Was ist zu tun bei einem Todesfall

 
 
 

Selig die Trauernden…

 

Der Tod ist ein Schnitt.

Er trennt Menschen.

Er zerschneidet Bindungen.

Er zerbricht Herzen.

Manchmal plötzlich und unvorbereitet,

manchmal langsam und vorbereitet.

Der Tod tut weh.

Abschied und Trennung schmerzen.

Tränen und Trauer,

Weinen und Klagen gehören zum Tod.

 

… denn sie werden getröstet werden.

 

Doch es gibt Trost.

Den Trost durch Menschen

in ihren Gesten der Anteilnahme und des Mitleids.

Den Trost durch den Glauben

mit seinen österlichen Bildern

der Hoffnung und Verwandlung.

Den Trost der Gemeinschaft der Kirche

in ihren Gebeten und gottesdienstlichen Feiern.

Den Trost durch die Tradition

Mit ihrem Brauchtum und ihren Ritualen

der Trauer eine Form zu geben.

 

Und die tröstende Kraft des Glaubens zu erleben,

dazu wollen die vorliegenden Anregungen eine Hilfe sein.

 

 
 
 
 
 
 

Neues Bestattungsreglement ab August 2020

Mit der Pensionierung von Pfarrer Thomas Meli tritt in der Pfarrei Alpnach ab August 2020 ein neues Bestattungs-reglement in Kraft, weil Pfarrer Meli sein Arbeitspensum auf dieses Datum hin auf 50% reduziert.

 

Ab 01.08.20 teilen sich Pastoralassistentin Anna Furger und Pfarrer Thomas Meli die Bestattungsfeiern gemäss eines festgelegten Wochenplanes.

Grundsätzlich gilt: Anna Furger hält Bestattungsfeiern von Dienstag bis Donnerstag und Samstag. Thomas Meli hält Bestattungsfeiern von Donnerstag bis Samstag.

 

Bestattungsfeiern müssen ab dem Todestag innerhalb von 14 Tagen stattfinden.

Sie können von Dienstag bis Freitag entweder am Morgen um 10.00 Uhr oder am Nachmittag um 14.00 Uhr angesetzt werden und am Samstagmorgen.

 
 

 

 

   

 
 

 
 

Seelsorge und Sterbebegleitung

Liegt ein Mensch im Sterben kann die Seelsorge und/ oder die Sterbebegleitung über das Pfarramt (041 670 11 32) angefordert werden. 

 

Ist der Tod eines Menschen erfolgt, orientiert man… 

- den Haus- oder Notfallarzt

 

- das Bestattungsinstitut

  Röthlin, Kerns (041 662 29 00)

  Zumstein, Sarnen (041 660 14 18)

 

- das Pfarramt (041 670 11 32)

  Pfarrer Thomas Meli

  Pastoralassistentin Anna Furger

 

 

Das Bestattungsinstitut 

Das Bestattungsinstitut besorgt die Einsargung, die Überführung in die Totenkapelle und/oder ins Krematorium Luzern und im Falle einer Kremation die Rückführung der Urne in die Totenkapelle. Es besorgt das Grabkreuz.

 

 

Das Pfarramt 

Das Pfarramt Alpnach ist zuständig für die Bestattungs-feierlichkeit. Es nimmt die Meldung des Todesfalls entgegen und regelt die Formalitäten. Mit den Angehörigen werden die Termine für die Bestattungsfeier und für die Besprechung des Abschiedsgottesdienstes vereinbart.

 

 

Die Gemeindeverwaltung 

Die Gemeindeverwaltung ist zuständig für den Friedhof Alpnach. Der Todesfall soll durch Angehörige der Gemeindeverwaltung Alpnach (041 672 96 96) oder dem Zivilstandsamt Obwalden in Sarnen (041 666 35 65) mitgeteilt werden. Einzureichen sind: Todesbescheinigung des Arztes, Familienbüchlein, Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung.

 
 

Die Bestattungsorte auf dem Friedhof Alpnach 

Der Friedhof Alpnach liegt rund um die Pfarrkirche. Er steht in gleicher Weise allen Verstorbenen zur Bestattung offen.

 

 

Es gibt folgende Bestattungsmöglichkeiten:

-das Reihen-oder Familiengrab zur Bestattung eines Sarges (Erdbestattung)

-das Urnengrab zur Bestattung einer Urne

-das Gemeinschaftsgrab zur Bestattung der Asche (ohne Urnengefäss)

-die Bestattung einer Urne in ein bereits bestehendes Grab

 

 

Totengeläut oder "Chlänke"

Erfolgt die Meldung eines Todesfalls an das Pfarramt, wird sie baldmöglichst durch das Läuten der Kirchenglocke der ganzen Gemeinde verkündet. Dies erfolgt in der Regel um 10.00 Uhr. Läutet die Totenglocke zweimal (mit Absetzung) handelt es sich um eine Frau oder ein Mädchen. Läutet sie dreimal (mit Absetzung) ist es ein Mann oder ein Knabe.

 

 

Der Begräbnisgottesdienst 

Der Begräbnisgottesdienst findet von Dienstag bis Samstag um 10.00 Uhr statt. Es besteht auch die Möglichkeit, die Begräbnisfeier von Dienstag bis Freitag um 14.00 Uhr festzulegen.

Zuerst wird der Gottesdienst in der Pfarrkirche gefeiert und anschliessend erfolgt die Beisetzung auf dem Friedhof.

 

 

Das Fürbittgebet

Es gehört zur Tradition der Kirche, dass am Vorabend des Bestattungstages um 19.30 Uhr ein Fürbittgebet in der Pfarrkirche  abgehalten wird. Dieses kann auch in den Kapellen Schoried oder Alpnachstad stattfinden.

 

 

Der Dreissigste 

Nach ungefähr einem Monat wird in Erinnerung an die verstorbene Person der Dreissigste abgehalten. Der Dreissigste kann am Samstag um 17.30 Uhr oder am Sonntag um 09.30 Uhr anberaumt werden.

 

 

Gedächtnisse 

Erstjahrzeit, Gedächtnisse und Stiftmessen werden jeweils im Gottesdienst am Samstag um 17.30 Uhr gehalten. Sie können aber auch am Sonntag um 09.30 Uhr stattfinden, nicht aber an hohen Feiertagen wie Weihnachten, Ostern und Pfingsten. Für weitere Informationen zu den Stiftmessen und Legaten wende man sich an das Pfarramt.