Rückblick Pfarreileben

Juli bis Dezember 2021

 
 
 

Rückblick «Zeig wiä Chilä gsehsch»

Zum Bettagsgottesdienst durfte Pfarrer Thomas Meli Kinder und Jugendliche und viele erwachsene Mitfeiernde begrüssen.

Er erwähnte: «Zwei Dinge machen den Gottesdienst zum Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag festlich: Da ist erstens der Gesang des Jodelclubs Alpnach und zweitens dürfen wir Kinder und Jugendliche ehren, die uns mit Bildern, Texten und Kartonage ihre Sichtweise von Kirche in einer farbenprächtigen Ausstellung aufgezeigt haben.»

 

Mit dem Jodellied «Äs schöns Dihei» stimmte der Jodelclub Alpnach die Ehrung der Kirchenkünstlerinnen und -künstler ein. Katechetin Vreni von Rotz meinte: «Es schöns Deheimä» das ist doch auch unsere Pfarrkirche, unser Geburtstagskind. Wir haben eine prächtige, bestens gepflegte Kirche, die wirklich etwas Himmel in unser Dorf spiegelt. Allen Menschen, die damals vor 200 Jahren und bis heute, diesen Bau mitgeprägt, mitgebaut und mitbelebt haben, wollen wir heute DANKE sagen und den anwesenden neuen Kirchenarchitektinnen und -architekten besonders.»

Zum Kirchenjubiläum wurden Kinder eingeladen zu zeigen, wie sie Kirche sehen. «Zeig, wie Chilä gsehsch!» war die Aufgabe der Religionslehrpersonen und der Blauring- und Jungwachtpräses für ihre Klassen im Religionsunterricht und an die Lagergruppen.  Die Pfarreigruppe «Glaube und Familie» gab kleineren Kindern die Möglichkeit, Kirchen aus Playmais zu bauen.

 

Es sind kunterbunte, vielförmige, lebendige Kirchen entstanden. Einige Kirchenarchitektinnen und -architekten haben festgehalten, welche Werte ihnen in der Kirche wichtig sind. Sie stellen dar, dass es beim Begriff «Kirche» nicht nur um ein Gebäude geht, sondern um unsere Sehnsucht nach Respekt, Gerechtigkeit und Frieden, um unsere religiöse Haltung und um unser achtsames Tun und Handeln im Alltag.

 

Seit anfangs September bis Mitte Oktober sind die eingegangenen Werke in der Kirche ausgestellt. Die am Bettag anwesenden Künstlerinnen und Künstler durften einen grossen anerkennenden Applaus und ein Dankessäckli entgegennehmen. Beim anschliessenden Fotoshooting konnten sie ihre eigenen Werke präsentieren.

 

«Lasst uns eine Kirche baun – wo die Menschen sich vertraun.

Sie soll hell und freundlich sein, dann geht jeder gern hinein.»

Bleiben wir dran! Bauen wir gemeinsam weiter – Jung und Alt miteinander!

 
 
 
 

Chilbi auf Lütoldsmattt

Nicht strahlender Sonnenschein, aber immerhin trockenes Wetter erwartete die Besucher des Chilbigottesdienstes in der Kapelle Lütoldsmatt. In diesem Gottesdienst empfing Linus Stalder das Sakrament der Taufe, und der Jodelklub Alpnach umrahmte die Feier mit schönen Gesängen und «Juitzen». Der traditionelle Chilbibetrieb wurde wegen der unbeständigen Coronasituation abgesagt, doch der KOLPING-Verein organisierte einen reichhaltigen und schmackhaften Apéro mit Brot und Käse. Die Chilbi auf der Lütoldsmatt fand in diesem Jahr «klein aber fein» statt.

 
 

 

 
 
 

Letzte Generalversammlung der KAB Alpnach

An der 74. Generalversammlung der KAB (Katholische Arbeitnehmer Bewegung) Alpnach am 4. September 2021 beschlossen die Versammelten einstimmig die Auflösung des Vereins.

 

Tagespräsident Xaver von Atzigen erwähnte mit etwas Wehmut, wie damals 1946 sein Vater und auch der Vater von Vorstandsmitglied Markus Mathis Gründermitglieder waren. Nun gehören die Söhne zu jener Generation, die mangels Vereinsnachwuchs erkennen müssen, dass eine Weiterführung der Vereinstätigkeiten nicht mehr realistisch ist. Der bis zu seinem Tode aktive und sehr geschätzte Präsident Anton Bucher wollte mit dem Vorstand bereits vor einiger Zeit die Auflösung der KAB in die Wege leiten. Die Pandemie machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Die GV musste mehrere Monate verschoben werden. Anton Bucher konnte die Auflösung «seines» Vereins nicht mehr erleben. Die Vereinskameraden trauern um ihren Kameraden und blicken dankbar auf die letzten Vereinsjahre mit ihrem initiativen und realistisch vorausblickenden Präsidenten zurück.

 

Tagespräsident Xaver von Atzigen konnte zur Generalversammlung 17 stimmberechtigte Mitglieder und den für kirchliche Vereine zuständigen Kirchenrat Christian Eugster begrüssen. Xaver von Atzigen erwähnte im «Wort des Präsidenten» den gewaltigen gesellschaftlichen Wandel seit dem Gründungsjahr bis heute und beschrieb die Aufgaben der Arbeitnehmerbewegung in dieser Zeit.

In all den Jahren hätten sich engagierte Präsidenten, Vorstandsmitglieder und Präses dafür eingesetzt, dass christliche Werte in Familie und Gesellschaft und speziell in der Arbeitswelt gelebt werden und erhalten bleiben. Kursangebote der KAB Schweiz oder Treffen mit kantonalen oder örtlichen KAB-Kreisen boten Weiterbildungsmöglichkeiten. Vor Ort pflegten die Mitglieder Gemeinschaft, kamen zu Andachten zusammen oder beteiligten sich an der Mitgestaltung des Pfarreilebens. Der herzliche Dank des Tagespräsidenten gehörte allen früher und heute engagierten KAB-Persönlichkeiten.

 

Präses Vreni von Rotz dankte speziell den anwesenden Mitgliedern, welche bis heute treu mitwirkten. Die Präsesfrau bedauerte, dass der «Nachwuchs» im Verein fehlt, möchte aber nicht jammern: «Wir wissen, dass viele unserer jungen Leute andere, ebenso wertvolle Gefässe gefunden oder erschaffen haben, um denselben christlichen Kernfragen und Aufgaben in Gesellschaft, Familie und Arbeitswelt Raum zu geben.» 

Vreni von Rotz informierte auch über die Zukunft der Lourdesgrotte im Niederstad: «Da sich seit jeher KAB-Leute um die Pflege und die Andachten bei der Lourdesgrotte kümmerten, ist dieser Ort wie eine «kleine, sehr geschätzte Schwester» der KAB Alpnach geworden.

Dem Vorstand, dem Seelsorgeteam und dem Kirchenrat ist es ein Anliegen, diesen «Gotteswinkel» weiterzupflegen und weiter zu beleben.» Die bisherigen beiden Lourdesgrotte-«Hüterinnen» Marianne Wallimann und Hedy Siegrist werden sich weiterhin um dieses Bijou kümmern. Für «gröbere Arbeiten» können sie sich an die Korporation wenden, welche für den Platz zuständig ist. Die beiden Frauen bekommen ein herzliches Dankeschön und einen grossen Applaus für ihr bisheriges Engagement und für ihre Zusage, weiterhin zu wirken.

 

Nach der Versammlung, wo auch die Liquidation des Vereinsvermögens geregelt wurde, genossen die Anwesenden ein feines Znacht (mit vom Kirchenrat spendiertem Wein) und tauschten diese und jene Erinnerung aus.

 

Damit alle selbst wirken und Neues wachsen und blühen lassen können, bekamen die Anwesenden Frühlingsblumenzwiebeln mit nach Hause. Dieses kleine «Bhaltis» passte auch sehr gut zu den Dankesworten und zum Lob von Kirchenrat Christian Eugster. Der Kirchenrat gratulierte dabei nämlich zum Mut, etwas altes Liebgewordenes, aber doch «Verbrauchtes» aufzugeben und sich dafür auf Neues einzulassen. Lassen wir neue Blumen blühen!

 

7.9.21 vvr

 
 

 

 
 
 

«Kirche im Gespräch»

Im Rahmen des 200 Jahr-Jubiläums unserer Pfarrkirche, machte unsere «wandernde» Kirchenbank am Dienstag, 24. August Halt vor der reformierten Kirche in Alpnach und signalisierte damit  die positive, ökumenische Zusammenarbeit in unserer Gemeinschaft. Am gleichen Abend luden der reformierte Pfarrer Hans Winkler und unserer Pastoralassistentin Anna Furger zur Veranstaltung «Kirche im Gespräch» in die ref. Kirche ein. 

 

Nach einem feinen Begrüssungsapéro und einem schönen Orgelkonzert von Erwin Mattmann, begrüsste Daniel Albert die Gäste zur Gesprächsrunde. Sie durften einem spannenden Gesprächsabend zu aktuellen Fragen der Kirche folgen: Stellung der Frau, Glaube in der Krise, die Faszination des Glaubens, Zukunftsvisionen der Kirche.

 

 

Daniel Albert, Anna Furger und Hans Winkler (von links)

 
 

 

 
 
 

Startanlass Firmweg 2021/22

Am Samstag, 21. August haben 35 Firmandinnen und Firmanden mit einem  besonderen Anlass in Alpnachstad den diesjährigen Firmweg gestartet. Begleitet von top motivierten und aufgestellten Firmbegleitenden, galt es in drei Gruppen folgende Posten zu lösen:

 

1.) "Administratives": Im Restaurant Cançun haben sich die jungen Erwachsenen für ein Wahlangebot auf dem Firmweg eingetragen.

 

2.) "Besinnliches": In der Kapelle St. Josef haben sich aktiv Gedanken zu den Kraftquellen in ihrem Leben gemacht.

 

3.) "Gemeinschaft": Kanufahren auf dem Alpnachersee! Die Herausforderung bestand darin, gemeinsam im Team zu agieren, damit das Kanu aufrecht bleibt und voran kommt. Mit etwas Übung klappte das bei allen Teams gut.

 

Mit einer feinen Wurst vom Feuer und gemütlichem Beisammensein bei bester Stimmung und tollem Wetter, endete dieser gelungene Auftakt zum diesjährigen Firmweg. Was will man mehr? :-)

 

 
 
 
 

Schuleröffnungsfeiern Schuljahr 2021/22

Am Montag, 23. August starteten die Schülerinnen und Schüler der IOS-Klassen sowie der 2.-6. Primarstufe gemeinsam mit ihren Lehrpersonen ins neue Schuljahr. Es fanden zwei separate Feiern in der Pfarrkirche statt.

 

Das Motto des neuen Schuljahrs lautet: «Zusammen wachsen».

Die Dekoration in der Kirche ist aus dem Motto inspiriert und lässt sich bildlich ableiten:  

Wir wachsen zusammen = Blumen wachsen zusammen in die Höhe

Wir wachsen zusammen = Blumen werden zu einem Blumenstrauss und «verwachsen» miteinander

 

Zu diesem Thema passt auch die folgende Strophe aus dem Lied: 

«Wir spinnen knüpfen weben»

 

Wir können, zusammen wachsen,

respektvoll alle achten

wir können zusammen wachsen

respektvoll alle achten.

 

Refrain:

Zusammen wachsen durchs Jahr,

respektvoll ist klar

zusammen wachsen so wahr

Das Motto für das Jahr (2x)

 

Die Pfarrei Alpnach wünscht allen Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrpersonen einen erfolgreichen Start ins neue Schuljahr.

 

 
 

 

 
 
 

ökumenischer Gottesdienst

Am Sonntag, 22. August 2021 fand der ökumenische Gottesdienst statt. Aus Platzgründen zum zweiten Mal in Folge in der katholischen Kirche in Alpnach. Der reformierte Pfarrer Hans Winkler und die Pastoralassistentin Anna Furger gestalteten die Feier zum Thema «ein festes Fundament». Der anschliessende Apéro bot eine gute Gelegenheit für Begegnung und Austausch.

Anna Furger, Pastoralassistentin

 
 

 

 
 
 

Wenn Senioren reisen, lacht der Himmel!

Am Mittwoch, 18. August stiegen 51 Personen vor der Pfarrkirche in Alpnach in den Reisebus von «Koch Reisen Giswil» mit dem Ziel gegen Süden zu fahren. Ohne Stau vor dem Gotthardtunnel erreichten wir schnell das Tessin. Der Norden war noch wolkenverhangen gewesen, hingegen im Süden (sprich: in Airolo) lachte uns die Sonne an und versprach, dass es hier unten ein wunderschöner Sommertag werden sollte. In Lodrino war unser erster Halt. Ganz in der Nähe des gewaltigen Steinbruchs, wo der Tessiner Granit abgebaut wird, nahmen wir im geräumigen und urgemütlichen Grotto «Pippo» Platz. Kaffeehalt nannte sich das. Aber manche staunten nicht schlecht, als nach der ersten Runde Teller mit Käse und verschiedenen Fleischsorten à la «Zvieriplättli» aufgetischt wurde und dazu einen spritzigen Wein aus der Gegend. In ein Tessiner Grotto geht man schliesslich nicht nur für Kaffee und Gipfeli! Da konsumiert man schon noch etwas «Handfestes», wie einige sich ausdrückten.

Kurz vor zwölf Uhr standen wir vor der Talstation auf den Monte San Salvatore in Paradiso. Als Gruppe schlängelten wir uns mit unserem Reservationsticket an der wartenden Menge vor der Kasse vorbei, bestiegen die Standseilbahn und schon ging es den Berg hinauf. Es eröffnete sich uns sofort eine herrliche Aussicht auf die Umgebung: Monte Brè, die Strasse nach Gandria, der funkelnde Luganersee, der Flugplatz von Agno usw. Nach kurzer Fahrt sassen wir bereits an den Tischen im Gipfelrestaurant Vetta und freuten uns auf das Mittagessen. Es gab dort oben aber auch einen Augenschmaus: direkt unter uns der Luganersee, Melide, Campione, Monte Generoso und in der Ferne erahnte man schon den Grossraum Mailand.

Dritter Höhepunkt war das Sightseeing in Lugano mit seinen prachtvollen Bauten aus ferneren Zeiten. Eine Handvoll Personen nahm den steilen Weg hinauf zur Bischofskirche San Lorenzo unter die Füsse. Nach sieben Jahren Restauration präsentierte sich die Kathedrale in prächtigem Kleid der unterschiedlichsten Baustile, wenn man bedenkt, dass die erste Kirche an dieser Stelle bis ins 6. Jahrhundert nach Christus zurückgeht.

Die Heimfahrt über den Passo di San Gottardo war nochmals ein Höhepunkt des Seniorenausflugs unserer Pfarrei. Wohlgelaunt und allseits zufrieden entstiegen wir um punkt 19.00 Uhr dem Reisebus. Ein überaus schöner Tag war zu Ende gegangen.

Thomas Meli

 

 

 
 
 
 

Endlich Sommer! Endlich Lagerzeit!

Der Blauring und die Jungwacht reisten nach Simplon Dorf in die Sommerlager und genossen in der Walliser Bergwelt erlebnisreiche Lagertage. Das traditionelle Stocklager konnte dieses Jahr auch wieder durchgeführt werden.

Das sehr launische Wetter konnte der Lagerstimmung nichts abtun.

Die ersten beiden Sommerferienwochen lebten die Jungwächter unter dem Lagermotto: «Expedition Silwoltu» in ihrem Basiscamp und bereiteten sich mit Sportaktivitäten und Pioniertechnik auf die grosse Expedition mit Biwak zum Sirwoltusee vor.

In der dritten und vierten Woche machte der Blauring das kleine Walliser Bergdorf unsicher. Mit dem Motto: «Hotel Simplon» konnten die Blauringmädchen das Lagerleben geniessen.

 

Ebenfalls in den ersten beiden Ferienwochen fand das traditionelle Stocklager nach einjährigem, corona-bedingten Unterbruch wieder statt. Das Stocklager ist für viele Alpnacher Kinder ein fester Termin im Ferienkalender.

 

 
 
 
 

Blauring: Rückblick Sommerlager 2021

Am Sonntagmorgen versammelten sich Bergsteigerinnen, Skifahrerinnen, Fussballerinnen, Touristinnen, Ärztinnen und Detektivinnen beim Schulhaus. Nach dem Einchecken in unser Hotel verabschiedeten wir uns von unseren Familien und machten uns auf die lange Reise bis nach Simplon Dorf.

Dort konnten alle direkt ihr Hotelzimmer in Form der Gruppenzelte beziehen. Das ganze Programm wurde auf dem Lagermotto Hotel aufgebaut. Jeder Tag war von einem neuen Ereignis oder einer Hotelaktivität geprägt. So war ein Tagesziel beispielsweise, einen Brand in unserem Hotel zu löschen oder einen Mord aufzuklären.

 

Zu den Highlights gehörte sicherlich der Ausflug ins Brigerbad, die selbstgebaute Seilbahn, das farbenfrohe Holi Gaudy, das Dorfgame sowie das OpenAir Kino. Trotz den nicht sehr sommerlichen Temperaturen waren alle motiviert und wir erlebten ein erlebnisreiches und unfallfreies Lager.

 

Bereits am 28. August 2021 dürfen wir bei unserem Lagerrückblick nochmals in das Lagerleben eintauchen. Ab 19.30 Uhr sind alle willkommen im Pfarreizentrum, um einen Einblick in unsere zwei tollen Lagerwochen zu erhalten.

 

Der Blauring möchte sich bei allen bedanken, die uns unterstützt und uns damit auch dieses Jahr ein cooles Lager ermöglicht haben.

 

 
 
 
 

Jungwacht Alpnach im Sommerlager 2021

35 Kinder und 23 Leiter genossen vom 12. bis 25. Juli ein zweiwöchiges Abenteuer. Mit dem Car fuhren alle Altersgruppen zusammen nach Simplon Dorf VS. Unter dem Motto «Expedition Sirwoltu» organisierte das Leitungsteam ein abwechslungsreiches und spassiges Programm.

 

In der ersten Woche wurden die Zelte aufgebaut, der Lagerplatz eingerichtet sowie Fachwissen und Kondition für die bevorstehende Expedition aufgebaut. Auf Grund der Situation musste auf den traditionellen Besuchstag nach der ersten Woche für die Eltern verzichtet werden. Umso mehr freuten wir uns über den Besuch von Pfarrer Thomas Meli, mit dem wir für ein weiterhin gutes Gelingen unserer Expedition beten konnten.

 

In der zweiten Woche folgte als Höhepunkt des Lagers die zweitägige Wanderung mit Biwak hinauf zum Sirwoltusee, wo sich die Tapferen ein Bad im kalten Schmelzwasser gönnten.  

 

Am Samstag, 11.09.2021 um 19:30 Uhr findet der Unterhaltungsabend der Jungwacht Alpnach mit dem Lagerrückblick im Singsaal Alpnach statt. Sie sind herzlich eingeladen an unserem Unterhaltungsabend vorbeizuschauen.

 

Jonas Halter

 

 
 
 
 

Ministrantenaufnahmefeier

Am 3. Juli wurden 9 neue Ministrantinnen und Ministranten feierlich in die Schar aufgenommen. Es sind dies: Selina Britschgi, Svenja Spichtig, Alina Emmenegger, Alisha Langesand, Giulia Mancuso, Noemi Vogler, Hubert Wallimann, Max Dahinden und Pirmin Eugster.
 
Das Motto des Gottesdienstes lautete «Mini Farb und Dini». Jeder Mensch macht mit seiner Farbe (seinem Charakter) die Welt etwas bunter. Auch als Christ/in machen wir mit unseren christlichen Werten die Welt bunter und Jesus hatte damals besondere Menschen als Jünger/innen berufen mit ihrer je eigenen Farbe (Charakter). Denn: jede Farbe hat ihre Eigenschaft – es braucht alle! Schliesslich sind auch alle Alpnacher Ministranten sind eine aufgestellte, kunterbunte Truppe.
 
Das passende Lied «Mini Farb und Dini» wurde von der Gottesdienstgemeinschaft gesungen und von Organist Patrick Erni begleitet. Der Videoclip zu Stefanie Heinzmanns Hit «Colours» wurde an der Leinwand geschaut und die Musik dazu gehört.
 
Die Minileitenden trugen T-Shirts mit je einer Regenbogenfarbe und gestalteten den Gottesdienst massgeben mit. 
Als Geschenk an die Neuminis wurde ein Schlüsselanhänger des Hl. Tarzisius - der Patron der Ministranten - und der Ministrantenausweis übergeben. Und zu guter letzt konnten alle Gottesdienstbesucher der Messe ein buntes Sugus und ein Glace für den Nachhauseweg abholen. 
 
Vielen Dank an alle Mitwirkenden!
 
Christian Gwerder, Religionspädagoge

 

 

 
 
 
 

«Zeig wiä Chilä gsehsch» - ein Rundgang durch unsere Kirche

 

Zum Jubiläum der Pfarrkirche sind alle Kinder unserer Religionsklassen eingeladen, Bilder zum Thema «Zeig, wiä Chilä gsehsch» zu gestalten oder Texte zur Vorstellung ihrer «Wunschkirche» zu verfassen. Dabei soll es nicht nur um das Gebäude gehen, sondern um die Kirche als Gemeinschaft, als Verbundenheit mit Gott und Mittelpunkt unseres Glaubens. Die Werke werden von den Religionslehrpersonen gesammelt und ab Beginn des Schuljahres 2021/22 in der Kirche ausgestellt. Am Bettag (19. September 2021) wollen wir dann die jungen Künstlerinnen und Künstler feiern und würdigen.

 

Als Vorbereitung aufs Gestalten oder einfach zum «Gwunder stillä», konnten sich die Kinder zum «Chilä entdeckä» anmelden.

 

Pfarrer Thomas Meli öffnete den Kirchentresor: «Wo kann man denn an diesem Kreuz das Wetter lesen?» Diese Frage stellte ein Mädchen beim Betrachten eines der kostbaren Kreuze, welche unser Pfarrer zur Spendung des Wettersegens einsetzt. Gespannt hörten die Kinder dem Pfarrer zu, wenn er vom Wert oder vom Einsatz der goldenen Schätze erzählte. Bewundernd und staunend betrachteten sie zum Beispiel die wunderschönen Kelche und Monstranzen oder die kostbaren Messgewänder aus früheren Zeiten.

 

Bei Felix Koch durfte man auf die Kirchenbänke liegen. In dieser Lage ist es tatsächlich am bequemsten, die Deckenbilder zu betrachten. Interessant, was die Künstler damals festgehalten haben! Die Kinder konnten viele Figuren, Symbole oder Landschaften selbst kommentiert. Felix Koch gab zusätzliche Hinweise - zum Beispiel zu den drei Ebenen auf dem grössten unserer Deckenbilder.

 

Mit Anna Furger T A B E R N A K E L verstehen: Die Kinder probierten komplizierten Begriffe wie Ambo, Altar, Empore oder eben Tabernakel zu orten und zu verstehen. »Aha – Tabernakel heisst eigentlich Zelt!» Ja - da steht tatsächlich ein Zelt in der Kirche, wo das Allerheiligste – der Leib Christi – aufbewahrt wird! Warum sagt man dem Kästchen Zelt? Mit Anna Furger haben die Kinder die einleuchtende Antwort gefunden und weitere Entdeckungen gemacht.

 

Und zum Schluss: Geburtstag feiern!

Was gehört zu einer Geburtstagsfeier? Gute Wünsche fürs Geburtstagskind! Siehe Familienecke. Eine Geburtstagstorte – diesmal war das ein «Pilatusspitz». Und eine bunte Überraschung: Unsere Ballone reisen in die Welt und erzählen vom Jubiläum unserer Kirche!

 

Vreni von Rotz, Katechetin

 

Pastoralassistentin Anna Furger mit Schülern beim Kirchenrundgang.