Rückblick Pfarreileben

Juli bis Dezember 2020

 
 
 

Advents- und Weihnachtszeit unter coronabedingten Vorgaben

 
 

Die vom Bund und Kanton vorgegebene Beschränkung der Personenzahl, die an Gottesdiensten teilnehmen darf, stellte das Seelsorgeteam vor eine knifflige Aufgabe: Wie mit 30 Personen pro Gottesdienst Advent und Weihnachten feiern?

 

Die Idee der offenen Kirche wurde geboren. An allen vier Sonntagen im Advent gab es von 08.00 bis 11.00 Uhr im Halbstundentakt ein liturgisches Angebot. Zweimal Musik, Stille, Segensgebet; zweimal Bibeltext mit Kurzpredigt und Segensgebet; zweimal Eucharistiefeier ohne Predigt. Im Pfarreizentrum war das Chiläkafi ab 08.30 Uhr offen als Warte- und Begegnungsort, wenn in der Kirche bereits 30 Personen ein liturgisches Angebot besuchten. Dieses System verhinderte mit Erfolg, dass keine Leute vor der Kirchentüre abgewiesen werden mussten. Sie konnten die Zeit bis zum nächsten Angebot bei einem Schwatz im Chiläkafi verbringen. Die offene Kirche mit dem Halbstundentakt hat an jedem Adventssonntag eine weit grössere Schar von Personen in die Kirche gebracht, als wenn nur 30 Personen um 09.30 Uhr den Sonntagsgottesdienst hätten mitfeiern können.   

 

Was soll mit dem beliebten Rorate geschehen? Es war klar, dass der Rorategottesdienst jeweils am Mittwochmorgen und das gemeinsame Frühstück im Pfarreizentrum in der bisherigen Form im Corona-Jahr nicht stattfinden konnte. So entstand die Idee des Roratemorgens mit dem Weihnachtszug. Jeden Mittwoch zwischen 06.00 und 8.00 Uhr konnten Kinder und Erwachsene individuell in die mit Kerzen erhellte Kirche kommen und die Stille und das Ambiente geniessen. Musikalische Beiträge steigerten die Feierlichkeit. Jede Woche wurde der Weihnachtszug um einen Wagen länger und jeder Wagen war nach einem Thema gestaltet mit Geschichten und Bastelarbeiten zum Mitnehmen.

 

Zum Beginn der Adventszeit wuchs vor der Pfarrkirche de Chiläwald heran. Nachts leuchtete er weitherum und erfreute viele Vorübergehende. Von Woche zu Woche wurden die Bäume dichter und farbiger. Viele Kinder (und vielleicht auch ein paar Erwachsene) brachten die gebastelten Sachen des Weihnachtszuges von zu Hause mit und hängten sie im Chiläwald an die Tannenbäume. Beim näheren Hinschauen entdeckte man wahre Kunstwerke.

 

Im Stationenweg am heiligen Abend ging es darum, in die Weihnachtsgeschichte einzutauchen und sie einmal auf ganz andere Weise zu erfahren. Nach einer kurzen Begrüssung bei der ersten Station machten sich die Familien auf den Weg zur Kirche. Doch sie standen vor verschlossener Tür, wie es auch Josef und Maria bei der Herbergensuche erleben mussten. Aber Weihnachten ist das Fest der Hoffnung; darum durften alle ein Hoffnungslicht anzünden und sich dazu überlegen, welche Türe für einen selbst aufgehen soll.

Um Licht ging es auch bei der nächsten Station. Die Weihnachtsgeschichte erzählt von einem hellen Stern, der die Geburt Jesu anzeigt. Auch die Familien durften ein bisschen Sternenglanz mitnehmen, denn es ging darum, eine Kerze in Form eines Sterns zu giessen.

Beim letzten Posten ging es dann doch noch in die Kirche, wo alle die Krippe bestaunen konnten. Pastoralassistentin Anna Furger und ich waren in der Kirche und erzählten individuell über die Geburt Jesu und das Weihnachtsfest.

 

Unter den gegebenen Umständen empfand ich die verschiedenen Anlässe der vergangenen Adventszeit schön, bereichernd und kreativ. Gerade weil sie so ganz anders waren als gewohnt. Es gab mehr Begegnungen mit persönlichem Austausch.

Pfarrer Thomas Meli     

 
 
 
 

Impressionen aus unserem Chiläwald

 
 

 

 

 

 
 

 

 
 
 

Das Friedenslicht ist da!

Am Sonntag, 13. Dezember konnte eine Alpnacher Zweierdelegation das Friedenslicht in Luzern abholen.

Das Friedenslicht stammt aus Jesus' Geburtsort Betlehem und gelangte via Linz nach Luzern, wo es in zahlreiche Pfarreien weitergetragen wird.

 

Nun können auch Sie ihr persönliches Licht des Friedens in der Pfarrkirche beim linken Seitenaltar individuell abholen. Bringen Sie dazu eine eigene Laterne mit.

 

Nähere Informationen zu diesem schönen Brauch finden Sie auf: www.friedenslicht.ch

 

«Ein kleines Licht anzünden ist nicht viel,
aber wenn es alle tun, wird es heller.

 

 

oben: Pfarreiräte haben für das Friedenslicht ein ansprechendes Plätzli gestaltet.

 

rechts: Pfarrer Meli holt das Friedenslicht in Luzern ab.

 

 
 

 

 
 
 

Tagesausflug nach Einsiedeln

Als Ersatz für die abgesagte Landeswallfahrt, hat sich eine kleine Gruppe Erstkommunikanten gemeinsam mit ihren Eltern am 9.12. auf den Weg nach Einsiedeln gemacht. Dort wurde die Klosterkirche mit der schwarzen Madonna und anschliessend auch das Diorama (grösste Krippe der Welt mit einer authentischen Nachbildung der damaligen Landschaft) besucht. Es war ein schöner und stimmungsvoller Winternachmittag im verschneiten Einsiedeln.

 

 

 
 

 

 
 
 

Dä Samiglais z'Bsuäch i dr Pfarrchilä

Dieses Jahr konnte St. Nikolaus die Kinder nicht zu Hause besuchen. Covid-19 machte auch hier einen Strich durch die Rechnung. So hielt er am Sonntag, 6. Dezember Audienz in der Pfarrkirche.

57 Familien nutzten die Gelegenheit und statteten dem Samichlaus einen Besuch ab. Die Verantwortlichen der St.-Nikolaus-Kommission der Kolpingfamilie Alpnach freuen sich über diesen grossen Erfolg. Und St. Nikolaus freut sich jetzt schon auf die Besuche vom nächsten Jahr, die hoffentlich wieder im gewohnten Rahmen stattfinden können.

 

 
 

 

 
 
 

Feierliche Aufnahme der neuen Ministranten

Gross war die Freude und der Stolz in den Augen unserer 11 neuen Ministrantinnen und Ministranten, als Sie am 21. November gemeinsam mit Pfarrer Thomas Meli, vier Ministrantenleitenden und Mini-Präses Christian Gwerder feierlich in die Kirche einzogen um ihre Aufnahme in die Alpnacher Minischar zu zelebrieren. Auch die Eltern freuten sich sichtlich und es kam schnell eine feierliche Stimmung in dieser kleinen Runde auf.

Zum Thema «Miär sind Fiir und Flammä» begleitete Stefan Gwerder die Feier mit schönen Melodien an der Trompete und im Hintergrund flackerte ein virtuelles Feuer auf einer Leinwand. Die Ministrantenleitenden halfen den Neuminis beim Anziehen ihre Ministrantengewänder und jedes Kind entzündete eine symbolische Kerze in der Sandschale. Der Bibeltext wurde mit schönen Illustrationen erzählt und die Neuminis bestanden ihre «Feuerprobe» alle bravourös, indem sie die im Ministrantenkurs gelernten Aufgaben im Gottesdienst umsetzten.

Zum Abschluss wurde allen Mitfeiernden als symbolisches Geschenk ein individualisiertes Zündholzschächteli übergeben.

Unsere neuen Minis heissen: Kim Achermann, Alexandra Egli, Lidia Egli, Marius Eugster, Carmen Imfeld, Aiden Natale, Mattia Spichtig, Valentina Spichtig, Martin Wallimann, Selina Wolf und Therry Zumbühl. Wir freuen uns, dass ihr für die Pfarrei Alpnach im Einsatz steht und wünschen euch viel Freude beim Ministrantendienst in unserer schönen Kirche.

 

Die Neuminis mit Christian Gwerder und Pfarrer Thomas Meli.

 
 

 

 
 
 

Advents-Entdecker-Anlass

Lauter zufriedene „grosse und kleine“ Gesichter verliessen am Sonntag 15. November das Pfarreizentrum, nachdem sie ihre eigene Advents-Entdeckerbox gebastelt hatten. Am Morgen und am Nachmittag durften wir je 8 Familien begrüssen, welche das Angebot der Pfarrei und von entdeckerfamily.ch in Anspruch nahmen. Mit einer Geschichte und dem anschliessenden Lied „Immanuel“ von Andrew Bond wurden die Familien aufs Thema eingestimmt. Und dann gings los: Handwerkliches Geschick war gefragt und für einmal waren sägende und bohrende Töne in den Räumlichkeiten zu hören. Dabei entstanden Josef und Maria mit dem Christkind in der Krippe, Hirten, Schafe und Engel. Auch der Backofen kam zum Einsatz und so durften die Familien neben der Box auch noch ein feines Gebäck mit nachhause nehmen. Eigentlich wäre dies als ein gemeinsames Znüni/Zvieri gedacht gewesen, aber Corona setzte diesem Plan ein Ende. Die mit 1,3kg Inhalt gefüllte Box wartet nun auf ihren ersten Einsatz am ersten Advent. An jedem Adventssonntag werden die Familien in einer Geschichte biblische Personen aus der Weihnachtsgeschichte kennenlernen und auf das Fest von Jesu Geburt vorbereitet.

 

 
 

 

 
 
 

Ein Geschenk für die Pfarrkirche
zum runden Geburtstag

Das Jahr 2021 steht in unserer Pfarrei ganz im Zeichen des 200-Jahr-Jubiläums unserer Pfarrkirche St. Maria Magdalena. Das «Geburtstagskind» hat zu diesem Ereignis am 1. November bereits ein Geschenk erhalten: einen neuen Opferkerzentisch, einen Osterleuchter und je einen Ambo für das Evangeliar und das Fürbitten-Gebetsbuch.

Es sind schlichte, moderne Möbel, die sich in der Form und Farbgebung gut in der Pfarrkirche mit der barocken Ausstattung einfügen. Im Gottesdienst an Allerheiligen wurde die neue Ausstattung erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und eingesegnet. Zur prächtigen zweihundertjährigen Ausstattung unserer Pfarrkirche geben die neuen Möbel jetzt einen zeitgenössischen Akzent, der zu begrüssen ist.

Thomas Meli 

 

 
 

  

 
 
 

Allerheiligen

Die diesjährige Totengedenkfeier am Nachmittag des 1. Novembers fand aufgrund der Pandemie im Freien statt. Pfarrer Thomas Meli und Pastoralassistentin Anna Furger hielten zeitgleich an zwei verschiedenen Standorten auf dem Friedhof kurze Gedenkfeiern für Verstorbene aus unserer Pfarrei, an denen jeweils 50 Personen teilnehmen durften.

Für jede/n Verstorbene/n wurde eine Kerze angezündet und die Angehörigen konnten als Andenken eine Grabkerze, ein Blumenstöckli und einen beschrifteten Guberstein mitnehmen. Im Anschluss fand die Gräbersegnung statt.

 

 
 

  

 
 
 

Städerchilbi

Freude kam auf, als am Sonntag, 18. Oktober die Glocken der Kapelle St. Josef den Gottesdienst um 09.30 Uhr einläuteten: «Hit isch Städerchilbi»!

Obwohl dieses Jahr alles anders ist und der Chilbibetrieb nicht durchgeführt werden konnte, feierten viele Gottesdienstbesucher zusammen mit Pastoralassistetin Anna Furger ein schönes Kirchweihfest in Alpnachstad. Die Schutzmassnahmen wurden dabei eingehalten.

Anna Furger ging im Gottesdient auf Jesu‘ Wort «Gib dem Kaiser, was dem Kaiser gehört und gib Gott, was Gott gehört» ein und gab den Gläubigen gute Denkansätze mit auf den Weg. Musikalisch umrahmt wurde die Messe von Dominik Furger, dem Bruder von Anna Furger, der beeindruckende und schöne Melodien auf seinem Schwyyzerörgeli spielte.

Beim anschliessenden Apéro im Freien mit feinem Glühwein und anderen Getränken, wurde auf die diesjährige Städerchilbi angestossen und die Gelegenheit zum Austausch genutzt. Schön war’s! Unser Dank gilt den Familien Odermatt und Durrer, die jedes Jahr dein feinen Apéro organisieren. 

 

 
 

  

 
 
 

Missiofeier Anna Furger

«Ich darf viele praktischen Erfahrungen in Alpnach sammeln» - dieser Satz stammt von Pastoralassistentin Anna Furger. Nach Abschluss des Theologiestudiums in Luzern und des Pastoraljahres in der Pfarrei Alpnach, durfte sie am 12. September in der Kathedrale Chur die Missio canonica feierlich empfangen. Dabei handelt es sich um die bischöfliche Beauftragung, als Seelsorgerin in einer Pfarrei im Bistum Chur zu arbeiten. Im Chilbigottesdienst am Sonntag, 11. Oktober teilte Anna Furger diese Freude über ihre Missio mit den Menschen an ihrem jetzigen Wirkungsort. Im Namen des Kirchenrats und des Seelsorgeteams würdigte Pfarreikoordinator Felix Koch die Verdienste von Anna und wünschte ihr viel Glück und den reichen Segen Gottes für ihre Tätigkeit als Seelsorgerin in Alpnach.

In einem Interview des Urschweizer Pfarreiblatts sagte Frau Furger auf die Frage, wie sie sich in einer nicht gleichberechtigten Kirche fühle: «Dass Frauen in der Kirche nicht gleichberechtigt sind, ist ein Fakt. Wenn ich damit nicht umgehen könnte, hätte ich diesen Weg nie eingeschlagen. Trotzdem gibt es manchmal Situationen, in denen ich leer schlucken muss, oder wo ich mich ärgere. In meinem beruflichen Alltag spüre ich diese «Nichtgleichberechtigung» aber eher selten, da es für die Leute vor Ort selbstverständlich scheint, dass auch Frauen gewisse Aufgaben in der Pfarrei übernehmen. Wenn die Leute sich an uns wenden, fragen viele nicht explizit nach dem Pfarrer, sondern grundsätzlich nach Seelsorge».            Thomas Meli

 

 
 

  

 
 
 

Dorfchilbi

In kleinerem Rahmen als gewohnt fand am 11. Oktober die Dorfchilbi statt. Der Chilbisonntag wurde mit dem feierlichen Gottesdienst, unter Mitwirkung der Jodlergruppe Bärgröseli, eröffnet. Während des anschliessenden Pfarreiapéros präsentierte die Frauengemeinschaft an den Verkaufsständen verschiedene selbstgemachten Produkte. Fürs Auge und für den Gaumen war von allem etwas dabei: Stricksachen, Konfitüren, Eingemachtes und natürlich auch die Chilbispezialitäten «Chrapfen» und «Schänkeli» lockten zum Kauf. So feierten wir eine schöne Dorfchilbi – klein aber fein.

 

 
 

  

 
 
 

Lütoldsmattchilbi im Spätsommer

Am Sonntag, 13. September, fand die alljährliche Chilbi auf der Lütoldsmatt statt. Der Chilbibetrieb wurde wegen Corona leider abgesagt. Die Kirchweihe wurde aber trotzdem gefeiert, in einem stimmigen Gottesdienst mit Pfarrer Thomas Meli und Pastoralassistentin Anna Furger.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es einen feinen Apéro, der von der Korporation Alpnach offeriert wurde. Das einladende Wetter lockte viele Leute an. Somit ergab sich ein schöner Rahmen, in dem «Äschi-Sepp» als langjähriger Sakristan würdig verabschiedet werden konnte. Während 20 Jahren wirkte er als Sakristan der Kapelle auf Lütoldsmatt. Sein Amt übergibt er nun an Klaus und Klara von Atzigen. Wir wünschen euch viel Freude bei der Ausübung dieser vielseitigen Arbeit.

 

von links nach rechts:

die neuen Sakristane Klaus und Klara von Atzigen

Korporationspräsident Walter Hug

der abtretende Sakristan Sepp Wallimann

Pfarrer Thomas Meli

 

 
 

  

 
 
 

Spielnachmittag der Ministranten

Zum Spielnachmittag trafen sich am Samstag, 6. September zwanzig Ministranten und zehn Ministrantenleitende. Die Stimmung war ausgelassen und fröhlich, als die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gemeinsam spannende Stunden bei Spielen wie «Scrabble», «Rot-Rot-Licht», «Reiter auf-Reiter ab», «Chübelitschuttä» oder «Luegid nid ume de Fuchs gad ume» verbrachten. Der Ehrgeiz spornte die Teilnehmenden an; alle leisteten vollen Einsatz und waren mit Spass bei der Sache. Die verdiente Zvieripause fand während eines kurzen Nielselregens im Trockenen statt und die Minis konnten ihre Spiele anschliessend bei trockener Witterung weiterführen. Während des ganzen Anlasses wurde auf die Einhaltung der Corona-Massnahmen geachtet. Dem Leitungsteam ist für die gute Organisation dieses Anlasses ein grosses Lob auszusprechen.

 

 
 
 
 

Firmung in der Stiftung Rütimattli

Bei strahlendem Wetter fand am 11. September auch im Rütimattli die Firmung statt. Abt Christian Meyer von Engelberg spendete vier Kindern das Sakrament der Firmung. Aus unserer Pfarrei wurden Simon Odermatt und Selina Kiefer mit dem Heiligen Geist gestärkt. Das Thema des Firmgottesdienstes lautete: Jesus an Bord des Lebens.

 

Die Firmlinge beteiligten sich aktiv im Firmgottesdienst. Sie lasen abwechslungsweise die Geschichte von Jesus im Seesturm und sangen das Lied «Sailing» von Rod Stewart. Die Paten der Firmlinge beteten Fürbitten. Es war eine sehr schöne und ansprechende Feier.

 

Die Pfarrei Alpnach wünscht den Gefirmten viel Kraft und Lebensfreude auf ihrem weiteren Weg.

 
 

  

 
 
 

Firmung in Alpnach

Am Samstag, 29. August fand in der Pfarrkirche die Firmung in zwei Gottesdiensten um 15.00 und um 17.00 Uhr statt.

Obwohl das Wetter trüb und nass war und wegen Corona einige Einschränkungen hingenommen werden mussten, konnten die insgesamt 40 jungen Frauen und Männer mit ihren engsten Angehörigen zwei würdevolle und schöne Gottesdienste feiern.

 

Das Sakrament der Firmung wurde gespendet von Abt Beda vom Kloster Muri-Gries in Bozen.

 

Während den Feiern wurde das von den Firmanden gewählte Thema «Zyt zum Ghirmä» immer wieder aufgefasst. Sei es in der Deko mit dem «Ghirmibänkli» und den anderen Elementen, in den Gesängen, Lesungen oder Rollenspielen in Einbezug der Firmanden oder eben in der Predigt von Abt Beda: denn auch Jesus hatte sich dereinst 40 Tage in die Wüste zurückgezogen zum «ghirmä» und um Klarheit zu gewinnen.

 

Die Pfarrei Alpnach wünscht den Gefirmten viel Kraft und Lebensfreude auf ihrem weiteren Weg.

 

 
 
 
 

Ein wunderschöner Seniorenausflug

Am Mittwoch, 26. August stiegen 32 Personen vor der Pfarrkirche in den Bus und freuten sich auf einen bevorstehenden Ausflug. Das Wetter zeigte sich von der besten Seite.

Das erste Ziel war Alberswil nahe Willisau. Dort befindet sich das Landwirtschaftsmuseum. Nach einem stärkenden Kaffee konnte man die ersten landwirtschaftlichen Maschinen besichtigen, Obst- und Weinpresse sowie Dreschmaschinen, Pferdegespanne und die Art, wie Wolle gesponnen wurde.

 

Anschliessend wurde die Fahrt durch das malerische Emmental fortgesetzt mit dem Ziel, in Kemmeribodenbad für das Mittagessen anzukommen. Das Dreigangmenu mundete bestens und wurde mit dem bekannten Meringues-Dessert abgerundet, das dort legendär ist!

Mit vollen Bäuchen fuhr man über den Schallenberg nach Thun und genoss das schöne Städtchen am gleichnamigen See mit wundervollem Blick in die Berner Alpen.

Zur Heimfahrt grüssten der Thuner- und Brienzersee, der Blick hinüber zu den Beatushöhlen sowie eine sattgrüne Berglandschaft, wenn man über den Brünig in Richtung Obwalden fährt.

 

 
 
 
 

Ökumenischer Gottesdienst

Zum diesjährigen ökumenischen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena am Sonntag, 16. August, durften Pfarrer Hans Winkler und Pastoralassistentin Anna Furger eine erfreuliche Anzahl Besucherinnen und Besucher begrüssen. Zum Thema «Senfkorn» gestaltete Hans Winkler eine eingängige Predigt. Unter Einhaltung der Abstandsregeln, liessen beim anschliessenden Apéro im Pfarreizentrum die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher den Sonntagmorgen bei angeregten Gesprächen ausklingen. Wir bedanken uns für die rege Teilnahme.

 
 

      

 
 
 

Erstkommunion

42 Mädchen und Jungen aus unserer Pfarrei haben sich während dem letzten Schuljahr unter der Leitung von Pastoralassistentin Anna Furger auf ihre Erstkommunion vorbereitet. Nun endlich, am 15. August wurde dieses lang ersehnte Ereignis mit freudiger Erwartung in zwei separaten Feiern nachgeholt.

Die Musikgesellschaft Alpnach umrahmte den Einzug der Kinder in die Kirche mit festlichen Melodien, während Patrick Erni und Edy Wallimann den Gottesdienst in der Kirche an Piano und Klarinette begleiteten.

Eine engagierte Gruppe von Eltern dekorierte die Kirche sehr schön und farbenfroh, passend zum Thema der diesjährigen Erstkommunion «Jesus – meine Lebensquelle». Jesus kann für uns zur Quelle werden, wenn wir ihn in unser Herz und in unser Leben lassen. Denn genau darum geht es bei der Kommunion: um Gemeinschaft. Gemeinschaft miteinander und Gemeinschaft mit Jesus. Beides kann auf unserem Lebensweg sehr wichtig sein, und zu einer Quelle werden.

 

Die diesjährigen Erstkommunikanten sind: Amon Walther, André Duss, Aron Wallimann, Chiara Kiser, Damian Imfeld, David Herger, Finn Burch, Flavia Rodrigues Augusto, Jamiro Bulgheroni, Jan Lüthold, Joel Spichtig, Jonas Gisler, Jonathan Pfulg, Lena Lüthold, Leonardo Barreiro da Silva, Livia Spichtig, Lorena Fusco, Lucien Koch, Luis Villiger, Marco Wallimann, Maria Meier, Matia Wallimann, Miles Wüthrich, Nico Strebel, Nik Hess, Niklas Durrer, Nils Matter,Philipp Mathis, Nina Schmied, Olivia Niederberger, Rafael von Atzigen, Roman Götschi, Ronja Omlin, Ruedi Imfeld, Samiah Wallimann, Samira Gasser, Seline Moser, Silas Jeker, Theo Wallimann, Tina Küchler und Vincenzo Librizzi.

 

 
 
 
 

Schuleröffnungsfeiern zum Jahresmotto der Schule Alpnach "gibt Acht"

"Gib Acht!" – in der Eröffnungsfeier der IOS wurde das Jahresmotto für einmal wörtlich genommen. Eine grosse 8 aus Holz stand mitten im Kirchenraum und liess sich sogar entzweien, wodurch Wellen, Hügel und mit viel Fantasie auch ein Kreuz entstanden. Zur Zahl 8 gibt es so einige spannende Fakten, die das Vorbereitungsteam den Schülerinnen, Schülern und Lehrpesonen mit spannenden, guten Gedanken und Wünschen mit auf den Weg gab, während der   Oberstufenchor schöne Lieder sang und die Zuhörenden mit ruhigen, aber auch schwungvollen Melodien unterhielt.

"Schritt für Schritt" feierten die Lehrpersonen und Schüler der Unter- und Mittelstufe ihren Schulstart. "Bevor du über mein Leben urteilst, zieh meine Stiefel an und gehe den Weg, den ich gegangen bin." Zu diesem weisen Rat wurde ein Kurzvideo gezeigt und ein Lied von Franz Arnold abgespielt. Das gemeinsam gesungene Lied von Kunz steigerte die Vorfreude auf die kommende Schulzeit.

Das Vorbereitungsteam der Schuleröffnungsfeiern wünscht allen Schülerinnen und Schülern, allen Lehrpersonen, der Schulleitung und auch allen Eltern eine freudige, schöne und vor allem gesunde Schulzeit, gemäss dem Motto: "Gib Acht!"