Rückblick Pfarreileben aktuell
«Midänand unterwägs sii» an verschiedenen Gelegenheiten und in vielseitigen Gemeinschaften.
Rückblick Firmreise
Wer am Freitagmorgen, dem 17. April, um 03:50 Uhr bereits in Alpnach unterwegs war, sah eine Gruppe Jugendlicher – ausgerüstet mit Koffern und Decken – in einen Car einsteigen. Es waren 14 Firmandinnen und Firmanden, die sich gemeinsam mit ihren Firmbegleitern auf die Firmreise machten.
Der erste Stopp war bei der Raststätte Bodensee, wo der Chauffeur seine Pause einlegte und wir uns mit einem kleinen Frühstück stärken konnten.
Anschliessend ging es weiter zum ersten offiziellen Programmpunkt der Reise: dem Besuch der KZ-Gedenkstätte in Dachau. Dieser Ort regte stark zum Nachdenken an und weckte bei vielen – auch mit Blick auf die aktuelle Weltsituation – den Wunsch nach «Nie wieder».
Mit diesen Gedanken und gestärkt durch ein kleines Mittagessen reisten wir weiter nach München, wo wir unsere Zimmer im Hotel CVJM bezogen. Anschliessend hatten die Firmandinnen und Firmanden Zeit, München auf eigene Faust zu entdecken. Das gemeinsame Nachtessen fand bei einem Italiener statt. Gestärkt von Pasta und Pizza machten wir uns danach ins Getümmel des Maifests auf.
Am Samstag, dem 18. April, wurden wir nach dem Frühstück von Stefania erwartet. Sie führte uns durch München, zeigte uns verborgene Kirchen und Denkmäler und wusste viel Spannendes über die Geschichte der Stadt zu berichten. Die Führung endete mitten in der Stadt auf dem Marienplatz. Danach konnten die Jugendlichen in Kleingruppen nochmals München erkunden und sich individuell bei einem Mittagessen stärken.
Vor dem Nachtessen forderten wir die Firmandinnen und Firmanden noch einmal heraus: In zwei Gruppen sollten sie je einen Escape Room lösen. Dabei waren Teamwork und eine gute Kombinationsgabe gefragt. Nach etwa einer Stunde konnten sich beide Gruppen aus ihren Räumen befreien. Anschliessend stärkten wir uns bei Münchner Spezialitäten im Augustinerkeller, bevor es nochmals auf die Wiesn ans Maifest ging.
Am Sonntag hiess es dann bereits wieder, Koffer zu packen und die Heimreise anzutreten – allerdings nicht direkt. Wir machten noch einen Zwischenhalt bei den Bavaria Filmstudios und blickten hinter die Kulissen des Filmemachens.
Kurz vor 19:00 Uhr kamen wir am Abend alle erschöpft, aber mit vielen tollen Erinnerungen und Eindrücken, wieder gut in Alpnach an.
Mit Jesus wachsä
Am Sonntagmorgen, dem 12. April 2026, waren ab 09.30 Uhr viele schick gekleidete Menschen rund um die Kirche zu sehen. Dazwischen: 34 Erstkommunionkinder, weiss gewandet, mit schönen Frisuren und strahlenden Gesichtern.
Um 09.55 Uhr durften die Kinder zur flotten Musik der Musikgesellschaft in die liebevoll geschmückte Kirche einziehen. Während des Gottesdienstes konnten Familien und Gäste miterleben, wie die Kinder seit August im Glauben gewachsen sind sei es in den vorgetragenen Texten, beim Singen der Lieder oder beim Darbringen der Gaben zum Altar.
Als die Kinder zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen durften, wurde es ganz still in der Kirche. In Gedanken trugen alle Anwesenden dazu bei, diesen besonderen Moment mitzutragen. Während anschliessend auch die Gäste und Mitfeiernden die Kommunion empfingen, wurden wir vom Gesang einer Mutter eines Erstkommunionkindes begleitet. Vor dem Segen wurden die persönlichen Erstkommunionkreuze der Kinder gesegnet und von den beiden Vätern, die die Kreuze entworfen haben, an die Kinder überreicht.
Nach der schönen Feier wurden noch Gruppenfotos mit den Kindern gemacht, während sich die Familien und Gottesdienstbesuchenden zu einem Spalier aufstellten, durch das die strahlenden Erstkommunionkinder zu fetzigen Klängen der Musikgesellschaft aus der Kirche auszogen.
An dieser Stelle möchten wir allen danken, die die Kinder auf diesem Weg begleitet und dazu beigetragen haben, dass dieser Tag zu einem besonderen Erlebnis wurde. Einem, das hoffentlich noch lange als schöne Erinnerung in den Herzen der Kinder nachklingen wird und sie weiter wachsen lässt.
Ostern erweckt neues Leben!
Ist Ostern schon vorbei? Spätestens dann, wenn der letzte Schoggihase und das letzte Osterei dem Heisshunger zum Opfer gefallen sind, könnte man denken, dass Ostern wirklich vorbei ist. Doch wenn wir in den liturgischen Kalender blicken, befinden wir uns noch immer in der Osterzeit – die dauert nämlich bis Pfingsten. Das ist für uns Grund genug, das Osterfest nicht wie viele andere Feste mit dem Verräumen der Dekoration als beendet zu betrachten. Ostern hallt nach – und das ist gut so. Ostern bedeutet neues Leben. Es ist die christliche Botschaft, dass das Leben stärker ist als der Tod und dass unser Leben immer wieder neu erblühen kann. Damit meine ich nicht nur eine jenseitige Vorstellung, sondern auch unser Leben hier und jetzt, im Diesseits. Ostern lädt uns ein, Neues zu wagen und Altes zurückzulassen.
Vielleicht hatten Sie in den vergangenen Wochen schon die Gelegenheit, in unserer Pfarrkirche unser Hochbeet zu betrachten und dessen Wachstum zu beobachten. Falls nicht – es lohnt sich noch immer. Diese Pracht aus verschiedensten Blumen steht symbolisch auch für unser eigenes Leben, das durch die frohe Botschaft von Ostern neu aufblühen und erblühen kann. Sie erinnert uns daran, dass Gott durch sein Wirken den Tod überwunden hat und uns damit Hoffnung schenkt. Dieses göttliche Handeln ist nicht nur eine historische Tatsache, sondern eine lebendige Wirklichkeit, die unser Leben tiefgreifend verändern kann.
Die Auferstehung Jesu zeigt uns, dass das Leben stärker ist als der Tod und dass Gott selbst mitten in Dunkelheit und Vergänglichkeit neues Leben schenkt. So wie die Blumen im Hochbeet aus scheinbar unfruchtbarem Boden hervorgehen und in strahlender Vielfalt erblühen, so kann auch unser Leben durch Gottes Kraft neu aufblühen – voller Hoffnung, Zuversicht und Lebensfreude.
Diese österliche Botschaft lädt uns ein, im Vertrauen auf Gottes Wirken alte Lasten abzulegen, mutig voranzuschreiten und unser eigenes Leben von neuem Licht durchstrahlen zu lassen. So wird Ostern für uns alle zu einer Quelle der Erneuerung und des Lebens – hier und jetzt.
Stefan von Deschwanden
Fastenzmorgä am Palmsonntag
Am Palmsonntag, 29. März feierten wir gemeinsam um 09.00 Uhr einen Familiengottesdienst. Wir folgten den Spuren Jesu und erlebten in der Feier, wie aus Freude Angst und Trauer wurden.
Anschliessend lud das Fastenzmorgä dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen und den Sonntagvormittag in gemütlicher Atmosphäre zu verbringen.
Rund 80 Personen genossen das vom Pfarreirat liebevoll hergerichtete Zmorgäbuffet mit verschiedenen Broten, Käsesorten, Konfitüren und Früchten.
Das eine oder andere belebende Kaffee war an diesem Vormittag sicher ebenfalls willkommen besonders, da wir wegen der Zeitumstellung eine Stunde weniger schlafen konnten.
Einschreibefeier der Firmandinnen und Firmanden
Die Firmandinnen und Firmanden machten sich gemeinsam mit einer Begleitperson auf den Versöhnungsweg in der Pfarrkirche. Der Abschluss – eine Gewissenserforschung und die Vergebungsbitte mit Martin Kopp – wurde zugleich zum stimmungsvollen Einstieg in die Einschreibefeier am Samstag, 28. März um 17.30 Uhr.
Gestärkt durch diese Erfahrung wurden die jungen Erwachsenen einzeln aufgerufen. Gemeinsam mit ihrer Begleitperson (Elternteil oder Taufpate) traten sie zur Osterkerze, wo ihre Taufkerze entzündet wurde.
Diese Begleitpersonen stehen nicht zufällig an ihrer Seite: Bei der Taufe haben Eltern und Taufpaten stellvertretend den Glaubensweg mit Gott bejaht und begonnen. Jetzt sind die Jugendlichen selbst so weit, ihren eigenen Entscheid zu treffen bewusst und eigenständig. Und doch gilt: Glauben lebt man nicht allein. Der Rückhalt durch Eltern und Taufpaten bleibt bestehen und begleitet sie weiterhin auf ihrem Weg.
Anschliessend führte ihr Weg weiter zum Altar, wo das grosse Firmbuch auf sie wartete. Mit ihrer Unterschrift zeigten die jungen Menschen: Ich bin bereit, meinen Weg mit Gott bewusst weiterzugehen und sage Ja zu meiner Taufe.
Mit persönlichen und bestärkenden Worten wurde ihnen danach die brennende Taufkerze überreicht. Sie macht sichtbar: Du kannst nun selbstständig über deinen Glaubensweg entscheiden. Gott sowie wir, deine Eltern und Taufpaten, stehen dir weiterhin zur Seite.
Palmsträusschen binden
Am Freitagnachmittag, 27. März, lud die Gruppe 'Familie Chilä' zum dritten Mal zum Palmsträusschenbinden ein. Rund sieben Kinder und drei Erwachsene trafen sich um 15.15 Uhr im Pfarreizentrum, um gemeinsam ein Palmsträusschen zu gestalten.
Zu Beginn hörten wir die Geschichte, wie Jesus in Jerusalem mit Jubel begrüsst wurde. Anschliessend erfuhren wir mehr über die Tradition des Palmsträusschens sowie über die verschiedenen Zweige, die dafür verwendet werden.
Danach wurden die Palmsträusschen mit viel Sorgfalt individuell gebunden und mit bunten Bändern verziert. Die fertigen Sträusschen wurden im Familiengottesdienst am Palmsonntag gesegnet und konnten von den Kindern und ihren Familien mit nach Hause genommen werden.
Frühling – ein Zeichen der Hoffnung
Organist Ismaele Gatti begrüsste die Besucherinnen und Besucher am Dienstag, 10. März 2026 in der Pfarrkirche mit einer faszinierenden Interpretation vom «Frühling» aus den vier Jahreszeiten von Guiseppe Verdi und liess sie eintauchen in einen musikalischen Abend. Texte, Gedichte, Kurzgeschichten und das Bepflanzen des Frühlingsbeets vor dem Altar luden ein zur persönlichen Besinnung und hoffnungsvollen Gedanken. Die verschiedenen Melodien der Orgel klingen noch lange nach – ein Zeichen der Hoffnung?
Gut besuchter Wähenzmittag
Auch unser Wähenzmittag vom Freitag, 6. März 2026 durfte sich über grossen Zuspruch freuen – über 60 Personen fanden sich im Pfarreizentrum ein. Pünktlich um 12 Uhr startete der Anlass mit rund der Hälfte der Gäste, doch bereits nach wenigen Minuten wuchs die fröhliche Runde rasch an. Die vielfältige Auswahl am Buffet sorgte dafür, dass alle auf ihre Kosten kamen – zufriedene Gesichter wohin man schaute.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgeholfen, eine Wähe mitgebracht oder teilgenommen haben. Der Ertrag kommt der Fastenaktion zugute – eine schöne Möglichkeit, Gemeinschaft zu erleben und gleichzeitig Gutes zu tun. Wir freuen uns schon auf die nächste Ausgabe – sie findet wieder im Herbst statt.
Gute Laune an der Alpnacher Fasnacht
Die diesjährige Fasnacht stand unter dem Motto «Viva la Vida». Zahlreiche Pfarreiangehörige mit und ohne Verkleidung nahmen am Gottesdienst teil, der von der Jubiläumsgugge Städer-Schränzer lautstark begleitet wurde. Mit dem Schlusslied und dem dazugehörigen Tanz zu den Melodien von «Gute Laune», zog die gute Stimmung definitiv in Alpnach ein. Noch bis spät in die Nacht wurde in den verschiedenen Lokalitäten gefeiert.
Viva la vida - Lebe das Leben!
· Lebe die Verschiedenheit - gemeinsam
· Lebe deine Träume - hoffnungsvoll
· Lebe dein wahres Gesicht - echt
· Lebe, woran du glaubst - kraftvoll
Vollmond-Schneeschuhwanderung im Langis
Am Samstag, 31. Januar 2026, lud der Pfarreirat zu einem stimmungsvollen Vollmondanlass ins Langis ein. Auf dem Programm standen eine besinnliche Feier in der Kapelle Kaltbad, eine Schneeschuhtour in zwei Gruppen sowie ein gemeinsames Nachtessen.
Nach dem eindrücklichen Gottesdienst machten sich die Teilnehmenden – je nach Kondition aufgeteilt – auf den Weg durch die frisch verschneite Winterlandschaft. Der Vollmond schenkte uns ein faszinierendes Licht- und Schattenspiel und liess die ruhige Bergnatur in besonderem Glanz erstrahlen. So durften wir die Schönheit der Schöpfung inmitten der nächtlichen Stille ganz bewusst erleben.
Den Ausklang fand der Anlass bei einem gemütlichen Zusammensein im Restaurant Kaltbad, wo wir den Abend in wohltuender Gemeinschaft abschliessen konnten.
Treffen der Tauffamilien 2025
Am Samstag, 24. Januar, waren alle Tauffamilien von 2025 eingeladen, das Taufandenken ihrer Kinder entgegenzunehmen. In einer kleinen, stimmungsvollen Feier in unserer Pfarrkirche wurden die Erinnerungsstücke - einzeln angefertigte Glasfische in allen Farben - feierlich übergeben. Die Familien können sie zu Hause als Dekoration und zur Erinnerung aufhängen.
Im Anschluss genossen alle einen feinen Brunch im Pfarreisaal. In gemütlichem Rahmen bot sich dabei Gelegenheit für Begegnungen, Gespräche und ein fröhliches Beisammensein.