen auf dem Versöhnungsweg ein Holzbrett mit Kordel vorbereitet. Darauf kam eine "Herzblatt"- Pflanze. Dieses "Herzblatt" hat nun hoffentlich in ihrem Zimmer einen guten Platz bekommen. Sie soll sie an den Versöhnungsweg und die Dinge erinnert, auf welche es im Leben wirklich ankommt.

 

"Mer gsed nur midem Härz guäd!"

 
 
 
 

Rückblick Weltgebetstag vom 2. März

Der Weltgebetstag ist die grösste ökumenische Solidaritätsaktion von Frauen weltweit. Er existiert seit 1887 und bringt Frauen von über 170 Ländern zusammen. Dieses Jahr standen die Frauen aus Vanuatu, einem dörflich geprägten Inselstaat im Südpazifik, im Fokus. Laut einer Studie sind die Frauen aus Vanuatu – trotz ihres beschwerlichen Lebens – die glücklichsten Frauen der Welt und für ihr Lächeln bekannt.
Das Thema der diesjährigen Liturgie lautet: «Auf festen Grund bauen». Nach dem Evangelium über den klugen und törichten Hausbau, haben wir uns Gedanken über unser eigenes Handeln gemacht und auch darüber, was wir alles brauchen, um ein gutes Lebenshaus zu bauen. Auf das anschliessende Zusammensein bei spezifischem Essen aus dem jeweiligen Gastland musste dieses Jahr verzichtet werden. Dafür erhielten alle Mitfeiernden einen Spitzbub als Erinnerung an die Glücklichsten Frauen der Welt.

 

Thema Weltgebetstag 2021: «Auf festen Grund bauen»