Rückblick Pfarreileben aktuell

«Midänand unterwägs sii» an verschiedenen Gelegenheiten und in vielseitigen Gemeinschaften.
 
 

Frühlingsversammlung Kirchgemeinde Alpnach

An der gut besuchten Frühlingsversammlung der Katholischen Kirchgemeinde vom Montag, 11. Mai 2026, standen neben den ordentlichen Geschäften personelle Veränderungen im Mittelpunkt. Herzlich verabschiedet nach mehrjähriger Tätigkeit als Personalchef wurde Hansruedi Koch (1. von links). Für einen emotionalen Moment sorgte Pfarreikoordinator Felix Koch mit einem persönlich auf Hansruedi gedichteten Lied. In seinen Dankesworten blickte Hansruedi Koch auf die gemeinsame Zeit zurück und richtete Dankesworte an seine Ratskolleginnen und Ratskollegen sowie an die Angehörigen der Pfarrei.

Mit grossem Applaus wählten die Stimmberechtigten Monika Wolfisberg (2. von links) einstimmig als Nachfolgerin von Hansruedi Koch in den Kirchgemeinderat. Ebenfalls bestätigt wurde die Neuwahl von Raffaela von Rotz (1. von rechts) als Vizepräsidentin.


Der Kirchgemeinderat machte bekannt, dass der Organist Ismaele Gatti per September seine Anstellung in Alpnach gekündigt hat, um in Deutschland eine neue Vollzeitstelle an einem Theater anzutreten. Die Stelle des Hauptorganisten inkl. musikalischer Leitung wird neu besetzt.

Präsident Remo Kuster (2. von rechts) führte kompetent, mit Leichtigkeit und einer Prise Humor durch die rund einstündige Versammlung. Dabei brachte er seine Wertschätzung gegenüber den Ratsmitgliedern, den Mitarbeitenden und der Stimmbevölkerung zum Ausdruck. Die Rechnung 2025 und der Landkauf für die Überbauung Pfarrmatte wurde von den Anwesenden genehmigt.

Beim feinen Apéro der Landfrauen OW bot sich im Anschluss die Gelegenheit für persönliche Gespräche und einen gemütlichen Austausch untereinander.

Rückblick Chinderfiir Schuljahr 2025–2026

«Ich winschä diär …» mit diesen Worten sind wir im September gemeinsam in das neue Chinderfiirjahr gestartet.

Doch was wünschen wir uns eigentlich? Neue Lego? Ein Fahrrad? Oder vielleicht doch etwas ganz anderes? Gemeinsam sammelten die Kinder ihre Wünsche, schrieben sie auf und legten sie in unsere Chinderfiir-Wunschmaschine.

Ab der zweiten Feier durfte jeweils ein Kind die Wunschmaschine drehen und einen Wunsch herausziehen. Dabei zeigte sich schnell: Die wichtigsten Wünsche kann man oft gar nicht kaufen. Freundschaft, Zeit, Mut, Gesundheit, Frieden, Sicherheit oder Vertrauen all diese Wünsche begleiteten uns durch das ganze Jahr.

Zu jedem Wunsch hörten wir eine passende Geschichte, entdeckten einen Zuspruch aus der Bibel und durften gemeinsam etwas erleben, gestalten oder mit nach Hause nehmen. So wurde Schritt für Schritt auch unser Wunschfänger immer bunter und vielfältiger. In der letzten Feier durfte er fertig gestaltet und mit nach Hause genommen werden. Er soll die guten Wünsche der Kinder einfangen, bewahren und sie im Alltag begleiten.

Für jene Kinder, die in diesem Jahr die Erstkommunion feiern durften, gab es zusätzlich ein liebevoll gestaltetes Buchzeichen als Erinnerung an die besuchten Chinderfiirä und an die gemeinsame Zeit.

Besonders schön war es zu erleben, wie offen, ehrlich und kreativ die Kinder ihre Gedanken und Wünsche teilten. Oft waren es ganz einfache Sätze, die mitten ins Herz trafen und auch uns Erwachsene zum Nachdenken brachten.

Auch im nächsten Schuljahr wird es wieder Chinderfiirä geben allerdings in etwas neuer Form.

Neu starten wir jeweils gemeinsam mit allen Familien in der Kirche bei den Rise Up Gottesdiensten. Anschliessend wechseln die jüngeren Kinder in den Besinnungsraum oder den Pfarreisaal, wo wir weiterhin altersgerechte Feiern gestalten werden.

Mit diesem Schritt möchten wir Familien im oft vollen Alltag etwas entlasten. So können Geschwister gemeinsam den Familiengottesdienst beginnen, bevor die jüngeren Kinder ihre eigenen Geschichten, Rituale und Feiern erleben dürfen.

Wir freuen uns bereits jetzt auf viele neue Begegnungen, spannende Geschichten und unvergessliche Momente im kommenden Chinderfiirjahr.

Rückblick Fiirä mit dä Chlinä Schuljahr 2025–2026

In diesem Schuljahr begleitete uns die schlaue Eule durch unsere fünf Feiern. Bei jeder Fiirä brachte sie einen ihrer tierischen Freunde mit. Tiere, die auch in unserer Kirche zu finden sind. So begegneten wir der Taube als Symbol des Heiligen Geistes, dem Adler, dem Stier und dem Löwen, welche je für einen Evangelisten stehen, und zum Schluss dem Lamm als Zeichen für Jesus.

Gemeinsam mit den Kindern und ihren Begleitpersonen durften wir dabei vieles entdecken und erleben. Immer wieder wurde spürbar: Man muss nicht der Grösste, Stärkste oder Lauteste sein. Viel wichtiger sind ein gutes Herz, jemand, der zuhört, begleitet und einfach da ist. Gerade für die Kleinsten unter uns war dies eine schöne und ermutigende Botschaft.

Und ganz ehrlich: Wer einmal erlebt hat, wie Kinder staunen, lachen und die Welt mit offenen Augen entdecken, versteht vielleicht ein wenig besser, warum Jesus sagte, dass denen, die mit Kinderaugen auf die Welt schauen, das Himmelreich gehört. Auch wir Erwachsenen durften von den Kindern lernen das Staunen über die kleinen, fast unscheinbaren Dinge mitten im Alltag.

Natürlich gehörte auch das gemütliche Beisammensein nach der Feier wieder dazu. Die feinen Kuchen, welche von Begleitpersonen gebacken wurden, waren stets sehr beliebt. So wurde bei Kaffee, Kuchen und Sirup im Pfarreisaal noch lange geplaudert, gelacht und gespielt. Schön wart ihr dabei!

 

Wer noch ein Teil des Baumhauses oder eines der Tiere vermisst, darf dieses gerne bis zu den Sommerferien im Pfarreisekretariat abholen kommen.

Besonders freuen würden wir uns auch über Fotos der fertigen Baumhäuser. Gerne möchten wir diese auf unserer Webseite zeigen und damit sichtbar machen, wie unser gemeinsames Baumhaus weitergewachsen ist. Wer möchte, darf die Bilder per Mail an pfarramt@pfarrei-alpnach.ch senden, mit dem Betreff: «Fiirä mit dä Chlinä Baumhaus».

Und während das Baumhaus fertig ist, sind wir bereits mitten in den Vorbereitungen für das nächste Schuljahr. Was euch dann erwartet, bleibt noch ein kleines Geheimnis aber wir freuen uns schon jetzt darauf, wieder gemeinsam mit euch auf Entdeckungsreise zu gehen.

Rückblick Einsiedeln

Wie in jedem Jahr durften auch dieses Mal die Erstkommunionkinder gemeinsam auf Wallfahrt zum Kloster Einsiedeln reisen. Am Dienstag, 5. Mai 2026 war es so weit: 25 Kinder machten sich zusammen mit ihren Begleitpersonen mit dem Car oder privaten Autos auf den Weg nach Einsiedeln.

Um 09.30 Uhr feierten wir gemeinsam mit den anderen Pfarreien aus Obwalden einen festlichen Gottesdienst unter dem Motto „Auf den Spuren von Jesus“. Die vielen Kinder und Familien machten die Feier zu einem lebendigen und schönen Erlebnis der Gemeinschaft.

Nach einer freien Pause, welche die Kinder individuell mit ihren Begleitpersonen verbringen konnten, trafen wir uns wieder beim Marienbrunnen. Von dort aus machten wir uns mit den Kindern auf den gemeinsamen Pilgerspaziergang über den Katzenstrick bis zur Dritten Altmatt. Die Begleitpersonen nutzten diese Zeit für eine Klosterführung, eine Pilgerandacht oder einfach dafür, Einsiedeln in Ruhe zu geniessen.

Auf unserem Pilgerweg begleiteten uns Lena und Noah mit einer fortlaufenden Geschichte. Schritt für Schritt brachten sie den Kindern verschiedene Gedanken des Pilgerns näher: den Pilgerstab als Zeichen der Unterstützung, das Sich-Orientieren auf dem Weg, den Pilgerstempel als Erinnerung, aber auch die Einladung, Belastendes loszulassen und sich bewusst an den schönen Momenten des Weges zu freuen.

Bei der Dritten Altmatt trafen wir schliesslich wieder auf unsere Begleitpersonen. Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck traten wir schliesslich gemütlich die Heimreise an im Car oder in den Autos ging es zurück nach Hause.

Rückblick Firmung

Am Samstag, 2. Mai 2026 durften 22 junge Erwachsene das Sakrament der Firmung durch Bischof Joseph Maria Bonnemain empfangen. Gemeinsam mit ihren Familien, Patinnen und Paten sowie der Pfarrei feierten sie einen festlichen und zugleich persönlichen Gottesdienst.

Unter dem Motto „Sonnenaufgang“ stand die Feier ganz im Zeichen von Hoffnung, Kraft und Orientierung. Ein Sonnenaufgang schenkt Wärme, Licht und neue Energie für den kommenden Tag. So wurde er zum Bild dafür, dass auch Gottes Geist die Menschen stärkt und begleitet. Jesus selbst sagt von sich, dass er das Licht der Welt ist – ein Licht, das Orientierung schenkt und gerade auch in schwierigen Momenten Hoffnung gibt.

Dieses Thema zog sich durch den ganzen Gottesdienst. In seiner Predigt ermutigte der Bischof die Jugendlichen, selbst Licht für andere Menschen zu sein und sich mit ihren Fähigkeiten und ihrer Persönlichkeit in die Gemeinschaft einzubringen. Passend dazu wurde auch die Ausrichtung der Kirche zum Osten hin aufgenommen  dorthin, wo die Sonne aufgeht und neues Licht den Tag beginnt.

Die liebevoll geschmückte Kirche machte das Motto der Feier auf eindrückliche Weise sichtbar und liess die Mitfeiernden symbolisch dem Sonnenaufgang entgegengehen.

Beim anschliessenden Apéro, welcher von Jungwacht Blauring vorbereitet wurde, klang der festliche Tag in einer frohen und lockeren Atmosphäre aus. Viele schöne Begegnungen und Gespräche zeigten, wie lebendig Gemeinschaft sein kann.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die mitgeholfen haben, dieses schöne Fest mitzugestalten und zu einem besonderen Tag für die Firmlinge zu machen.

Rückblick Firmreise

Wer am Freitagmorgen, dem 17. April, um 03:50 Uhr bereits in Alpnach unterwegs war, sah eine Gruppe Jugendlicher – ausgerüstet mit Koffern und Decken – in einen Car einsteigen. Es waren 14 Firmandinnen und Firmanden, die sich gemeinsam mit ihren Firmbegleitern auf die Firmreise machten.

 

Der erste Stopp war bei der Raststätte Bodensee, wo der Chauffeur seine Pause einlegte und wir uns mit einem kleinen Frühstück stärken konnten.

Anschliessend ging es weiter zum ersten offiziellen Programmpunkt der Reise: dem Besuch der KZ-Gedenkstätte in Dachau. Dieser Ort regte stark zum Nachdenken an und weckte bei vielen – auch mit Blick auf die aktuelle Weltsituation – den Wunsch nach «Nie wieder».

 

Mit diesen Gedanken und gestärkt durch ein kleines Mittagessen reisten wir weiter nach München, wo wir unsere Zimmer im Hotel CVJM bezogen. Anschliessend hatten die Firmandinnen und Firmanden Zeit, München auf eigene Faust zu entdecken. Das gemeinsame Nachtessen fand bei einem Italiener statt. Gestärkt von Pasta und Pizza machten wir uns danach ins Getümmel des Maifests auf.

 

Am Samstag, dem 18. April, wurden wir nach dem Frühstück von Stefania erwartet. Sie führte uns durch München, zeigte uns verborgene Kirchen und Denkmäler und wusste viel Spannendes über die Geschichte der Stadt zu berichten. Die Führung endete mitten in der Stadt auf dem Marienplatz. Danach konnten die Jugendlichen in Kleingruppen nochmals München erkunden und sich individuell bei einem Mittagessen stärken.

 

Vor dem Nachtessen forderten wir die Firmandinnen und Firmanden noch einmal heraus: In zwei Gruppen sollten sie je einen Escape Room lösen. Dabei waren Teamwork und eine gute Kombinationsgabe gefragt. Nach etwa einer Stunde konnten sich beide Gruppen aus ihren Räumen befreien. Anschliessend stärkten wir uns bei Münchner Spezialitäten im Augustinerkeller, bevor es nochmals auf die Wiesn ans Maifest ging.

 

Am Sonntag hiess es dann bereits wieder, Koffer zu packen und die Heimreise anzutreten – allerdings nicht direkt. Wir machten noch einen Zwischenhalt bei den Bavaria Filmstudios und blickten hinter die Kulissen des Filmemachens.

 

Kurz vor 19:00 Uhr kamen wir am Abend alle erschöpft, aber mit vielen tollen Erinnerungen und Eindrücken, wieder gut in Alpnach an.

Mit Jesus wachsä

Am Sonntagmorgen, dem 12. April 2026, waren ab 09.30 Uhr viele schick gekleidete Menschen rund um die Kirche zu sehen. Dazwischen: 34 Erstkommunionkinder, weiss gewandet, mit schönen Frisuren und strahlenden Gesichtern.

 

Um 09.55 Uhr durften die Kinder zur flotten Musik der Musikgesellschaft in die liebevoll geschmückte Kirche einziehen. Während des Gottesdienstes konnten Familien und Gäste miterleben, wie die Kinder seit August im Glauben gewachsen sind sei es in den vorgetragenen Texten, beim Singen der Lieder oder beim Darbringen der Gaben zum Altar.

Als die Kinder zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen durften, wurde es ganz still in der Kirche. In Gedanken trugen alle Anwesenden dazu bei, diesen besonderen Moment mitzutragen. Während anschliessend auch die Gäste und Mitfeiernden die Kommunion empfingen, wurden wir vom Gesang einer Mutter eines Erstkommunionkindes begleitet. Vor dem Segen wurden die persönlichen Erstkommunionkreuze der Kinder gesegnet und von den beiden Vätern, die die Kreuze entworfen haben, an die Kinder überreicht.

 

Nach der schönen Feier wurden noch Gruppenfotos mit den Kindern gemacht, während sich die Familien und Gottesdienstbesuchenden zu einem Spalier aufstellten, durch das die strahlenden Erstkommunionkinder zu fetzigen Klängen der Musikgesellschaft aus der Kirche auszogen.

 

An dieser Stelle möchten wir allen danken, die die Kinder auf diesem Weg begleitet und dazu beigetragen haben, dass dieser Tag zu einem besonderen Erlebnis wurde. Einem, das hoffentlich noch lange als schöne Erinnerung in den Herzen der Kinder nachklingen wird und sie weiter wachsen lässt. 

Ostern erweckt neues Leben!

Ist Ostern schon vorbei? Spätestens dann, wenn der letzte Schoggihase und das letzte Osterei dem Heisshunger zum Opfer gefallen sind, könnte man denken, dass Ostern wirklich vorbei ist. Doch wenn wir in den liturgischen Kalender blicken, befinden wir uns noch immer in der Osterzeit – die dauert nämlich bis Pfingsten. Das ist für uns Grund genug, das Osterfest nicht wie viele andere Feste mit dem Verräumen der Dekoration als beendet zu betrachten. Ostern hallt nach – und das ist gut so. Ostern bedeutet neues Leben. Es ist die christliche Botschaft, dass das Leben stärker ist als der Tod und dass unser Leben immer wieder neu erblühen kann. Damit meine ich nicht nur eine jenseitige Vorstellung, sondern auch unser Leben hier und jetzt, im Diesseits. Ostern lädt uns ein, Neues zu wagen und Altes zurückzulassen. 

Vielleicht hatten Sie in den vergangenen Wochen schon die Gelegenheit, in unserer Pfarrkirche unser Hochbeet zu betrachten und dessen Wachstum zu beobachten. Falls nicht – es lohnt sich noch immer. Diese Pracht aus verschiedensten Blumen steht symbolisch auch für unser eigenes Leben, das durch die frohe Botschaft von Ostern neu aufblühen und erblühen kann. Sie erinnert uns daran, dass Gott durch sein Wirken den Tod überwunden hat und uns damit Hoffnung schenkt. Dieses göttliche Handeln ist nicht nur eine historische Tatsache, sondern eine lebendige Wirklichkeit, die unser Leben tiefgreifend verändern kann.

Die Auferstehung Jesu zeigt uns, dass das Leben stärker ist als der Tod und dass Gott selbst mitten in Dunkelheit und Vergänglichkeit neues Leben schenkt. So wie die Blumen im Hochbeet aus scheinbar unfruchtbarem Boden hervorgehen und in strahlender Vielfalt erblühen, so kann auch unser Leben durch Gottes Kraft neu aufblühen – voller Hoffnung, Zuversicht und Lebensfreude.

Diese österliche Botschaft lädt uns ein, im Vertrauen auf Gottes Wirken alte Lasten abzulegen, mutig voranzuschreiten und unser eigenes Leben von neuem Licht durchstrahlen zu lassen. So wird Ostern für uns alle zu einer Quelle der Erneuerung und des Lebens – hier und jetzt.

 

Stefan von Deschwanden

Fastenzmorgä am Palmsonntag

Am Palmsonntag, 29. März feierten wir gemeinsam um 09.00 Uhr einen Familiengottesdienst. Wir folgten den Spuren Jesu und erlebten in der Feier, wie aus Freude Angst und Trauer wurden.

Anschliessend lud das Fastenzmorgä dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen und den Sonntagvormittag in gemütlicher Atmosphäre zu verbringen.

Rund 80 Personen genossen das vom Pfarreirat liebevoll hergerichtete Zmorgäbuffet mit verschiedenen Broten, Käsesorten, Konfitüren und Früchten.

Das eine oder andere belebende Kaffee war an diesem Vormittag sicher ebenfalls willkommen  besonders, da wir wegen der Zeitumstellung eine Stunde weniger schlafen konnten.

Einschreibefeier der Firmandinnen und Firmanden

Die Firmandinnen und Firmanden machten sich gemeinsam mit einer Begleitperson auf den Versöhnungsweg in der Pfarrkirche. Der Abschluss – eine Gewissenserforschung und die Vergebungsbitte mit Martin Kopp – wurde zugleich zum stimmungsvollen Einstieg in die Einschreibefeier am Samstag, 28. März um 17.30 Uhr.

 

Gestärkt durch diese Erfahrung wurden die jungen Erwachsenen einzeln aufgerufen. Gemeinsam mit ihrer Begleitperson (Elternteil oder Taufpate) traten sie zur Osterkerze, wo ihre Taufkerze entzündet wurde.

 

Diese Begleitpersonen stehen nicht zufällig an ihrer Seite: Bei der Taufe haben Eltern und Taufpaten stellvertretend den Glaubensweg mit Gott bejaht und begonnen. Jetzt sind die Jugendlichen selbst so weit, ihren eigenen Entscheid zu treffen bewusst und eigenständig. Und doch gilt: Glauben lebt man nicht allein. Der Rückhalt durch Eltern und Taufpaten bleibt bestehen und begleitet sie weiterhin auf ihrem Weg.

Anschliessend führte ihr Weg weiter zum Altar, wo das grosse Firmbuch auf sie wartete. Mit ihrer Unterschrift zeigten die jungen Menschen: Ich bin bereit, meinen Weg mit Gott bewusst weiterzugehen und sage Ja zu meiner Taufe.

 

Mit persönlichen und bestärkenden Worten wurde ihnen danach die brennende Taufkerze überreicht. Sie macht sichtbar: Du kannst nun selbstständig über deinen Glaubensweg entscheiden. Gott sowie wir, deine Eltern und Taufpaten, stehen dir weiterhin zur Seite.

Palmsträusschen binden

Am Freitagnachmittag, 27. März, lud die Gruppe 'Familie Chilä' zum dritten Mal zum Palmsträusschenbinden ein. Rund sieben Kinder und drei Erwachsene trafen sich um 15.15 Uhr im Pfarreizentrum, um gemeinsam ein Palmsträusschen zu gestalten.

 

Zu Beginn hörten wir die Geschichte, wie Jesus in Jerusalem mit Jubel begrüsst wurde. Anschliessend erfuhren wir mehr über die Tradition des Palmsträusschens sowie über die verschiedenen Zweige, die dafür verwendet werden.

 

Danach wurden die Palmsträusschen mit viel Sorgfalt individuell gebunden und mit bunten Bändern verziert. Die fertigen Sträusschen wurden im Familiengottesdienst am Palmsonntag gesegnet und konnten von den Kindern und ihren Familien mit nach Hause genommen werden.

Frühling – ein Zeichen der Hoffnung

Organist Ismaele Gatti begrüsste die Besucherinnen und Besucher am Dienstag, 10. März 2026 in der Pfarrkirche mit einer faszinierenden Interpretation vom «Frühling» aus den vier Jahreszeiten von Guiseppe Verdi und liess sie eintauchen in einen musikalischen Abend. Texte, Gedichte, Kurzgeschichten und das Bepflanzen des Frühlingsbeets vor dem Altar luden ein zur persönlichen Besinnung und hoffnungsvollen Gedanken. Die verschiedenen Melodien der Orgel klingen noch lange nach – ein Zeichen der Hoffnung?

Gut besuchter Wähenzmittag

Auch unser Wähenzmittag vom Freitag, 6. März 2026 durfte sich über grossen Zuspruch freuen – über 60 Personen fanden sich im Pfarreizentrum ein. Pünktlich um 12 Uhr startete der Anlass mit rund der Hälfte der Gäste, doch bereits nach wenigen Minuten wuchs die fröhliche Runde rasch an. Die vielfältige Auswahl am Buffet sorgte dafür, dass alle auf ihre Kosten kamen – zufriedene Gesichter wohin man schaute.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgeholfen, eine Wähe mitgebracht oder teilgenommen haben. Der Ertrag kommt der Fastenaktion zugute – eine schöne Möglichkeit, Gemeinschaft zu erleben und gleichzeitig Gutes zu tun. Wir freuen uns schon auf die nächste Ausgabe – sie findet wieder im Herbst statt.

Gute Laune an der Alpnacher Fasnacht

Die diesjährige Fasnacht stand unter dem Motto «Viva la Vida». Zahlreiche Pfarreiangehörige mit und ohne Verkleidung nahmen am Gottesdienst teil, der von der Jubiläumsgugge Städer-Schränzer lautstark begleitet wurde. Mit dem Schlusslied und dem dazugehörigen Tanz zu den Melodien von «Gute Laune», zog die gute Stimmung definitiv in Alpnach ein. Noch bis spät in die Nacht wurde in den verschiedenen Lokalitäten gefeiert.

 

Viva la vida - Lebe das Leben!         

·  Lebe die Verschiedenheit - gemeinsam

·  Lebe deine Träume - hoffnungsvoll

·  Lebe dein wahres Gesicht - echt

·  Lebe, woran du glaubst - kraftvoll 

Vollmond-Schneeschuhwanderung im Langis

Am Samstag, 31. Januar 2026, lud der Pfarreirat zu einem stimmungsvollen Vollmondanlass ins Langis ein. Auf dem Programm standen eine besinnliche Feier in der Kapelle Kaltbad, eine Schneeschuhtour in zwei Gruppen sowie ein gemeinsames Nachtessen.

Nach dem eindrücklichen Gottesdienst machten sich die Teilnehmenden – je nach Kondition aufgeteilt – auf den Weg durch die frisch verschneite Winterlandschaft. Der Vollmond schenkte uns ein faszinierendes Licht- und Schattenspiel und liess die ruhige Bergnatur in besonderem Glanz erstrahlen. So durften wir die Schönheit der Schöpfung inmitten der nächtlichen Stille ganz bewusst erleben.

Den Ausklang fand der Anlass bei einem gemütlichen Zusammensein im Restaurant Kaltbad, wo wir den Abend in wohltuender Gemeinschaft abschliessen konnten.

Treffen der Tauffamilien 2025

Am Samstag, 24. Januar, waren alle Tauffamilien von 2025 eingeladen, das Taufandenken ihrer Kinder entgegenzunehmen. In einer kleinen, stimmungsvollen Feier in unserer Pfarrkirche wurden die Erinnerungsstücke - einzeln angefertigte Glasfische in allen Farben - feierlich übergeben. Die Familien können sie zu Hause als Dekoration und zur Erinnerung aufhängen.

 

Im Anschluss genossen alle einen feinen Brunch im Pfarreisaal. In gemütlichem Rahmen bot sich dabei Gelegenheit für Begegnungen, Gespräche und ein fröhliches Beisammensein.

Bevorstehende Veranstaltungen