Rückblick Pfarreileben

Juli bis Dezember 2022

 
 
 

Jubiläums-Pfarreireise nach Krakau

Wegen der Pandemie konnte die Jubiläumsreise der Pfarrei Alpnach erst jetzt stattfinden. Von Montag, 11. Juli bis Freitag, 15. Juli flogen 14 Personen von Zürich nach Krakau.

Krakau wurde 1257 gegründet und ist die ehemalige Hauptstadt von Polen. Die Altstadt beherbergt eine Vielzahl von schönen Residenzen, alten Kirchen und majestätischen Universitätsobjekten aus verschiedenen Epochen. Beim Einmarsch der Deutschen in Polen im 2. Weltkrieg verschonten sie die Stadt vor der Zerstörung, weil sie sie zu ihrem Hauptsitz machten. Zentral ist der imposante Marktplatz mit den Tuchhallen, Krämerläden, Marienkirche, Restaurants und Cafés. Hoch über der Stadt thront der Wawel mit dem Königsschloss und der Kathedrale, wo sich auch die Königsgräber befinden. Unten fliesst die Weichsel. Zahlreiche Brücken verbinden die historische Altstadt mit dem Business-Zentrum der modernen Stadt. Krakau zählt heute fast eine Million Einwohner und ist Polens grösste Universitätsstadt.

Ausflüge führten die Reisegruppe zum Kalvarienberg, ins Salzbergwerk Wieliczka. sowie nach Auschwitz-Birkenau.

Das imposante Kloster auf dem Kalvarienberg ist Polens grösster Wallfahrtsort. Das Kloster wird von Bernhardinermönchen geleitet. Rund um das Kloster befinden sich die sogenannten Leiden Christi- Kapellen. Es handelt sich um eine Nachempfindung des Jerusalemer Kalvarienberges. Die Gläubigen besuchen die Kapellen und besinnen sich der Leiden Christi.

In Wieliczka begann die Salzförderung im 13. Jahrhundert. Mit dem Geld aus dem Salzverkauf wurden in Krakau Häuser und Kirchen gebaut sowie die Professoren der Akademie entlöhnt. Auf 11 Ebenen und fast 300 Kilometern Gängen mit einer Tiefe von 327 Metern, entstanden mehrere barocke Kapellen, das Salinen-Museum und malerische Seen.

Der Besuch des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau war nur schwer zu ertragen. Es war das grösste Vernichtungslager von Nazi-Deutschland. Von 1939-45 wurden dort fast 2 Millionen Menschen ermordet. Nach vielen Jahren wird dem Besucher an dieser Stätte auch heute noch das unvorstellbare Leid, der Terror und die Brutalität an unschuldigen, wehrlosen Menschen vor Augen geführt.

Die Jubiläumsreise nach Krakau war in jeder Hinsicht eine Bereicherung und eine Sinnesfreude. Den Organisatoren sei ein herzlicher Dank ausgesprochen.

 

Thomas Meli    

 

 

 

 
 

   

 
 
 

Endlich Sommer! Endlich Lagerzeit!

Der Blauring und die Jungwacht reisten nach Schleitheim im Kanton Schaffhausen in die Sommerlager und genossen unvergessliche, erlebnisreiche Lagertage. Das traditionelle Stocklager wurde ebenfalls wieder durchgeführt. Alle drei Lager fanden bei schönstem Sommerwetter statt.

 

Die ersten beiden Sommerferienwochen verbrachten die Jungwächter unter dem Lagermotto: «Asterix und Obelix». Erfolgreich verteidigten sie das Gallische Dorf gegen die Römer und gegen die diesjährige Wespenplage.

 

In der dritten und vierten Woche machte der Blauring Schleitheim unsicher. „Kuriosi Gstalltä und Zaibertränk i iisnä Zält, chum mit iis id Märliwält! - Simsala Blauring“ mit diesem Motto verbrachten die Blauringmädchen zwei tolle Lagerwochen. Sie durften viele spannende Abenteuer mit neuen und bekannten Lebensfreu(n)den bei warmem Wetter und traumhaften Sonnenuntergängen erleben.

 

Ebenfalls in den ersten beiden Ferienwochen fand das traditionelle Stocklager statt. In diesem Jahr lautete das Motto „Fabelwesen“. Highlight des Lagers war der Swimmingpool, welcher aufgrund des heissen Sommerwetters täglich rege genutzt wurde und für eine willkommene Abkühlung sorgte.

 

 Jungwachtlager

 

 

Blauringlager 

 

 

Stocklager